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Google Analytics, Ads & Tag Manager einrichten

So binden Sie Google Analytics 4, das Conversion-Tracking und Remarketing von Google Ads sowie den Google Tag Manager ein. Sie tragen nur Ihre IDs im Backend ein. Den Rest übernimmt der Shop: Er meldet Produktansichten, Warenkorb und Käufe an Google und berücksichtigt dabei die Einwilligung Ihrer Besucher.

Auf einen Blick

  • Ort: Die Google-Einstellungen stehen gesammelt unter Einstellungen → Schnittstellen → SEO/SEA → Google Dienste. Cookie-Banner und Sitemaps haben eigene Gruppen, die dieser Leitfaden jeweils nennt.
  • Eine ID: Sie tragen entweder Ihre Google-Analytics-ID (G-…) oder Ihre Tag-Manager-ID (GTM-…) ein, nicht beides.
  • Kaufdaten: Stellen Sie „Google Analytics Tracking Grad“ auf details. Ab Werk steht der Wert auf none, dann meldet der Shop Google Analytics keinen Kauf. Das Conversion-Tracking für Google Ads läuft davon unabhängig.
  • Einwilligung: Der Shop setzt den Consent Mode v2 von Google. Ohne Zustimmung im Cookie-Banner setzt Google keine Cookies für Analyse und Werbung und erhält nur cookielose Signale. Die Google-Skripte laden aber schon vorher. Wer vor der Zustimmung gar keine Verbindung zu Google möchte, wählt den Modus safemode.
  • Google Ads: Conversion-Tracking und Remarketing richten Sie mit zwei IDs und einem Label ein. Die Daten für erweiterte Conversions übergibt der Shop im Direktmodus automatisch, einschalten müssen Sie sie in Google Ads.
  • Produktdaten: Den Produktfeed für das Google Merchant Center beschreibt ein eigener Leitfaden: Google Merchant Center & Produktfeed.

In diesem Leitfaden


Wo die Einstellungen stehen

Die Google-Einstellungen sind in einer Gruppe gesammelt: Einstellungen → Schnittstellen → SEO/SEA → Google Dienste.

Was in der Gruppe steht

  • Google Analytics und Tag Manager: ID, Tracking-Grad, Preisbasis
  • Consent Mode und die Ladeoptionen des Tag Managers
  • Google Ads: Conversion-ID, Conversion-Label, Remarketing-ID
  • Einstellungen für den Produktfeed und das lokale Inventar
  • Google Merchant Center ID für Store-Widget und Kundenrezensionen
  • Bestätigungscode für die Google Search Console

Ältere Shops

Die Gruppe „Google Dienste“ gibt es seit XONIC 4.8.5. In älteren Versionen stehen die Felder unter Einstellungen → SEO / SEA → Tracking. Ihre Version sehen Sie unter Tools → xoUpdate oben rechts hinter „Shop:“.

Die Felder sind in der Liste durchnummeriert. Die Nummern hängen von Ihrem Shop ab. Dieser Leitfaden nennt deshalb immer den Feldnamen.

Einstellungsgruppe Google Dienste im Backend mit Mess-ID, Tracking-Grad details, Preisbasis, Consent Mode und Google-Ads-IDs

Die Gruppe „Google Dienste“: Mess-ID, Tracking-Grad „details“, Consent Mode und die Google-Ads-IDs (Platzhalterwerte). Zum Vergrößern anklicken.


Direkt oder über den Tag Manager?

Das Feld „Google Analytics Tracking-Code (UA-ID) oder Google Tag Manager ID“ entscheidet, wie der Shop mit Google spricht. Es nimmt genau eine ID auf.

Direkt: Mess-ID G-…

Der Shop lädt Google Analytics selbst und sendet alle Ereignisse direkt. Das Conversion-Tracking, die erweiterten Conversions und das Remarketing von Google Ads steuert er ebenfalls selbst.

Passt, wenn Sie Google Analytics und Google Ads nutzen und keine weiteren Tags brauchen. Das ist der einfachste Weg.

Tag Manager: GTM-…

Der Shop lädt Ihren Tag-Manager-Container und legt alle Ereignisse in den dataLayer. Welche Tags daraus etwas an Google oder andere Dienste senden, legen Sie im Container fest.

Passt, wenn Sie weitere Tags verwalten oder eine Agentur den Container betreut. Google Analytics und Google Ads richten Sie dann im Container ein.

Beides gleichzeitig geht nicht: Eine G--ID und eine GTM--ID passen nicht zusammen in das Feld. Wer Google Analytics zusätzlich zum Tag Manager braucht, legt den Google-Tag im Container an.

Google Analytics 4 einrichten

In fünf Schritten misst Ihr Shop Besuche, Produktansichten, Warenkörbe und Käufe in Google Analytics 4.

  1. Datenstream anlegen: In Google Analytics unter Verwaltung → Datenstreams einen Web-Datenstream für Ihre Shop-Domain anlegen und die Mess-ID kopieren (sie beginnt mit G-).
  2. ID eintragen: Die Mess-ID in „Google Analytics Tracking-Code (UA-ID) oder Google Tag Manager ID“ eintragen. Das Feld trägt noch den alten Namen, nimmt aber die neue ID.
  3. Tracking-Grad wählen: „Google Analytics Tracking Grad“ auf details stellen. Erst dann kommen Käufe samt Artikeln bei Google an (Tabelle unten).
  4. Preisbasis wählen: „Google Tracking: Preisbasis“ legt fest, ob Umsatz und Artikelpreise brutto oder netto gemeldet werden. Vorgabe ist brutto. Das Feld gibt es seit XONIC 4.9.46.
  5. Einwilligung einrichten: Cookie-Banner und Consent Mode prüfen, siehe Einwilligung.

Was der Tracking-Grad bewirkt

WertKauf (purchase)Artikel in Warenkorb, Kasse und Kauf
none (Vorgabe)wird nicht gemeldetnein
orderBestellnummer, Gesamtwert, Steuer, Versandnein
order_pluswie ordernein
details (empfohlen)Bestellnummer, Gesamtwert, Steuer, Versandja, mit Artikelnummer, Name, Preis und Menge

Produktansicht, Warenkorb und die Schritte der Kasse meldet der Shop immer. Der Tracking-Grad entscheidet nur, ob der Kauf gemeldet wird und ob die Ereignisse die Artikelliste enthalten.

Diese Ereignisse meldet der Shop

Produktseite

view_item

Warenkorb

add_to_cart, remove_from_cart, view_cart

Kasse und Kauf

begin_checkout, add_shipping_info, add_payment_info, purchase

Als Artikel-ID meldet der Shop die Artikelnummer. Das ist dieselbe ID wie im Produktfeed für das Merchant Center, damit Google Ads Käufe und Feedartikel einander zuordnen kann. Bei Varianten meldet er zusätzlich die Familie (item_group_id).

Ist ein Kunde angemeldet, übergibt der Shop im Direktmodus seine Kundennummer als User-ID an Google Analytics. Nennen Sie das in Ihrer Datenschutzerklärung.

Universal-Analytics-IDs (UA-…) nimmt das Feld zwar noch an, Google verarbeitet sie aber seit Juli 2023 nicht mehr. Steht dort eine UA--ID, misst Ihr Shop nichts. Tragen Sie Ihre G--ID ein.

Google Tag Manager

Mit einer GTM--ID lädt der Shop Ihren Container und legt alle Ereignisse im Format von Google Analytics 4 in den dataLayer. Vor jedem Ereignis leert er den alten E-Commerce-Eintrag.

Datalayer Mode

normal lädt Container und dataLayer. datalayeronly legt nur den dataLayer an, den Container binden Sie dann selbst ein. Achtung: In diesem Modus setzt der Shop auch keine Consent-Vorgaben, das muss Ihre eigene Einbindung übernehmen.

Loading Mode

normal lädt den Container sofort, domready erst, wenn die Seite aufgebaut ist. Das entlastet den Seitenaufbau, dafür starten die Tags etwas später.

Eigene Loader-URL

Für First-Party-Tagging über einen eigenen Server tragen Sie die Adresse mit dem Platzhalter {id} ein. Sie wirkt nur mit GTM--ID und Datalayer Mode normal. Seit XONIC 4.8.4.

Google Ads über den Tag Manager: Tragen Sie die Conversion-ID und das Label oder die Remarketing-ID trotzdem in die Shop-Einstellungen ein. Nur dann zeigt der Cookie-Banner die Kategorie „Google Ads“, und nur nach Zustimmung dort meldet der Shop die Einwilligung für Werbung an Google. Ohne diese Felder bleiben die Werbe-Signale im Consent Mode immer auf „abgelehnt“. Im Tag-Manager-Modus erzeugen die Felder selbst keine Tags.
Weitere Tags im Container: Auch mit dem Tag Manager meldet der Shop den Kauf (purchase) nur, wenn „Google Analytics Tracking Grad“ nicht auf none steht. Der Cookie-Banner fragt nur „Google Analytics“ und „Google Ads“ ab, Tags anderer Anbieter binden Sie im Container selbst an eine Einwilligung. Nach jeder Entscheidung im Banner legt der Shop das Ereignis xo_consent_update (mit consent_ad und consent_analytics) in den dataLayer.

Google Ads: Conversion-Tracking

Damit Google Ads weiß, welche Anzeige zu welchem Kauf geführt hat, meldet der Shop jeden Kauf als Conversion.

  1. Conversion-Aktion anlegen: In Google Ads unter Ziele → Conversions eine Website-Conversion „Kauf“ anlegen. Bei der Einrichtung zeigt Google die Conversion-ID (AW- und Ziffern) und das Conversion-Label. Code müssen Sie nicht einbauen, das übernimmt der Shop.
  2. ID eintragen: Die Ziffern in „Google Conversion ID (Conversion)“ eintragen. Ein vorangestelltes AW- entfernt der Shop beim Speichern.
  3. Label eintragen: Das Label in „Google Conversion Label (Conversion)“ eintragen.

Auf der Bestellbestätigung meldet der Shop dann die Conversion mit Bestellnummer, Wert und Währung. Der Wert folgt der Preisbasis aus den Analytics-Einstellungen. Das Conversion-Tracking läuft unabhängig vom Tracking-Grad, aber nur im Direktmodus. Mit dem Tag Manager richten Sie die Conversion im Container ein.

Erweiterte Conversions

Im Direktmodus übergibt der Shop mit der Conversion zusätzlich E-Mail-Adresse, Name und Straße des Kunden und die Telefonnummer, wenn sie im internationalen Format (+49 …) hinterlegt ist. Diese Angaben gehen als SHA-256-Hashwerte an Google, also pseudonymisiert; Ort, PLZ und Land im Klartext. Google ordnet Käufe damit genauer zu. Schalten Sie die Funktion in Google Ads unter Ziele → Einstellungen → Erweiterte Conversions ein, wählen Sie als Methode „Google-Tag“, und nennen Sie den Dienst in Ihrer Datenschutzerklärung.


Google Ads: Remarketing

Mit Remarketing zeigen Sie Besuchern Ihres Shops später wieder Anzeigen, auf Wunsch mit genau den Produkten, die sie angesehen haben.

Einrichten

Tragen Sie die Ziffern Ihrer Google-Ads-ID in „Google Conversion ID (Remarketing)“ ein, meist dieselben wie bei der Conversion-ID, und zwar ohne AW-. Anders als bei der Conversion-ID entfernt der Shop das Präfix hier nicht, und mit AW- funktioniert das Remarketing nicht.

Dynamisches Remarketing

Auf Produktseiten meldet der Shop die Artikelnummer, die Seitenart und den Wert. Weil die Artikelnummer auch im Produktfeed steht, kann Google Ads die angesehenen Produkte aus Ihrem Merchant Center in die Anzeige holen.


Einwilligung: Cookie-Banner und Consent Mode v2

Google Analytics und Google Ads dürfen in der EU erst nach Zustimmung Ihrer Besucher personenbezogene Daten verarbeiten. Der Shop regelt das mit seinem Cookie-Banner und dem Consent Mode von Google.

Kategorien im Cookie-Banner

Sobald eine ID eingetragen ist, bietet der Banner die passende Kategorie an: „Google Analytics“ für Statistik und „Google Ads“ für Conversion-Tracking und Remarketing. Die Erklärtexte dazu pflegen Sie im CMS-Manager in den Bausteinen $tracking_google_analytics und $tracking_google_ads.

Den Banner steuern Sie unter Einstellungen → Datenschutz → Allgemein. Lassen Sie „Cookie Consent Tool: Modus“ auf modal. Mit false zeigt der Shop keinen Banner und behandelt alle Dienste so, als hätten die Besucher zugestimmt. „Datenschutzeinwilligungen für Trackingskripte“ muss auf false stehen (Vorgabe). Dann ist keine Kategorie vorausgewählt, und Besucher stimmen aktiv zu.

Einstellung „Google Consent Mode“

googleconsentmodev2 (Vorgabe): Die Google-Skripte laden immer, für Besucher aus der EU, dem EWR, der Schweiz und Großbritannien aber mit der Vorgabe „abgelehnt“. Nach dem Klick im Banner meldet der Shop die Entscheidung sofort an Google, ohne die Seite neu zu laden. Ohne Zustimmung erhält Google nur cookielose Signale ohne Kennung, mit denen es Lücken in den Berichten schätzt.

safemode: Die Skripte laden erst nach der Zustimmung, spätestens mit dem nächsten Seitenaufruf. Das ist die strengere Wahl, dafür fehlen Google diese Signale.

Cookie-Banner mit den individuellen Einstellungen: Schalter für Google Analytics und Google Ads, beide aus

Individuelle Cookie-Einstellungen: Mit eingetragenen IDs erscheinen „Google Analytics“ und „Google Ads“, beide nicht vorausgewählt. Zum Vergrößern anklicken.

Google verlangt seit März 2024 für Besucher aus dem EWR Einwilligungssignale über den Consent Mode v2. Fehlen sie, füllen sich Remarketing-Listen mit diesen Besuchern nicht, und Google kann Conversions ohne Zustimmung nicht modellieren. Mit der Vorgabe googleconsentmodev2 sendet der Shop diese Signale, mit dem Tag Manager nur im Datalayer Mode normal. Die Rechtstexte und die Datenschutzerklärung bleiben Ihre Aufgabe.

Google Search Console verbinden

Die Search Console zeigt, wie Google Ihren Shop findet und indexiert. Den Inhaberschaftsnachweis per Meta-Tag trägt der Shop für Sie ein.

  1. Property anlegen: In der Search Console eine URL-Präfix-Property für Ihre Shop-Adresse anlegen und als Bestätigungsmethode „HTML-Tag“ wählen.
  2. Meta-Tag eintragen: Den vollständigen Meta-Tag (<meta name="google-site-verification" content="…">) in „Google Site Verification Code“ eintragen, speichern und in der Search Console auf „Bestätigen“ klicken.
  3. Sitemap einreichen: Unter Sitemaps die Adresse sitemap_index.xml einreichen. Die Sitemaps erzeugt der Shop selbst, Einstellungen unter Einstellungen → SEO / SEA → SEO Einstellungen, Übersicht unter Tools → SEO Sitemaps. Im Multishop hat jede Domain eine eigene Datei; die richtige Adresse steht in der Zeile „Sitemap:“ Ihrer robots.txt.

Prüfen, ob alles ankommt

Nach dem Einrichten lohnt ein Testkauf. So sehen Sie, ob Einwilligung, Ereignisse und Conversion stimmen.

Echtzeit und DebugView

Öffnen Sie den Shop in einem privaten Fenster, stimmen Sie im Banner zu und sehen Sie in Google Analytics unter Berichte → Echtzeit nach. Mit dem Google Tag Assistant sehen Sie zusätzlich jedes Ereignis und den Consent-Status. Solange der Tag Assistant verbunden ist, zeigt Google Analytics die Ereignisse auch unter DebugView.

Testkauf

Bestellen Sie einen Artikel, zum Beispiel per Vorkasse, und prüfen Sie, ob purchase mit Bestellnummer und Wert ankommt. Bleibt der Kauf aus, steht der Tracking-Grad meist noch auf none.

Doppelte Käufe

Ruft ein Kunde die Bestellbestätigung erneut auf, kann der Kauf doppelt ankommen. In Google Analytics prüfen Sie das in einer explorativen Analyse mit „Transaktions-ID“ und „Ereignisanzahl“.


Die Einstellungen im Überblick

Alle Felder unter Einstellungen → Schnittstellen → SEO/SEA → Google Dienste. Die Feed- und Widget-Einstellungen erklärt der Leitfaden Google Merchant Center & Produktfeed.

Google Analytics Tracking-Code (UA-ID) oder Google Tag Manager ID
GOOGLE_ANALYTICS_TRACKING_CODE
Ihre Mess-ID G-… oder Ihre Tag-Manager-ID GTM-…. Leer = kein Google Analytics und kein Tag Manager.
Google Analytics Tracking Grad
GOOGLE_ANALYTICS_TRACKING_GRAD
none, order, order_plus, details. Vorgabe none, empfohlen details.
Google Tracking: Preisbasis
GOOGLE_ANALYTICS_TRACKING_PRICE_BASE
Brutto (Vorgabe) oder netto, gilt für Google Analytics, den Conversion-Wert und das Remarketing. Ein Wechsel verändert die gemeldeten Umsätze ab diesem Zeitpunkt.
Google Consent Mode
GOOGLE_CONSENT_MODE
googleconsentmodev2 (Vorgabe) oder safemode, siehe Einwilligung.
Google-Tag-Manager: Datalayer Mode
GOOGLE_DATALAYER_MODE
normal (Vorgabe) oder datalayeronly.
Google-Tag-Manager: Loading Mode
GOOGLE_LOADING_MODE
normal (Vorgabe) oder domready.
Google-Tag-Manager: eigene Loader-URL (First-Party-Tagging)
GOOGLE_TAG_MANAGER_LOADER_URL
Adresse mit {id}, leer = Standard-Loader von Google.
Google Conversion ID (Conversion)
GOOGLE_CONVERSION_ID
Ziffern der Conversion-ID, AW- entfernt der Shop.
Google Conversion ID (Remarketing)
GOOGLE_CONVERSION_ID2
Ziffern der Google-Ads-ID, ohne AW-.
Google Conversion Label (Conversion)
GOOGLE_CONVERSION_LABEL
Label der Conversion-Aktion „Kauf“.
Google Site Verification Code
GOOGLE_SITE_VERIFICATION
Der vollständige Meta-Tag aus der Search Console.

Stolperfallen

Darauf sollten Sie achten

  1. Keine Käufe in Google Analytics: „Google Analytics Tracking Grad“ steht auf none.
  2. Gar keine Daten: Im Feld steht noch eine alte UA--ID.
  3. Remarketing-Listen bleiben leer: Die Remarketing-ID steht mit AW- im Feld, oder Google Ads läuft nur über den Tag Manager und die Ads-IDs fehlen in den Shop-Einstellungen.
  4. Doppelte Messung: Google Analytics ist im Shop eingetragen und zusätzlich im Tag-Manager-Container oder in einem eigenen Skript. Nutzen Sie nur einen Weg.
  5. Kein Consent im eigenen Tag-Manager-Code: Mit datalayeronly setzt der Shop keine Consent-Vorgaben.
  6. Umsatz springt: Die Preisbasis wurde umgestellt. Vergleichen Sie Zeiträume nur mit derselben Preisbasis.
  7. Kategorie „Google Ads“ fehlt im Banner: Es ist weder Conversion-ID mit Label noch eine Remarketing-ID eingetragen.

Checkliste: Google Analytics und Google Ads einrichten

  • Betriebsart wählen – direkt mit G--ID oder über den Tag Manager mit GTM--ID.
  • ID eintragen – keine UA--ID mehr.
  • Tracking-Grad details und Preisbasis festlegen.
  • Google Ads – Conversion-ID und Label, Remarketing-ID ohne AW-; mit Tag Manager trotzdem eintragen.
  • Cookie-Banner prüfen – Kategorien „Google Analytics“ und „Google Ads“ sichtbar, nichts vorausgewählt, Erklärtexte im CMS-Manager aktuell.
  • Search Console – Meta-Tag eintragen, bestätigen, sitemap_index.xml einreichen.
  • Testkauf – Echtzeit-Bericht und Tag Assistant prüfen.

Häufige Fragen

Brauche ich den Google Tag Manager?

Nein. Für Google Analytics, das Conversion-Tracking und das Remarketing von Google Ads reicht der Direktmodus mit Ihrer G--ID. Den Tag Manager brauchen Sie, wenn Sie weitere Tags verwalten möchten.

Warum sehe ich in Google Analytics keine Käufe?

Meist steht „Google Analytics Tracking Grad“ noch auf der Vorgabe none. Stellen Sie ihn auf details. Außerdem meldet Google Käufe nur, wenn der Besucher im Cookie-Banner der Kategorie „Google Analytics“ zugestimmt hat; ohne Zustimmung schätzt Google die Werte nur.

Kann ich Google Analytics und den Tag Manager gleichzeitig eintragen?

Nein, das Feld nimmt genau eine ID. Wer den Tag Manager nutzt, richtet Google Analytics im Container ein.

Sendet der Shop Daten an Google, bevor der Besucher zustimmt?

Für Google Analytics und Google Ads gilt: Mit der Vorgabe googleconsentmodev2 lädt der Browser die Google-Skripte schon vor der Zustimmung. Google setzt dann keine Cookies für Analyse und Werbung und erhält nur cookielose Signale, technisch aber die IP-Adresse. Mit safemode laden diese Skripte erst nach der Zustimmung. Unabhängig davon laden Store-Widget, Google-Kundenrezensionen, Google Maps und reCAPTCHA ohne Einwilligung im Cookie-Banner, sobald Sie sie eingerichtet haben. Nennen Sie diese Dienste in Ihrer Datenschutzerklärung.

Brutto oder netto: Was ist für Google Ads besser?

Für die Erfolgsmessung der Anzeigen meist netto, weil die Steuer kein Ertrag ist. Wichtig ist vor allem, die Einstellung nicht ständig zu wechseln, sonst lassen sich Zeiträume nicht vergleichen.

Wo pflege ich die Texte im Cookie-Banner?

Im CMS-Manager in den Bausteinen $tracking_google_analytics und $tracking_google_ads. Den Banner selbst steuern Sie unter Einstellungen → Datenschutz → Allgemein („Cookie Consent Tool: Modus“ auf modal lassen).

Weiterführende Leitfäden

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