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Marketing & Automatisierung

Wiederkehrende Aufgaben nach Regeln erledigen: Bewertungs- und Nachfass-Mails, Kupons, Statuswechsel mit Rechnung, Produktkennzeichen und Gratisartikel im Warenkorb. Dazu die häufigste Frage: Warum kommt keine Mail aus dem Event?

Auf einen Blick

  • Wo: unter CMS → Mails & Marketing / Automatisierungen, Reiter „Marketing Events / Automatisierungen“. XONIC Premium: Marketing / Automatisierungen & Künstliche Intelligenz
  • Prinzip: Ein Event hat einen Typ, Bedingungen und Reaktionen. Bei jedem Lauf führt der Shop die Reaktionen für alle Ziele aus, auf die die Bedingungen zutreffen.
  • Wie oft: „einmalig“ bearbeitet jedes Ziel genau einmal, „wiederkehrend“ erneut nach dem „Blacklist-Zeitraum“.
  • Wann: Ein Cronjob verarbeitet die Events. Warenkorb-Events laufen sofort, wenn ein Besucher seinen Warenkorb ändert.
  • Sicher starten: Vorlagen und importierte Events beginnen inaktiv. Die Simulation listet die Ziele als CSV-Datei, ohne etwas auszuführen.
  • Werbemails: nur an Newsletter-Abonnenten richten und {link_unsub} in die Vorlage setzen. Ab XONIC 4.10 hängt der Shop den Abmeldelink selbst an. ab 4.10

In diesem Leitfaden


So funktioniert die Marketing-Automatisierung

Ein Event ist eine Regel: Die Bedingungen bestimmen die Ziele, die Reaktionen legen fest, was mit jedem Ziel passiert. Ziele sind je nach Typ Kunden, Bestellungen, Tickets, Artikel oder Kategorien.

Das Event-Prinzip

Jeder automatisierte Vorgang folgt dem Muster Bedingung → Reaktion:

​

Bedingungen
Wer oder was ist betroffen?

​ ​
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Verknüpfung
alle oder eine der Bedingungen

​ ​
​

Reaktionen
Was passiert mit jedem Ziel?

FeldBedeutung
TypWorauf sich das Event bezieht: Kunden, Bestellungen, Tickets, Produkte, Kategorien oder Warenkorb. Der Typ bestimmt, welche Bedingungen und Reaktionen zur Wahl stehen.
Event auslösen, wenn„alle Bedingungen erfüllt sind“ (UND) oder „eine der Bedingungen erfüllt sind“ (ODER). Die Übersicht zeigt das als „ALLE“ oder „EINE“.
Ausführung„einmalig“: Jedes Ziel wird genau einmal bearbeitet. „wiederkehrend“: Dasselbe Ziel ist wieder dran, sobald der Blacklist-Zeitraum abgelaufen ist und die Bedingungen noch zutreffen.
Blacklist-ZeitraumSperrzeit nach einer Ausführung, von 1 Minute bis 12 Monate. Er wirkt nur bei „wiederkehrend“.
StatusNur aktive Events laufen. Jede Bedingung und jede Reaktion hat zusätzlich einen eigenen Status-Schalter.
Log (Verlauf)Liste der bearbeiteten Ziele je Event. Sie ist zugleich die Sperrliste für „einmalig“ und den Blacklist-Zeitraum.

Voraussetzungen

  • Das Zusatzmodul ist freigeschaltet. Ohne Modul führt der Reiter „Marketing Events / Automatisierungen“ auf die Produktseite des Moduls.
  • Die Mailvorlagen für Ihre Events legen Sie im Reiter „Mails“ derselben Seite an.
  • Ein Cronjob startet die Verarbeitung, siehe Cronjob.
  • Für die KI-Funktionen braucht der Shop einen KI-Anbieter, siehe KI-Funktionen.
Backend CMS → Mails & Marketing, Reiter „Marketing Events / Automatisierungen“: oben die Knöpfe „Vorlagen-Bibliothek“, „Event importieren“ und „Events verarbeiten“ mit Menü, darunter die Filter Event-Status, Event-Typ und Event-Name; die Tabelle zeigt vier Events – „Bewertungserinnerung nach Versand“ (aktiv, Bestellungen, einmalig, vier Bedingungen), „Geburtstagsgutschein“ (aktiv, Kunden, wiederkehrend, 30 Tage), „Ausverkaufte Artikel deaktivieren“ (aktiv, Produkte, 1 Tag) und „Gratisprobe ab 50 €“ (inaktiv, Warenkorb) – und unter jedem Event die Ablaufzeile aus Bedingungen, Verknüpfung „ALLE“ und Reaktionen

Die Übersicht zeigt je Event Status, Typ, Ausführung, Verknüpfung und Blacklist-Zeitraum, darunter den Ablauf aus Bedingungen und Reaktionen. Zum Vergrößern anklicken.

Die Übersicht zeigt je Event Typ, Ausführung, Verknüpfung und Blacklist-Zeitraum. Unter jedem Event stehen Bedingungen und Reaktionen als Ablauf. Filtern können Sie nach Event-Status, Event-Typ und Event-Name.


Die sechs Event-Typen

Den Typ wählen Sie zuerst. Er legt fest, was ein Ziel ist und welche Bedingungen und Reaktionen es gibt.

Kunden

Ziel ist ein Kundenkonto: Registrierung, Geburtstag, Umsatz, letzte Bestellung, Kundengruppe, Newsletter-Abo oder ein Warenkorb, der seit Tagen unverändert ist.

Typisch: Willkommens- und Geburtstagsmail, Kunden zurückgewinnen, Kundengruppe hochstufen, Warenkorb-Erinnerung.

Bestellungen

Ziel ist eine Bestellung: Status, Zahlungsweise, Alter, enthaltene Artikel, Bewertung, Herkunft. Mails gehen an die E-Mail-Adresse der Bestellung, also auch an Gastbesteller.

Typisch: Bewertungserinnerung, Nachfass-Mail, Statuswechsel mit Rechnung, Gutscheine freigeben.

Tickets

Ziel ist ein Ticket: Status, letzte Änderung, Zuständigkeit. Kunden informieren Sie hier über „Ticketsystem: Update“ mit „E-Mailbenachrichtigung“, nicht über „E-Mail versenden“.

Typisch: liegengebliebene Tickets melden, Tickets automatisch schließen, Zuständigkeit per KI. Mehr im Leitfaden Tickets & Aufgaben.

Produkte

Ziel ist ein Artikel: Lagerbestand, Status, Verkaufszahlen, Hersteller, Kategorien, Google-Label, Merkmale.

Typisch: Ausverkauftes deaktivieren, Kategorien zuordnen, Labels für Kampagnen setzen, Lagerwarnung an Sie.

Kategorien

Ziel ist eine Kategorie. Status oder ein Datenbankfeld setzen, auf Wunsch zu einem bestimmten Datum.

Typisch: Saisonkategorien ein- und ausschalten.

Warenkorb

Läuft nicht im Cronjob, sondern sofort, wenn ein Besucher seinen Warenkorb ändert, auch als Gast. Bedingungen prüfen Inhalt und Warenwert.

Typisch: Gratisartikel automatisch hinzufügen und wieder entfernen. Für Erinnerungen an verlassene Warenkörbe nehmen Sie ein Kunden-Event mit „Kunde: Warenkorb unverändert seit“.


Mit einer Vorlage starten

Über 50 fertige Abläufe liegen in der Vorlagen-Bibliothek. Das ist der schnellste und sicherste Weg zum ersten Event.

Vorlagen-Bibliothek

Knopf „Vorlagen-Bibliothek“ in der Übersicht: Vorlagen suchen, nach Kunden, Bestellungen, Produkten, Kategorien, Tickets oder Warenkorb filtern und mit „Übernehmen“ anlegen. Das neue Event ist inaktiv und öffnet sich sofort im Editor.

Vorlagen mit Mail bringen einen Mailentwurf auf Deutsch und Englisch mit. Manche legen mehrere verknüpfte Events auf einmal an. Bestellstatus, Artikel, Hersteller, Kategorien und Mailtext passen Sie danach an.

Exportieren und importieren

„Exportieren (JSON)“ im Zeilenmenü eines Events gibt seine Einstellungen als Text aus, zum Kopieren oder Herunterladen. „Event importieren“ legt daraus in einem anderen Shop ein Event an, ebenfalls inaktiv. Prüfen Sie danach Mailvorlage, Bestellstatus, Artikel und Kundengruppen: Diese Nummern unterscheiden sich von Shop zu Shop.

Kopieren

„Kopieren“ im Zeilenmenü legt eine Kopie mit demselben Namen und demselben Status an. Die Kopie eines aktiven Events ist sofort aktiv und hat ein leeres Log: Sie bearbeitet alle Ziele noch einmal, auch Kunden, die die Mail schon bekommen haben. Schalten Sie die Kopie deshalb gleich auf inaktiv und benennen Sie sie um.

Fenster „Vorlagen-Bibliothek“ mit dem Suchbegriff „Gutschein“, den Gruppenfiltern Alle 54, Kunden 16, Bestellungen 14, Produkte 12, Kategorien 3, Tickets 4 und Warenkorb 5 sowie fünf Vorlagenkarten mit Bedingungen, Reaktionen und dem Knopf „Übernehmen“; die Karte „Nachfass-Serie: Nachfass-Mail, dann Kupon ohne Folgebestellung“ trägt die Kennzeichen „2 Events“ und „inkl. E-Mail“

Die Vorlagen-Bibliothek nach der Suche „Gutschein“: Jede Karte zeigt Bedingungen und Reaktionen, „inkl. E-Mail“ und „2 Events“ kennzeichnen Vorlagen mit Mailentwurf bzw. mehreren Events. Zum Vergrößern anklicken.


Ihr erstes Event: Bewertungserinnerung

Das Beispiel erinnert Kunden eine Woche nach dem Versand an eine Bewertung, aber nur bei Bestellungen ohne Bewertung. Die Vorlage „Bewertungserinnerung für Bestellungen ohne Bewertung“ bringt das meiste schon mit.

1

Event anlegen

Öffnen Sie CMS → Mails & Marketing / Automatisierungen und den Reiter „Marketing Events / Automatisierungen“. Übernehmen Sie die Vorlage aus der Vorlagen-Bibliothek, oder klicken Sie auf den Reiter „Neues Event anlegen“.

2

Grunddaten eintragen

Name des EventsBewertungserinnerung nach Versand (je Sprache)
Statusvorerst aus
TypBestellungen. Wählen Sie den Typ, bevor Sie Bedingungen hinzufügen: Die Auswahl der Bedingungen richtet sich danach.
Ausführungeinmalig (jede Bestellung genau einmal)
Event auslösen, wennalle Bedingungen erfüllt sind
Blacklist-Zeitraumspielt bei „einmalig“ keine Rolle
3

Bedingungen hinzufügen

Mit „Neue Bedingung hinzufügen“ legen Sie je Bedingung ein Feld an und wählen den Bedingungstyp:

„Bestellung: Bestellstati“

Ihren Versandstatus wählen, zum Beispiel „Versendet“.

„Bestellung: letzte Aktualisierung“

Zeitraum „1 Woche“: Die Bestellung ist seit mindestens einer Woche unverändert.

„Bestellung: Zeitpunkt des Bestelleingangs“

„Tag“ = der Tag, an dem Sie das Event starten, Vergleich „>= (größer oder gleich als)“. So erfasst das Event nur neue Bestellungen.

„Bestellung: Produktbewertung abgegeben“

„hat KEINE Produktbewertung abgegeben“ und Einwilligungs-Filter „nur mit Bewertungsmail-Einwilligung (Bestellung oder Kundenkonto)“.

„Letzte Aktualisierung“ heißt „mindestens so lange her“, ohne Grenze nach hinten. Ohne die Bedingung zum Bestelleingang erfasst das Event beim ersten Lauf jede ältere versendete Bestellung und schreibt alle früheren Käufer an.
4

Reaktion hinzufügen

Mit „Neue Reaktion hinzufügen“ den Reaktionstyp „E-Mail versenden“ wählen, „Empfänger“ = „Kunde“ und unter „E-Mail“ Ihre Vorlage, etwa „Bewertungserinnerung“. Die Vorlage legen Sie vorher im Reiter „Mails“ an; die Bibliotheksvorlage bringt einen Entwurf mit.

5

Testen und einschalten

Stellen Sie die Reaktion im Feld „Status“ auf „inaktiv“, das Event selbst auf aktiv, und speichern Sie. Starten Sie „Events verarbeiten (Simulation)“ und prüfen Sie die Liste der Bestellungen (siehe Simulation). Stimmt sie, schalten Sie die Reaktion ein.

Event-Editor „Bewertungserinnerung nach Versand“: Name auf Deutsch und Englisch, Status inaktiv, Typ Bestellungen, Ausführung einmalig, „alle Bedingungen erfüllt sind“; links die Bedingungen „Bestellung: Bestellstati“ mit Versendet, „Bestellung: letzte Aktualisierung“ mit 1 Woche, „Bestellung: Zeitpunkt des Bestelleingangs“ mit Tag 01.09.2026 und „>= (größer oder gleich als)“ sowie „Bestellung: Produktbewertung abgegeben“ mit „hat KEINE Produktbewertung abgegeben“ und dem Einwilligungs-Filter; rechts die Reaktion „E-Mail versenden“ an den Kunden mit der Vorlage „Bewertungserinnerung“

Die Bewertungserinnerung im Editor: links die vier Bedingungen, rechts die Reaktion „E-Mail versenden“ mit Empfänger „Kunde“ und der Vorlage „Bewertungserinnerung“. Zum Vergrößern anklicken.

Der Shop verschickt ab Werk eine eigene Bewertungsaufforderung: Einstellungen → Schnittstellen → E-Mail-Marketing / CRM → E-Mailoptionen → „E-Mail Bewertungsaufforderung nach x Tagen“ und „E-Mail Bewertungsaufforderung mit folgenden Status“. Nutzen Sie das Event als zweite Erinnerung oder stellen Sie die Tage dort auf 0, sonst bekommt der Kunde zwei Mails.

Bedingungen

Rund 80 Bedingungen grenzen die Ziele ein. Welche zur Wahl stehen, hängt vom Typ ab. Die wichtigsten im Überblick, mit den Namen aus der Auswahlliste.

Kunden

„Kunde: Registrierungszeitraum (Jubiläum)“Registrierung länger oder kürzer her als ein Zeitraum
„Kunde: Geburtstag“jeder oder nur runde Geburtstage
„Kunde ist Newsletterempfänger (EU Datenschutzeinwilligung für Werbung)“bestätigtes Abo, ohne Newslettersperre, Konto nicht gesperrt oder inaktiv
„Kunde: Kundengruppe“, „… (Mehrfachauswahl)“eine oder mehrere Kundengruppen
„Kunde: hat keine Bestellungen im Zeitraum“zurückgewinnen
„Kunde: Zeitpunkt der ersten Bestellung“, „… der letzten Bestellung“Erstkäufer, Stammkunden
„Kunde: Umsatz“, „Kunde: Anzahl an Bestellungen“, „Kunde: Bonuspunkte-Saldo“Schwellwerte, z. B. für eine VIP-Gruppe
„Kunde: bestimmtes Produkt gekauft“ bzw. „… angesehen“, „Kunde: Produkte eines Herstellers gekauft“ bzw. „… angeschaut“Interesse an Artikeln oder Marken
„Kunde: Warenkorb unverändert seit“verlassene Warenkörbe, nur Kundenkonten
„Kunde: Datenbankfeld aus 'customers'“ bzw. „… 'address_book'“beliebiges Feld mit Vergleich, z. B. Gastkonten ausschließen

Bestellungen

„Bestellung: Bestellstati“aktueller Status
„Bestellung: Bestellhistorie-Bestellstati“war schon einmal (bzw. nie) in einem Status
„Bestellung: Zahlungsweisen“, „Bestellung: Kundengruppe“Zahlart, Kundengruppe der Bestellung
„Bestellung: letzte Aktualisierung“seit mindestens einem Zeitraum unverändert
„Bestellung: Zeitpunkt des Bestelleingangs“vor oder nach einem festen Datum
„Bestellung: bestimmtes Produkt enthalten“, „… Artikelnummer enthält Muster“, „… Produkte aus bestimmten Kategorien“Inhalt der Bestellung
„Bestellung: Produktbewertung abgegeben“mit oder ohne Bewertung, mit Einwilligungs-Filter
„Bestellung: Herkunft (Shop/Marktplatz)“nur Shop-Bestellungen oder ein Marktplatz
„Bestellung: Produktattribut-Datum (Intervall)“Kurs-, Camp- oder Termindatum aus einem Merkmal
„Bestellung: offener Rechnungsbetrag“, „… Zahlungsziel überschritten“Zahlungserinnerung und Mahnung ab 4.9.13
„Bestellung: Datenbankfeld aus 'orders'“beliebiges Feld mit Vergleich

Produkte

  • „Produkte: Status“, „… Gratisprodukt-Status“, „… Bonusprodukt-Status“, „… Versandkostenfrei-Status“
  • „Produkte: Neuheiten/Kauftipp“, „… Highlight“, „… Angebot (Sonderpreis)“
  • „Produkte: Lagerbestand“ (Menge, Vergleich, Lager), „… Verkaufte Einheiten“, „… Einkaufspreis (EK)“
  • „Produkte: in Kategorien“, „… Hersteller“, „… hat Hersteller (beliebig)“, „… Lieferanten“
  • „Produkte: Ampelprofile“ (Lieferzeit), „… Google Label“
  • „Produkte: spezifisches Produkt“, „… Merkmal/Merkmalswert“, „… Artikelart (Master/Slave/Einzelartikel)“
  • „Produkte: Datenbankfeld aus 'products'“

Warenkorb

  • „Warenkorb: bestimmtes Produkt enthalten“ und direkt darunter das Gegenstück „nicht enthalten“
  • „Warenkorb: Produkt aus Produktfamilie enthalten (Master/Varianten)“ bzw. „kein Produkt …“
  • „Warenkorb: herstellerbezogener Warenkorbwert“

Bei Produktfamilien genügt ein beliebiger Artikel der Familie, Master oder Variante.

Weitere

  • Tickets: „Ticketsystem: Stati“, „Ticketsystem: Letzte Änderung“, „Ticket: Zuständigkeit“ ab 4.9.24
  • Kategorien: „Kategorien: bestimmte Kategorien“
  • Alle Typen: „Datum: Tag/Uhrzeit“, „Datum: Wochentag“
  • Verkettung: die Bedingungen „Marketing: …“, siehe Events verketten

Darauf kommt es an

  • Ohne Bedingung läuft kein Event. Der Shop meldet dann, dass das Event nicht ausgeführt wurde.
  • Reihenfolge: Bei „alle Bedingungen erfüllt sind“ prüft der Shop die Bedingungen von oben nach unten und bricht ab, sobald kein Ziel übrig ist. Ziehen Sie die Bedingung mit den wenigsten Treffern am Griff nach oben, das entlastet große Shops.
  • Datum-Bedingungen („Datum: Tag/Uhrzeit“, „Datum: Wochentag“) treffen zur passenden Zeit alle Kunden, Bestellungen oder Artikel. Verknüpfen Sie sie immer mit „alle Bedingungen erfüllt sind“ und mindestens einer weiteren Bedingung.
  • „Mindestens so lange her“: „letzte Aktualisierung“ und „Zeitpunkt des Bestelleingangs (Intervall)“ haben keine Grenze nach hinten. Für neue Bestellungen zusätzlich „Bestellung: Zeitpunkt des Bestelleingangs“ mit festem Datum setzen.
  • Hersteller: „Produkte: Hersteller“ gilt nur für die gewählten Marken, neue Marken kommen nicht von selbst dazu. Für alle Artikel mit Marke nehmen Sie „Produkte: hat Hersteller (beliebig)“.
  • Lager: Die drei Lager-Bedingungen der Bestellungen erscheinen nur mit Einstellungen → Checkout → Warenbestand → „Erweiterte Lagerhaltung“.
  • Datenbankfeld: Feld wählen, Vergleich (=, !=, >, <, LIKE …) und Wert eintragen. Beispiel: Feld purchased_without_account = 0 schließt Gastkonten aus.

Reaktionen

Reaktionen laufen für jedes Ziel in der Reihenfolge der Liste. Ändern Sie die Reihenfolge am Griff, zum Beispiel „Kupon erstellen“ vor „E-Mail versenden“.

TypReaktionen
alle Typen„Kupon erstellen“, „Kuponstatus setzen“, „E-Mail versenden“, „Slack-Nachricht via Webhook senden“, „Webhook senden (generisch / n8n / Zapier)“
Kunden„Kundengruppe: ändern“, „Kunde: PLZ als Passwort setzen“, „Zufälliges Passwort erstellen“, „Kunden löschen“, „Kunden: Datenbankfeld setzen ('customers')“
Bestellungen„Bestellung: Statusupdate“, „Bestellungen: Datenbankfeld setzen ('orders')“, „Bestellung: Produkt hinzufügen“, „Bestellung: Summen neu berechnen“, „Bestellung: Partner zuordnen“, „Bestellung: Gutschein freigeben/erstellen/versenden“
Bestellungen mit AnbindungPostAT-Retourenlabel, VCA-Markierung, OpenTrans-Ablage (Zusatzmodul xoPort) und die Übergabe an DFShop erscheinen erst, wenn die Anbindung eingerichtet ist.
Lastschrift„Bestellung: Lastschrift einziehen“ stößt einen SEPA-Einzug an, gedacht als neuer Versuch nach einem fehlgeschlagenen. Sie erscheint nur mit Einstellungen → Vertragswesen → „Einzug über Zahlungsmandate an/aus“. ab 4.9.17
Produkte„Produkte: Status“, „… Gratisproduktstatus“, „… Bonusproduktstatus“, „… Versandkostenfrei-Status“, „… Google Label“, „… Kategoriezuweisung“, „… Kategoriezuordnung entfernen“, „… Datenbankfeld setzen ('products')“, „… Extra-Feld setzen“, „… Marktplatzfeld setzen (Mirakl/Decathlon)“
Kategorien„Kategorien: Status“, „Kategorien: Datenbankfeld setzen ('categories')“
Warenkorb„Warenkorb: automatisches Gratisprodukt hinzufügen“ bzw. „… entfernen“
Tickets„Ticketsystem: Update“ (Status, Mitarbeiter, Ticketvorlage, E-Mailbenachrichtigung, interner Kommentar), „KI-Agent beauftragen“ ab 4.9.24

E-Mail versenden

  • „Empfänger“: „Kunde“, „zugeordneter Manager/Vertreter“, „Shopbetreiber“ oder „freie E-Mailadresse“ (Adressen im gleichnamigen Feld, durch Komma getrennt). „Empfänger (Kopie)“ schickt die Mail zusätzlich an weitere Adressen.
  • „E-Mail“: eine Vorlage aus dem Reiter „Mails“. Jedes Ziel bekommt eine eigene Mail in seiner Sprache.
  • „Anhang“: eine feste Datei je Sprache aus dem Dateimanager-Ordner „Dateien“, etwa ein Pflegehinweis als PDF. Belege einer Bestellung gehen so nicht, dafür gibt es „Bestellung: Statusupdate“.
  • Produkt-Events: Empfänger „Shopbetreiber“ oder „freie E-Mailadresse“. Je Artikel geht eine Mail hinaus, der Platzhalter {admin_product_link} führt in den Artikel.
  • Ticket- und Kategorie-Events: Hier ordnen „E-Mail versenden“, die Slack-Nachricht und der Webhook Empfänger und Daten nicht richtig zu. Kunden zu einem Ticket informieren Sie mit „Ticketsystem: Update“ und „E-Mailbenachrichtigung“; bei Kategorie-Events verzichten Sie vorerst auf diese drei Reaktionen.

Kupon erstellen

  • Felder: „Kuponart“ (fester Wert, prozentualer Wert, versandkostenfrei), „Kuponwert“, „Betragsart“ (Brutto- oder Nettobetrag), „Mindestbestellwert“, „Herstellereinschränkung“, „Kupon (gültig vom)“ und „Kupon (gültig bis)“ oder „Kupon (gültig bis automatisch)“ von 1 Tag bis 1 Jahr.
  • Jedes Ziel bekommt einen eigenen Code. Er lässt sich insgesamt einmal einlösen und ist nicht an den Kunden gebunden.
  • Den Code bringen Sie mit {marketing_created_coupon_code} in die Mail. Das klappt nur, wenn „Kupon erstellen“ vor „E-Mail versenden“ steht.
  • „Kuponstatus setzen“ schaltet dagegen einen festen Kupon über seinen „Kupon-Code“ ein oder aus. Kupons im Einzelnen: Leitfaden Gutscheine & Kupons.

Bestellung: Statusupdate und Belege per Mail

„Bestellung: Statusupdate“ setzt einen neuen „Bestellstatus“ oder mit „Status beibehalten“ den bisherigen. Mit „Kunden informieren“ geht die Statusmail an den Kunden, Text und Anhänge kommen aus dem gewählten „E-Mail-Textbaustein-Template“. Im Statusverlauf der Bestellung steht danach „XONIC Premium: Marketing Event“ mit der Event-Nummer.

Belege im Textbaustein wählen

Öffnen Sie eine Bestellung, im Reiter „Bearbeiten“ den Unterreiter „Bestellstatus“, und klicken Sie auf „Textbausteine“. Im Fenster „Textbausteine bearbeiten“ öffnen Sie den Baustein über „Bearbeiten“ im Menü der Zeile. Dort schalten Sie ein, was angehängt wird:

  • Auftragsbestätigung, Rechnung, QR-Rechnung (mit hinterlegter QR-IBAN), Rechnungskorrektur, Angebot
  • elektronische Rechnung als XRechnung oder ZUGFeRD
  • Spendenbescheinigung, AGB, Widerrufsrecht, Datenschutzerklärung

Welche Schalter erscheinen, hängt von den im Shop freigegebenen Belegarten ab.

Gut zu wissen

  • Geht eine Rechnung mit, erhalten auch die beim Kunden unter „E-Mailadresse (Rechnung)“ hinterlegten Adressen die Mail. ab 4.9.17
  • Der Statuswechsel löst dieselben Aktionen der Zahlungsanbindung aus wie ein Wechsel von Hand, bei einem Storno-Status etwa die Erstattung, zum Beispiel bei Amazon Pay. ab 4.9.17
  • Für Bestellungen aus Billbee geht keine Kundenmail hinaus, solange unter Tools → Billbee (Sync) → „Kunden-Update-Mails senden“ aus ist.
Fenster „Textbausteine bearbeiten“ aus einer Bestellung: Textbaustein „Rechnung Vorkasse“ mit Text, Status Offen und den Optionen; auf „ja“ stehen „Kunde benachrichtigen“, „Rechnung anhängen“ und „elektronische Rechnung (ZUGFeRD) anhängen“, alle übrigen Anhänge wie Auftragsbestätigung, XRechnung, Rechnungskorrektur, Angebot, AGB, Widerrufsrecht und Datenschutzerklärung auf „nein“

Im Textbaustein legen Sie fest, welche Belege die Statusmail mitnimmt, hier die Rechnung und die ZUGFeRD-Rechnung. Zum Vergrößern anklicken.

Wie der Statuswechsel von Hand funktioniert, beschreibt der Leitfaden Bestellungen bearbeiten.

Produkte und Google-Labels

„Produkte: Google Label“ setzt oder leert einen der fünf Label-Werte für den Produktfeed. Labels legen Sie unter Tools → Google Merchant Center an, siehe Benutzerdefinierte Labels.

Die Reaktion schreibt nur noch in die fünf Label-Felder. Läuft ein altes Event deshalb nicht und meldet ein fremdes Zusatzfeld: Event öffnen, das Label neu wählen und speichern. Fehlt es in der Auswahl, die Freigabe des Labels im Google Merchant Center neu speichern. ab 4.9.123

Gratisartikel im Warenkorb

„Warenkorb: automatisches Gratisprodukt hinzufügen“ legt einen Artikel kostenlos in den Warenkorb, ein zweites Event mit „… entfernen“ nimmt ihn wieder heraus, wenn die Bedingung nicht mehr gilt. Die Vorlagen „Gratisprodukt ab Warenkorbwert (mit Auto-Entfernung)“ und „Gratisprodukt bei Produkt im Warenkorb (mit Auto-Entfernung)“ legen beide Events an.

Entfernt der Kunde den Gratisartikel selbst, legt der Shop ihn nicht erneut hinein. Gratisartikel und Bonuspunkte: Leitfaden Bonuspunkte & Gratisprodukte.

Kunden und Datenfelder

  • „Zufälliges Passwort erstellen“ und „Kunde: PLZ als Passwort setzen“ verschicken selbst nichts. Den Wert bringt eine folgende „E-Mail versenden“ mit Platzhalter zum Kunden.
  • „Kunden löschen“ braucht „Löschung bestätigen“ und löscht nur Kunden ohne Bestellung, die übrigen überspringt der Shop. Gelöscht ist gelöscht.
  • „… Datenbankfeld setzen“ schreibt einen festen Wert in ein Feld. Kennwörter, Bankdaten, Zahlungsdaten und den Bestellstatus bietet die Auswahl nicht an; Status ändern Sie mit „Bestellung: Statusupdate“.

„Webhook senden (generisch / n8n / Zapier)“ schickt Kunden- bzw. Bestelldaten als JSON an eine Adresse Ihrer Wahl, auf Wunsch mit Betreff und Text einer Mailvorlage. Mit „Signatur-Secret (optional)“ kommt die Signatur im Kopf X-Webhook-Signature. „Slack-Nachricht via Webhook senden“ postet eine Mailvorlage in einen Slack-Kanal und erwähnt auf Wunsch Kollegen.


Events verketten

Mehrstufige Abläufe bauen Sie aus mehreren Events. Das zweite Event fragt mit einer „Marketing: …“-Bedingung ab, was das erste schon getan hat.

BedingungTrifft zu, wenn …
„Marketing: Ziel in einem anderen Event“das Ziel im gewählten Event vorkam („=“) oder nicht („!=“), wahlweise in einem „Zeitraum“: „größer als“ = innerhalb des Zeitraums, „kleiner als“ = länger her
„Marketing: keine Bestellung seit Auftreten in Event“das Ziel mindestens die „Wartezeit“ zurück im Event vorkam und der Kunde seitdem nichts bestellt hat (Konto und E-Mail-Adresse, Stornos zählen nicht)
„Marketing: Bestellung seit Auftreten in Event“das Gegenstück: Der Kunde hat seitdem bestellt, etwa für eine Danke-Mail statt eines Kupons
„Marketing: Anzahl Auftreten in Event“die Zahl der Log-Einträge passt, für Eskalationsstufen. Jede Reaktion zählt einzeln: Kupon und Mail sind zwei Einträge
„Marketing: nicht eingelöster Kupon aus Event läuft bald ab“ein vom Event erstellter Kupon noch offen ist und in wenigen Tagen abläuft

Beispiel: Nachfass-Serie

Die Vorlage „Nachfass-Serie: Nachfass-Mail, dann Kupon ohne Folgebestellung“ legt zwei Events an: eine Mail eine Woche nach der Bestellung und eine weitere Woche später einen Kupon, aber nur, wenn der Kunde seitdem nicht bestellt hat. Die Verknüpfung stellt die Vorlage selbst her.

Darauf achten

  • Zur Wahl stehen nur aktive Events desselben Typs. Aktivieren Sie das erste Event, bevor Sie das zweite verknüpfen.
  • Setzen Sie eine Wartezeit. Mit „sofort“ kann die zweite Stufe im selben Lauf wie die erste feuern.
  • Löschen oder leeren Sie das Log des ersten Events nicht: Die zweite Stufe liest genau dieses Log.

Werbemails, Abmeldelink und Ausschlüsse

Viele Event-Mails sind Werbung. Hier steht, was der Shop dafür tut. Was rechtlich gilt, erklärt der Leitfaden Newsletter.

Abmeldelink und Empfänger

  • Setzen Sie {link_unsub} in die Mailvorlage. Abonnenten bekommen dort ihren persönlichen Abmeldelink, bei Kunden ohne bestätigtes Abo bleibt die Stelle leer.
  • Mit der Bedingung „Kunde ist Newsletterempfänger (EU Datenschutzeinwilligung für Werbung)“ erreicht ein Kunden-Event nur Abonnenten. Kunden mit Newslettersperre sowie gesperrte und inaktive Konten fallen dabei heraus.
  • Bei Bestell-Events fehlt diese Bedingung. Eine Nachfass-Mail mit Kupon erreicht dort auch Käufer ohne Abo.

Einzelne Kunden und Gäste ausschließen

  • Ein Kunde möchte keine Mails mehr: unter Kunden → Kunden den Kunden bearbeiten und „Newslettersperre (Shop)“ einschalten. Damit das Event ihn auslässt, braucht es die Bedingung „Kunde ist Newsletterempfänger …“ oder „Kunde: Datenbankfeld aus 'customers'“ mit customers_nl_lock = 0.
  • Ab XONIC 4.10 genügt die Newslettersperre allein: Werbliche Event-Mails gehen dann nicht mehr an diesen Kunden. ab 4.10
  • Kunden ohne Kundenkonto: „Bestellung: Datenbankfeld aus 'orders'“ bzw. „Kunde: Datenbankfeld aus 'customers'“ mit dem Feld purchased_without_account = 0 lässt Gastbestellungen weg.

Abmeldelink automatisch ab 4.10

Unter Einstellungen → Schnittstellen → E-Mail-Marketing / CRM → E-Mailoptionen → „Marketing-Mails: Abmeldelink automatisch anhängen“ (ab Werk an) hängt der Shop Abonnenten einen Abmeldelink unter die Mail und setzt den Abmelde-Knopf im Mailprogramm. Das gilt für den Empfänger „Kunde“ in Kunden-, Warenkorb- und Bestell-Events. Steht {link_unsub} schon in der Vorlage, kommt kein zweiter Link dazu.

Je Reaktion „E-Mail versenden“ wählen Sie im Feld „Automatischer Abmeldelink“: „Standard (Schalter in den E-Mailoptionen)“, „Immer anhängen“ oder „Nie anhängen (reine Service-Mail)“.

Keine Werbung nach Abmeldung ab 4.10

  • Hat sich ein Kunde vom Newsletter abgemeldet oder trägt er die Newslettersperre, geht eine Mail mit „Standard“ oder „Immer anhängen“ nicht mehr an ihn, auch bei ausgeschaltetem Schalter. Kopien gehen weiter hinaus, das Log vermerkt „send_mail (suppressed: …)“.
  • Stellen Sie Service-Mails wie Zahlungserinnerungen auf „Nie anhängen (reine Service-Mail)“, sonst entfallen sie für diese Kunden.
  • Mails mit neuen Zugangsdaten aus „Zufälliges Passwort erstellen“ oder „Kunde: PLZ als Passwort setzen“ gehen immer hinaus.
  • Sperren oder Deaktivieren eines Kontos zählt nicht als Abmeldung. Soll ein gesperrter Kunde keine Werbung bekommen, setzen Sie zusätzlich die Newslettersperre.
Kunden ohne Newsletter-Abo bekommen auch ab 4.10 keinen Abmeldelink. Schicken Sie Werbung an Abonnenten. Wie der Shop Newsletter-Abos und Abmeldungen verwaltet: Newsletter und Marketing-Automatisierung.

Simulation und Test

Die Simulation zeigt, welche Ziele ein Event jetzt bearbeiten würde. Sie führt keine Reaktion aus und schreibt nichts ins Log.

So simulieren Sie

  1. In der Übersicht den Pfeil neben „Events verarbeiten“ öffnen und „Events verarbeiten (Simulation)“ wählen. Nicht auf „Events verarbeiten“ selbst klicken, das führt die Events aus.
  2. Für jedes aktive Event mit Treffern erscheint eine Meldung mit dem Link „Datei herunterladen“.
  3. Die CSV-Datei enthält in der Spalte target_id die Ziele: Kundennummern, Bestellnummern, Artikel-, Ticket- oder Kategorie-IDs.
  4. Prüfen Sie Stichproben, dann schalten Sie die Reaktionen ein.

Darauf achten

  • Die Simulation erfasst nur aktive Events, Warenkorb-Events gar nicht. Für einen gefahrlosen Test schalten Sie das Event ein und jede Reaktion im Feld „Status“ auf „inaktiv“.
  • „Events verarbeiten“ ohne Zusatz ist keine Simulation: Es führt alle aktiven Events sofort aus.
  • Die Datei listet alle Treffer. Verarbeitet werden je Event und Lauf höchstens 200 Ziele, bei reinen Feld-, Status-, Kategorie-, Label- und Kundengruppen-Reaktionen bis zu 50.000. Den Rest übernimmt der nächste Lauf; die Meldung nennt dann beide Zahlen.
Meldungen nach „Events verarbeiten (Simulation)“: für die Events 17101, 17102 und 17103 je „Das Event … wurde erfolgreich simuliert und besitzt valide Ziele.“ und „Die simulierte Zielliste für Event … wurden erfolgreich generiert. Datei herunterladen“; rechts unten das geöffnete Menü neben „Events verarbeiten“ mit den Einträgen „Events verarbeiten (Cronjob)“ und „Events verarbeiten (Simulation)“

Nach der Simulation steht für jedes Event mit Treffern ein Link auf die Zielliste; gestartet wird sie im Menü neben „Events verarbeiten“. Zum Vergrößern anklicken.


Log und Sperrliste

Jedes Event führt ein Log. Es dokumentiert, welche Ziele wann bearbeitet wurden, und verhindert doppelte Ausführung.

Log (Verlauf)

  • Im Zeilenmenü des Events „Log (Verlauf)“ öffnen. Jede Zeile nennt „Ziel-ID“, Reaktion und Zeitpunkt; die Suche findet eine Ziel-ID.
  • Je ausgeführter Reaktion entsteht eine Zeile, bei „E-Mail versenden“ je Empfänger. Keine Zeile schreiben die Gratisartikel im Warenkorb und „Bestellung: Gutschein freigeben/erstellen/versenden“; dort gibt der Shop jeden Gutschein ohnehin nur einmal frei.
  • Bei „einmalig“ kommt ein Ziel aus dem Log nie wieder dran, bei „wiederkehrend“ erst nach dem Blacklist-Zeitraum.
  • Spuren an anderer Stelle: Bestellungen tragen im Statusverlauf „XONIC Premium: Marketing Event“, Artikel und Kategorien in ihrem „Log (Verlauf)“ unter Produkte → Kategorien / Produkte „XONIC Premium: Marketing Event“ mit der Nummer.

Log leeren und bereinigen

  • „Log leeren“ löscht das ganze Log dieses Events. Ein einmaliges Event bearbeitet danach alle Ziele noch einmal und schreibt etwa jeden Kunden erneut an.
  • Einzelne Zeilen löscht nur der Hauptadministrator. So geben Sie ein Ziel gezielt frei; löschen Sie dafür alle Zeilen dieser Ziel-ID.
  • „Abgelaufene Einträge bereinigen“ entfernt veraltete Einträge wiederkehrender Produkt- und Kategorie-Events über alle Events. Einmal am Tag passiert das automatisch, die Aufbewahrung steht unter Einstellungen → Schnittstellen → E-Mail-Marketing / CRM → E-Mailoptionen → „Marketing-Log: Aufbewahrung Produkt-/Kategorie-Einträge (Tage)“ (Standard 30, 0 = aus).
  • Kunden-, Warenkorb-, Bestell- und Ticket-Einträge sowie das Log einmaliger Events bereinigt der Shop nie von selbst.
Reiter „Log (Verlauf)“ des Events „Geburtstagsgutschein“ mit den Knöpfen „Log leeren“ und „Abgelaufene Einträge bereinigen“, dem Suchfeld „Ziel-ID“ und sechs Einträgen mit ID, Ziel-ID, Reaktion create_coupon bzw. send_mail und dem Zeitpunkt

Das Log führt je Ziel und Reaktion eine Zeile mit Zeitpunkt; daran erkennt das Event, welche Ziele es schon bearbeitet hat. Zum Vergrößern anklicken.

Wählen Sie bei wiederkehrenden Produkt-Events einen Blacklist-Zeitraum deutlich länger als den Takt des Cronjobs, etwa 1 Tag statt 15 Minuten. Sonst bearbeitet das Event bei jedem Lauf alle Artikel, und das Log wächst um viele tausend Zeilen am Tag.

Keine Mail aus dem Event angekommen?

Prüfen Sie diese Punkte der Reihe nach. Die Meldungen nach „Events verarbeiten“ helfen dabei.

  1. Aktiv? Das Event und die Reaktion „E-Mail versenden“ stehen auf aktiv.
  2. Läuft der Cronjob? Ohne Cronjob passiert nichts, außer bei Warenkorb-Events. Starten Sie zum Test „Events verarbeiten“ von Hand.
  3. Schon bearbeitet? Suchen Sie im „Log (Verlauf)“ nach der Kunden- oder Bestellnummer. Steht sie dort, ist das Ziel bei „einmalig“ erledigt, bei „wiederkehrend“ bis zum Ende des Blacklist-Zeitraums gesperrt.
  4. Treffen die Bedingungen zu? Die Simulation zeigt es. Die Meldung „… es erfüllen zur Zeit aber keine Ziele die Bedingungen des Events“ heißt: keine Treffer.
  5. Alles ausgefüllt? Fehlen Vorlage oder Empfänger, bricht das Event mit einer Meldung ab. Eine fehlerhafte Reaktion stoppt auch die Reaktionen danach.
  6. Mailversand an? Steht Einstellungen → Schnittstellen → E-Mail-Marketing / CRM → E-Mailoptionen → „E-Mails senden“ auf aus, verschickt der Shop nichts, trägt das Ziel aber ins Log ein. Nach dem Einschalten gibt der Hauptadministrator das Ziel frei, indem er dessen Zeilen im Log löscht.
  7. Passender Empfänger? Bei Produkt-Events gibt es keinen Kunden, nehmen Sie „Shopbetreiber“ oder „freie E-Mailadresse“. Bei Ticket- und Kategorie-Events „Ticketsystem: Update“ statt „E-Mail versenden“.
  8. Limit erreicht? Je Lauf gehen höchstens 200 Ziele hinaus, die übrigen folgen in den nächsten Läufen.
  9. Billbee-Bestellungen: „Bestellung: Statusupdate“ informiert den Kunden erst mit „Kunden-Update-Mails senden“ unter Tools → Billbee (Sync).
  10. Abgemeldet? Ab 4.10 erhält ein vom Newsletter abgemeldeter Kunde keine werbliche Event-Mail mehr; das Log zeigt „suppressed“. ab 4.10

Cronjob für die automatische Ausführung

Ein Cronjob ruft die Verarbeitung regelmäßig auf. Er bearbeitet bei jedem Aufruf alle aktiven Kunden-, Bestell-, Ticket-, Produkt- und Kategorie-Events.

Einrichtung

Tragen Sie in der Aufgabenplanung Ihres Servers diesen Aufruf ein, hier alle 15 Minuten:

*/15 * * * * curl -s "https://ihr-shop.de/xpanel/cms-mail-manager.php?action=execute_events_cron" > /dev/null

Haben Sie keinen Zugriff auf die Aufgabenplanung, wenden Sie sich an unseren Support. Zum Test führt „Events verarbeiten (Cronjob)“ im Aktionsmenü denselben Lauf aus und zeigt das Ergebnis als Text.

Wie oft ein Event wirkt

Nicht der Cronjob bestimmt das, sondern „Ausführung“, „Blacklist-Zeitraum“ und gegebenenfalls eine Datum-Bedingung. So stehen die Vorlagen ab Werk:

AnwendungsfallAusführungBlacklist-Zeitraum
Bewertungserinnerung, Willkommensmaileinmalig–
Geburtstagsgruß, Bonuspunkte-Erinnerungwiederkehrend30 Tage
Lagerbestand-Warnung, Warenkorb-Erinnerungwiederkehrend1 Woche
Produktkennzeichen, Kategorien schaltenwiederkehrend1 Tag

Schutzmechanismen

  • Sperre: Läuft noch eine Verarbeitung, überspringt der Shop den nächsten Aufruf. Kein Event läuft doppelt.
  • Limit: höchstens 200 Ziele je Event und Lauf bei Mails, Kupons, Statuswechseln und Webhooks.
  • Sperrliste: Das Log hält bearbeitete Ziele fest, siehe Log und Sperrliste.
  • Warenkorb-Events brauchen keinen Cronjob, sie laufen bei jeder Änderung des Warenkorbs.

KI-Funktionen

Die KI erstellt Events aus Ihrer Beschreibung, prüft bestehende und ordnet Tickets zu. Den Blick auf das Ergebnis ersetzt sie nicht.

Voraussetzungen

Die KI-Funktionen gehören zum Zusatzmodul. Dazu braucht der Shop mindestens einen KI-Anbieter unter Einstellungen → Schnittstellen → Künstliche Intelligenz: in „Claude (Anthropic)“, „OpenAI (ChatGPT)“, „xAI“ oder „Perplexity“ jeweils den Status einschalten (etwa „OpenAI API: Status an/aus“) und den Schlüssel eintragen („OpenAI API: Key“). Ohne Freischaltung im Modul bleiben eingetragene Schlüssel ohne Wirkung, die Kosten beim Anbieter fallen trotzdem an. XONIC Premium: Marketing / Automatisierungen & Künstliche Intelligenz

Sind mehrere Anbieter aktiv, wählen Sie den Anbieter am jeweiligen Knopf. An den Anbieter gehen Ihre Beschreibung und die Einstellungen der Events samt Namen von Bestellstatus, Kundengruppen und Zahlungsweisen.

KI: Event erstellen

Beschreiben Sie in eigenen Worten, was passieren soll, etwa: „Sende 7 Tage nach Versand eine Bewertungserinnerung. Hat der Kunde nach weiteren 14 Tagen nicht bewertet, schicke einen 5-%-Kupon.“ Die KI schlägt Events mit Bedingungen, Reaktionen und Mailentwürfen vor, bei mehreren Stufen verknüpfte Events.

„Event erstellen“ legt Events und Mailvorlagen an, mit dem Status aus dem Vorschlag, in der Regel aktiv. Prüfen Sie jedes neue Event sofort und schalten Sie es bis zur Simulation aus. Lässt sich ein Wunsch nicht umsetzen, nennt die KI die fehlende Funktion; mit „Feature-Anfrage an XONIC senden“ geht sie an uns.

KI: Events konsolidieren und überprüfen

„KI: Events konsolidieren“ sucht in allen aktiven Events Überschneidungen und schlägt Zusammenlegungen vor. „Übernehmen“ legt die neuen Events an und schaltet die ersetzten aus.

„KI: Event überprüfen“ im Editor prüft das geöffnete Event gegen alle aktiven Events, etwa auf Widersprüche oder Ketten, die sich gegenseitig auslösen.

KI-Agent für Tickets ab 4.9.24

Die Reaktion „KI-Agent beauftragen“ in Ticket-Events reiht Tickets ein, die die KI einem Bearbeiter zuordnen soll (Aufgabe „Tickets Bearbeitern zuordnen“). Typisch mit „Ticket: Zuständigkeit“ = Nein und „Ticketsystem: Stati“ = offen. Anbieter und Modell wählen Sie je Event.

  • „Betriebsart“: „Vorschlagen (nur interne Notiz)“ ist die Vorgabe und ändert nichts, „Anwenden (Änderung wird ausgeführt)“ ordnet zu.
  • Die Aufträge arbeitet ein eigener Cronjob ab; sprechen Sie uns zur Einrichtung an.
  • Bei „wiederkehrend“ muss der Blacklist-Zeitraum mindestens 1 Stunde betragen, sonst lässt sich das Event nicht speichern.
  • An den KI-Anbieter gehen Betreff und erste Kundennachricht der Tickets.

Beispiele aus der Praxis

Bewährte Abläufe zum Nachbauen. Viele davon liegen fertig in der Vorlagen-Bibliothek.

Kunden zurückgewinnen

TypKunden
Bedingungen„Kunde: hat keine Bestellungen im Zeitraum“ (6 Monate) und „Kunde ist Newsletterempfänger …“
Reaktionen„Kupon erstellen“ (10 %, gültig bis automatisch 1 Monat), danach „E-Mail versenden“ mit {marketing_created_coupon_code}
Ausführungeinmalig

Geburtstagsgutschein

TypKunden
Bedingungen„Kunde: Geburtstag“ und „Kunde ist Newsletterempfänger …“
Reaktionen„Kupon erstellen“ (5 €), danach „E-Mail versenden“
Ausführungwiederkehrend, Blacklist-Zeitraum 30 Tage. Mit „einmalig“ gäbe es den Gutschein nur zum ersten Geburtstag.

Lagerbestand-Warnung

TypProdukte
Bedingungen„Produkte: Lagerbestand“ <= 5 und „Produkte: Status“ = Ja (aktiv)
Reaktionen„E-Mail versenden“ an „Shopbetreiber“, je Artikel eine Mail mit {admin_product_link}
Ausführungwiederkehrend, Blacklist-Zeitraum 1 Woche

Ausverkaufte Artikel aus der Aktionskategorie

TypProdukte
Bedingungen„Produkte: Lagerbestand“ <= 0 und „Produkte: in Kategorien“ (Aktionskategorie, „Besitzt Kategoriezuordnung“ = Ja)
Reaktionen„Produkte: Kategoriezuordnung entfernen“ (Aktionskategorie)
Ausführungwiederkehrend, Blacklist-Zeitraum 1 Tag

Der Shop entfernt die Zuordnung auch dann, wenn es die einzige Kategorie des Artikels ist. Nutzen Sie das nur für Artikel, die zusätzlich in ihrer Stammkategorie liegen.

Gratisprobe ab Warenwert

TypWarenkorb
Bedingungen„Warenkorb: herstellerbezogener Warenkorbwert“ >= 50 €
Reaktionen„Warenkorb: automatisches Gratisprodukt hinzufügen“ (Probe)
Gegen-EventWert < 50 € → „Warenkorb: automatisches Gratisprodukt entfernen“

Erinnerung vor einem Termin

TypBestellungen
Bedingungen„Bestellung: Produktattribut-Datum (Intervall)“ mit „Attributname“ „Datum Camp Start“, „Richtung“ „VOR dem Attribut-Datum“, 7 „Tag(e)“ und „Bestellung: Bestellstati“
Reaktionen„E-Mail versenden“ an den Kunden
Ausführungwiederkehrend, Blacklist-Zeitraum 12 Monate

Die Bedingung trifft genau an dem Tag zu, der dem Abstand entspricht. „NACH dem Attribut-Datum“ eignet sich für eine Bewertungsbitte nach Kursen oder Veranstaltungen.

Nachfassen nach einer Musterbestellung

TypBestellungen
Bedingungen„Bestellung: Artikelnummer enthält Muster“ (LIKE, %-MUSTER) und „Bestellung: Bestellstati“ und „Bestellung: letzte Aktualisierung“ (1 Woche) und „Bestellung: Zeitpunkt des Bestelleingangs“ (ab Starttag)
Reaktionen„E-Mail versenden“ an den Kunden
Ausführungeinmalig

Das Prozentzeichen setzen Sie selbst: %-MUSTER endet auf „-MUSTER“, MUSTER% beginnt damit. Eine zweite Stufe mit Kupon bauen Sie wie unter Events verketten.

Rechnung bei Vorkasse automatisch senden

TypBestellungen
Bedingungen„Bestellung: Zahlungsweisen“ (Vorkasse) und „Bestellung: Bestellstati“ (Ihr Eingangsstatus) und „Bestellung: Zeitpunkt des Bestelleingangs“ (ab Starttag)
Reaktionen„Bestellung: Statusupdate“ mit „Status beibehalten“, „Kunden informieren“ = Ja und einem Textbaustein mit „Rechnung anhängen“
Ausführungeinmalig

Soll die E-Rechnung mit der Versandmail kommen, schalten Sie im Textbaustein, den Sie beim Versand verwenden, „elektronische Rechnung (ZUGFeRD) anhängen“ ein. Per Event geht sie als eigene Mail hinaus, etwa mit dem Status „Versendet“ als Bedingung. Siehe Belege per Mail.

Geschenkgutschein mit Motiv zum Selbstausdrucken

Ihr Kunde kauft einen Gutschein mit Motiv, etwa Weihnachten oder Geburtstag. Nach Zahlungseingang erhält er automatisch eine E-Mail mit dem Gutschein als PDF: Ihr Motiv als Hintergrund, darauf Gutscheincode und Betrag. Für jedes Motiv legen Sie einen Gutscheinartikel und ein Event an.

TypBestellungen
Bedingungen„Bestellung: Bestellstati“ (Ihr Status für „bezahlt“) und „Bestellung: Artikelnummer enthält Muster“ mit LIKE und GIFT-WEIHNACHT%
Reaktionen„Bestellung: Gutschein freigeben/erstellen/versenden“ mit „E-Mailbenachrichtigung“, „Gutscheinanhang als PDF: ja/Nein“ und dem Motiv unter „Gutscheinanhang als PDF: Grundbild“
Ausführungeinmalig

So bereiten Sie die Vorlage vor

  • Laden Sie das Motiv als JPEG oder PNG in den Ordner images/ und wählen Sie es unter „Gutscheinanhang als PDF: Grundbild“ aus; der Pfad zählt ab diesem Ordner. Je Sprache ist ein eigenes Bild möglich.
  • Das PDF ist eine A4-Seite, quer, wenn das Bild breiter als hoch ist. Der Shop passt das Motiv ein und zentriert es. Legen Sie es im A4-Verhältnis an, etwa 1754 × 1240 Pixel quer oder 2480 × 3508 Pixel hoch für Druckqualität. ab 4.9.123
  • Planen Sie eine helle, freie Fläche für Code und Betrag ein. Der Text wird schwarz gedruckt.
  • Die Positionen von Code und Wert (Felder „… X-Achsen …“ und „… Y-Achsen …“) geben Sie in Pixeln des Motivs ab der linken oberen Ecke an. Der Y-Wert ist die Grundlinie der Schrift, nicht ihre Oberkante.
  • Die Schriftgröße geben Sie in Punkt an. Eine eigene Schrift tragen Sie als Pfad zur .ttf-Datei ab dem Shop-Verzeichnis ein; ohne Angabe nimmt der Shop eine Standardschrift. ab 4.9.108

Darauf kommt es an

  • Die Artikelnummer jedes Gutscheinartikels beginnt mit GIFT, zum Beispiel GIFT-WEIHNACHT oder GIFT-GEBURTSTAG.
  • Die Reaktion erscheint nur, wenn unter Einstellungen → Checkout → Zusammenfassung → Gutschein „Gutscheine anzeigen“ an ist. Außerdem muss dort „Gutscheinwarteschlange“ an sein; ohne Warteschlange bucht der Shop den Betrag direkt auf das Kundenkonto, und es entsteht kein Code.
  • Tragen Sie das Muster aus der Bedingung auch in der Reaktion unter „Nur Gutscheine mit Artikelnummer (optional)“ ein. Dann bekommt auch eine Bestellung mit Gutscheinen verschiedener Motive jeden Gutschein mit dem richtigen Bild. ab 4.9.108
  • Ohne Muster gibt die Reaktion alle offenen Gutscheine der Bestellung frei. Betreiben Sie ein Event ohne Muster deshalb nicht neben Motiv-Events.
  • Testen Sie jedes Motiv mit einer eigenen Bestellung, bevor Sie die Gutscheine anbieten. Wie Gutscheine verkauft und eingelöst werden: Leitfaden Gutscheine & Kupons.
Links die Reaktion „Bestellung: Gutschein freigeben/erstellen/versenden“ mit E-Mailbenachrichtigung ja, „Nur Gutscheine mit Artikelnummer“ GIFT-WEIHNACHT%, Gutscheinanhang als PDF ja, PDF-Zielname und Grundbild je für DE und EN, Code und Wert mit X-Position 1010, Y-Position 905 bzw. 1035 und Schriftgröße 34 bzw. 40; rechts die erzeugte PDF-Seite im Querformat mit dem Weihnachtsmotiv, Gutscheincode und Betrag 50,00 €

Links die Reaktion mit Muster, Grundbild und Positionen, rechts das PDF, das der Shop daraus erzeugt. Zum Vergrößern anklicken.

Tipps für den Start

  • Mit einer Vorlage beginnen und schrittweise anpassen.
  • Immer simulieren, bevor Reaktionen aktiv werden.
  • Neue Bestellungen eingrenzen, damit kein Event alte Kunden anschreibt.
  • Blacklist-Zeitraum bewusst wählen: zu kurz nervt Kunden und bläht das Log auf, zu lang verpasst Anlässe.
  • Mailvorlagen vorbereiten, bevor Sie Events anlegen.
  • Werbung nur an Abonnenten und mit {link_unsub}.

Platzhalter für Event-Mails

Diese Platzhalter gibt es in Mails aus „E-Mail versenden“ zusätzlich zu den üblichen Platzhaltern der Mailvorlagen.

PlatzhalterInhalt
{marketing_created_coupon_code}Code aus „Kupon erstellen“ im selben Event (Reaktion davor)
{marketing_created_coupon_amount}Wert dieses Kupons
{marketing_created_coupon_minimum_order}Mindestbestellwert dieses Kupons
{marketing_created_coupon_expire_date}Ablaufdatum dieses Kupons
{marketing_customer_set_random_pass_new_password}neues Passwort aus „Zufälliges Passwort erstellen“
{marketing_customer_set_zip_as_pass_entry_postcode}Postleitzahl aus „Kunde: PLZ als Passwort setzen“
{marketing_customers_data_customers_email_address}E-Mail-Adresse des Kunden
{admin_product_link}Link zum Artikel im Backend (Produkt-Events)
{link_unsub}persönlicher Abmeldelink, nur bei bestätigtem Newsletter-Abo, sonst leer
{customers:bonus_points}, {customers:bonus_points_value}Bonuspunkte-Saldo des Kunden, als Zahl bzw. als Betrag
{orders:bonus_points}, {orders:bonus_points_value}Bonuspunkte aus dieser Bestellung (Bestell-Events)

Mailvorlagen bearbeiten: Leitfaden CMS-Manager & E-Mails.


Häufige Fragen

Warum kommt keine Mail aus meinem Marketing-Event?

Meist ist das Event inaktiv, der Cronjob fehlt, oder das Ziel steht schon im Log und ist damit gesperrt. Auch „E-Mails senden“ aus oder ein unpassender Empfänger verhindern den Versand. Die vollständige Prüfliste steht unter Keine Mail angekommen?.

Gilt ein Event ohne Bedingung für alle Produkte oder Marken?

Nein. Ein Event ohne Bedingung läuft gar nicht. Eine Hersteller-Auswahl gilt nur für die gewählten Marken, neue kommen nicht von selbst dazu. Für alle Artikel mit Marke nehmen Sie „Produkte: hat Hersteller (beliebig)“, für alle aktiven Artikel „Produkte: Status“.

Was bewirkt der Blacklist-Zeitraum?

Er gilt nur bei „wiederkehrend“: So lange nach einer Ausführung ist ein Ziel gesperrt. Danach bearbeitet das Event es erneut, wenn die Bedingungen noch zutreffen. Bei „einmalig“ ist jedes Ziel nach der ersten Ausführung dauerhaft gesperrt.

Wie verkette ich zwei Events, etwa Erinnerung und danach Gutschein?

Im zweiten Event eine Bedingung „Marketing: …“ auf das erste setzen, zum Beispiel „Marketing: keine Bestellung seit Auftreten in Event“ mit einer Wartezeit. Beide Events brauchen denselben Typ, und das erste muss aktiv sein. Am schnellsten geht es mit der Vorlage „Nachfass-Serie“, siehe Events verketten.

Wie schließe ich Kunden ohne Kundenkonto aus?

Mit der Bedingung „Bestellung: Datenbankfeld aus 'orders'“ (bei Kunden-Events „Kunde: Datenbankfeld aus 'customers'“), Feld purchased_without_account, Vergleich „=“, Wert 0.

Wie nehme ich einen einzelnen Kunden aus den Marketing-Mails heraus?

Im Kundenkonto „Newslettersperre (Shop)“ einschalten. Bis XONIC 4.9 wirkt das in Events mit der Bedingung „Kunde ist Newsletterempfänger …“; ab 4.10 entfällt jede werbliche Event-Mail an diesen Kunden automatisch. Details unter Werbemails.

Wie funktioniert der Abmeldelink in Event-Mails?

Setzen Sie {link_unsub} in die Mailvorlage. Abonnenten bekommen ihren persönlichen Link, Kunden ohne Abo eine leere Stelle. Ab XONIC 4.10 hängt der Shop Abonnenten den Link und den Abmelde-Knopf im Mailprogramm selbst an.

Ein Event setzt ein Kennzeichen immer wieder zurück. Warum?

Ein wiederkehrendes Event setzt seinen Wert nach jedem Blacklist-Zeitraum erneut, solange die Bedingungen zutreffen, auch wenn Sie ihn von Hand geändert haben. Oft arbeitet zusätzlich ein Gegen-Event in die andere Richtung. Welches Event es war, steht im „Log (Verlauf)“ des Artikels als „XONIC Premium: Marketing Event“ mit Nummer. Passen Sie die Bedingungen an oder schalten Sie das Event aus.

Wie schließe ich Artikel ohne Bestand aus, etwa bei einem Label-Event?

Ergänzen Sie die Bedingung „Produkte: Lagerbestand“ mit „> (größer als)“ und 0, verknüpft mit „alle Bedingungen erfüllt sind“.

Wie kommt der automatisch erzeugte Kupon-Code in die Mail?

Mit dem Platzhalter {marketing_created_coupon_code} in der Mailvorlage. Im Event muss „Kupon erstellen“ vor „E-Mail versenden“ stehen, sonst ist der Platzhalter leer.

Wie verschicke ich Rechnung oder E-Rechnung automatisch als PDF?

Über die Reaktion „Bestellung: Statusupdate“ mit „Kunden informieren“ und einem Textbaustein, in dem „Rechnung anhängen“ bzw. „elektronische Rechnung (ZUGFeRD) anhängen“ eingeschaltet ist. Beispiele unter Belege per Mail.

Kann ich an eine Event-Mail eine eigene PDF-Datei anhängen?

Ja. In „E-Mail versenden“ wählen Sie unter „Anhang“ je Sprache eine Datei aus dem Dateimanager-Ordner „Dateien“. Sie geht an jeden Empfänger gleich hinaus. Bestellbezogene Belege kommen nur über „Bestellung: Statusupdate“.

Löst ein Storno-Status aus einem Event eine Erstattung aus?

Ja, ab XONIC 4.9.17 wie ein Statuswechsel von Hand: Zahlungsanbindungen wie Amazon Pay erstatten bei einem Storno-Status. Prüfen Sie Events, die einen Storno-Status setzen, bevor Sie sie einschalten.

Wo trage ich den Schlüssel für ChatGPT oder eine andere KI ein?

Unter Einstellungen → Schnittstellen → Künstliche Intelligenz, für ChatGPT in „OpenAI (ChatGPT)“: „OpenAI API: Status an/aus“ einschalten und „OpenAI API: Key“ eintragen. Die Übersetzung mit DeepL braucht einen eigenen Schlüssel unter Einstellungen → Schnittstellen → Übersetzungs-Tools → DeepL → „DeepL Authkey“.

Wie bekomme ich Shop-Ereignisse in n8n oder ein anderes Werkzeug?

Im Event mit der Reaktion „Webhook senden (generisch / n8n / Zapier)“ an die Adresse Ihres Workflows. Feste Ereignisse wie neue Bestellungen richten Sie unter Einstellungen → Schnittstellen → Künstliche Intelligenz → n8n ein. Weitere Daten holt n8n über die xoPort-Schnittstelle, ein eigenes Zusatzmodul.

Weiterführende Leitfäden

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