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Versand & Lieferung einrichten

Versandarten mit Preisen je Land anlegen, Lieferländer festlegen, versandkostenfreie Lieferung einrichten und Versandlabels für DHL, GLS, UPS, Hermes und weitere Dienstleister direkt im Backend erzeugen. Dazu die häufigste Frage: Warum wird für ein Land keine Versandart angeboten?

Auf einen Blick

  • Versandarten: unter Einstellungen → Checkout → Versandarten, berechnet nach Gewicht, Warenwert, Stückzahl oder pauschal, mit Preisen je Länderzone.
  • Lieferländer: Welche Länder Kunden wählen können, steuern die Länderzonen unter Einstellungen → Land / Steuer → Länderzonen. Ab Werk sind das die EU-Länder.
  • Versandkostenfrei: über das Modul „Versandkostenfrei“ mit Grenzen je Land und Kundengruppe oder je Artikel.
  • Versandlabels: DHL, DPD, GLS, Hermes, Planzer, Post AT, Post CH und UPS direkt aus der Bestellung, nach dem Test-Betrieb auf live umstellen.
  • Lieferzeit: über Ampelprofile je Artikel, abhängig vom Bestand.

In diesem Leitfaden


So rechnet der Shop Versandkosten

Jede Versandart ist ein Modul mit einem Modultyp und Preisen je Länderzone. Der Kunde sieht im Checkout alle Versandarten, die für seine Lieferadresse und seinen Warenkorb passen.

ModultypPreis richtet sich nachPasst für
nach GewichtGesamtgewicht der Bestellung, in StaffelnArtikel mit sehr unterschiedlichem Gewicht
nach WarenwertBestellwert, in Staffeln„versandkostenfrei ab …“ direkt in der Versandart
pauschalfester Betrag je Bestellungeinfache Preisstruktur
pro StückAnzahl der Artikelgleichartige Artikel
Für die Berechnung nach Gewicht braucht jeder Artikel ein realistisches Gewicht samt Verpackung. Fehlt es, stimmen die Versandkosten nicht.

Versandart anlegen

Unter Einstellungen → Checkout → Versandarten sehen Sie alle Versandarten. Ab Werk sind mehrere Module vorbereitet; aktiv ist nur DHL. Bearbeiten Sie eine vorhandene oder legen Sie im Reiter „Einfügen“ eine neue an.

  1. „Versandmodul Status“ einschalten und unter „Versandanbieter“ den Dienstleister wählen.
  2. „Modultyp“ wählen: nach Gewicht, nach Warenwert, pauschal oder pro Stück.
  3. „Versandzone“ festlegen: In welchen Ländern die Versandart überhaupt angeboten wird.
  4. „Länderzonen“ füllen: Je Zone (Reiter „Zone 1“, „Zone 2“ …, weitere über „neue Zone“) schalten Sie unter „Länder“ die Länder ein und legen die Preisstaffel an: je Zeile ein Preis und der Wert, ab dem er gilt. Weitere Stufen fügen Sie mit „neue Zeile“ hinzu. Die Preise sind netto.
  5. Bei Bedarf Mindest- und Maximalwerte für Gewicht oder Warenwert sowie „Maximales Paketgewicht“ setzen.
  6. „Tracking URL“ eintragen, damit der Kunde einen Link zur Sendungsverfolgung bekommt (siehe Sendungsverfolgung).

Beispiel: Staffel nach Warenwert

Zwei Zeilen genügen: 4,12 € ab 0 € Warenwert und 0 € ab 50 € Warenwert. Damit kostet der Versand bis 50 Euro Warenwert 4,12 Euro netto, ab 50 Euro nichts. Eine Gewichtsstaffel legen Sie genauso an, etwa 4,19 € ab 0 kg, 5,87 € ab 2 kg und 8,39 € ab 5 kg.

Versandart nach Warenwert: Versandzone, Modultyp, Zone 1 mit den Zeilen 4,12 Euro ab 0 Euro und 0 Euro ab 50 Euro sowie dem Land Deutschland

Staffel nach Warenwert in Zone 1: 4,12 € ab 0 € und 0 € ab 50 € (netto). Unter „Länder“ ist Deutschland eingeschaltet. Zum Vergrößern anklicken.

Versand und Zahlung kombinieren

Welche Zahlarten zu einer Versandart wählbar sind, zeigt die Spalte „Akzeptierte Zahlungsarten“ in der Liste. Geändert wird das im Reiter „Versand und Zahlung“. Steht dort „Modul keiner Zahlungsart zugewiesen!“, kann der Kunde mit dieser Versandart nicht bezahlen.

Liste der Versandarten mit akzeptierten Zahlungsarten, Status und Reihenfolge; bei DPD Standard der Hinweis Modul keiner Zahlungsart zugewiesen

Die Versandarten unter Einstellungen → Checkout → Versandarten. Bei „DPD Standard“ ist keine Zahlart zugeordnet, Kunden könnten damit nicht bezahlen. Zum Vergrößern anklicken.


Lieferländer und Länderzonen

Länderzonen fassen Länder für Versandkosten und Steuern zusammen. Sie steuern auch, welche Länder Kunden in der Adresse wählen können.

Länderauswahl im Shop

Unter Einstellungen → Land / Steuer → Länderzonen hat jede Zone den Wert „Sortierung in der Länderbox“. Kunden können nur Länder aus Zonen wählen, bei denen dieser Wert nicht 0 ist. Ab Werk sind das die EU-Länder. Liefern Sie auch in die Schweiz oder weltweit, setzen Sie den Wert bei der passenden Zone, und richten Sie dafür eine Versandart ein.

Lieferländer begrenzen

Möchten Sie in weniger Länder liefern, setzen Sie bei deren Zone „Sortierung in der Länderbox“ auf 0. Je Versandart grenzen Sie zusätzlich über „Versandzone“ und „Länderzonen“ ein, je Zahlart über „Zone für diese Zahlungsweise“.

Länderzone Europäische Union bearbeiten mit Sortierung in der Länderbox 3 und Sortierung in der Lieferlandvorauswahl-Box 1

Länderzone „Europäische Union“: Die Sortierung in der Länderbox steht ab Werk auf 3. Die Sortierung für die Lieferland-Vorauswahl ist hier für das Beispiel weiter unten auf 1 gesetzt. Zum Vergrößern anklicken.

Nehmen Sie kein Land aus seiner Steuerzone heraus. Für ein Land ohne Steuerzone rechnet der Shop 0 Prozent Steuer. Standardzonen, an denen ein Steuersatz hängt, sind deshalb gegen das Umbenennen und Ändern der Länderzuordnung geschützt.

Warum wird für ein Land keine Versandart angeboten?

Prüfen Sie diese Punkte der Reihe nach. Meist liegt es an einem der ersten vier.

  1. Land wählbar? Die Zone des Landes hat unter Länderzonen „Sortierung in der Länderbox“ ungleich 0.
  2. Versandart aktiv? „Versandmodul Status“ ist eingeschaltet, im Multishop auch für diese Domain.
  3. „Versandzone“ der Versandart enthält das Land.
  4. „Länderzonen“ der Versandart: Das Land steht in einer Zone mit Preisstaffel. Fehlt es dort, gibt es keinen Preis und damit keine Versandart.
  5. Gewicht oder Warenwert liegt außerhalb der Mindest- und Maximalwerte oder außerhalb der Staffel.
  6. Sperrgut: Eine Versandart mit „Sperrgutartikel“ erscheint nur, wenn Sperrgut im Warenkorb liegt; alle anderen erscheinen dann nicht.
  7. Artikel mit eingeschränkten Versandarten: Ein Artikel im Warenkorb erlaubt nur bestimmte Versandarten.
  8. Inselzuschlag: Für die Insel der Lieferadresse ist die Versandart gesperrt.
  9. Kundengruppe oder Kunde: Unter Kunden → Kundengruppen („Versandmodule für diese Kundengruppe“) oder am Kunden ist die Versandart ausgeschlossen.
  10. Versandkostenfrei greift: Dann zeigt der Shop nur noch „Versandkostenfrei“ und die dort unter „*zusätzlich* akzeptierte Versandmodule“ freigegebenen Versandarten.

Versandkostenfreie Lieferung

Versandkostenfrei ab einem Bestellwert, für bestimmte Kundengruppen oder für einzelne Artikel: Dafür gibt es mehrere Wege.

Modul „Versandkostenfrei“

Unter Einstellungen → Checkout → Versandarten das Modul „Versandkostenfrei“ einschalten. In „Versandkostenfrei-Grenzen“ legen Sie je Land und Kundengruppe den Warenwert fest, ab dem der Versand nichts kostet. Mit „*zusätzlich* akzeptierte Versandmodule“ bleiben ausgewählte Versandarten daneben wählbar, etwa ein Expressversand.

Einzelne Artikel

Im Artikel im Reiter „Preise“ „Versandkostenfrei“ einschalten. Mit „Ausschluss von Versandkostenfrei-Grenze“ zählt ein Artikel dagegen nicht zum Bestellwert für die Grenze. Unter Einstellungen → Checkout → Versand/Verpackung legt „Versandkostenvorrang“ fest, ob schon ein versandkostenfreier Artikel die ganze Lieferung frei macht.

In der Versandart

Einfacher geht es oft direkt in der Staffel einer Versandart nach Warenwert: Eine Zeile „0 € ab 50 €“ heißt „ab 50 Euro netto kostenlos“. Dann bleiben alle anderen Versandarten wählbar.

Seit XONIC 4.9.135 gelten Grenze und Artikelkennzeichen nur in den Ländern und Domains, für die das Modul „Versandkostenfrei“ freigegeben ist. Ein Kategorie-Schalter für versandkostenfreie Lieferung fehlt; für viele Artikel auf einmal nutzen Sie den Import oder die Marketing-Automatisierung.


Lieferland-Vorauswahl

Ein Fenster fragt Besucher nach ihrem Lieferland, bevor sie einkaufen. Danach zeigt der Shop Preise, Steuer und Versandkosten für dieses Land.

Einschalten

Unter Einstellungen → Checkout → Versand/Verpackung „Lieferlandvorauswahl an/aus“ einschalten. Welche Länder das Fenster anbietet, legen Sie bei den Länderzonen mit „Sortierung in der Lieferlandvorauswahl-Box“ fest. Ab Werk steht der Wert überall auf 0, das Fenster erscheint dann nicht. Es erscheint nur, wenn mehr als ein Land zur Wahl steht.

Was das Fenster zeigt

Suche und Schnellwahl der wichtigsten Länder („Lieferlandvorauswahl: Schnellwahl-Länder“, seit XONIC 4.8.3), Lieferzeit, ab welchem Bestellwert der Versand kostenlos ist, die Währung, auf Wunsch die Mehrwertsteuersätze (seit 4.9.124) und außerhalb der EU einen Zollhinweis.

Fenster Lieferland-Vorauswahl im Shop mit Suche, Schnellwahl Deutschland, Österreich und Schweiz sowie Lieferzeit, Versandkostenfrei-Grenze und Währung

Die Lieferland-Vorauswahl im Shop. „Versandkostenfrei ab 59,50 €“ ergibt sich aus der Staffel oben: 50 € netto zuzüglich Mehrwertsteuer. Zum Vergrößern anklicken.


Sperrgut und Zuschläge

Sperrgut

Kennzeichnen Sie sperrige Artikel im Reiter „Allgemein“ mit „Sperrgutartikel“ und legen Sie eine Versandart an, bei der „Sperrgutartikel“ eingeschaltet ist. Liegt Sperrgut im Warenkorb, bietet der Shop nur diese Versandart an.

Inselzuschlag

Unter Einstellungen → Checkout → Zusammenfassung installieren Sie „Inselzuschlag“. Im Reiter „Inseln bearbeiten“ legen Sie je Land und Postleitzahl einen eigenen Zuschlag fest oder sperren Versandarten.

Aufschläge je Artikel

Am Artikel gibt es einen „Individueller Versandkostenaufschlag (netto)“, einen Sonderversand und ein abweichendes Versandgewicht. Damit der Aufschlag zählt, muss in der Versandart „Individuellen Versandkostenaufschlag der Produkte addieren“ eingeschaltet sein.


Versandlabels erzeugen

Mit einer Anbindung an Ihren Versanddienstleister erzeugen Sie das Etikett direkt aus der Bestellung. Die Sendungsnummer landet automatisch in der Bestellung.

Einzelne Bestellung

Unter Bestellungen → Bestellungen die Bestellung öffnen, im Reiter „Versand“ unter „Versandlabel erzeugen“ zum Beispiel „DHL-Versandlabel anfordern“ wählen. Danach können Sie das Etikett mit „Versandlabel … drucken“ ausgeben.

Mehrere Bestellungen

In der Bestellliste die Bestellungen markieren und unter „Aktion für markierte Bestellungen“ zum Beispiel „DHL-Versandlabel(s) anfordern“ wählen. Die Einträge erscheinen erst, wenn die Zugangsdaten des Dienstleisters hinterlegt sind.

Die Zugangsdaten hinterlegen Sie unter Einstellungen → Schnittstellen → Versanddienstleister. Dort steht auch der Betriebsmodus. Ab Werk steht er auf Test („sandbox“ bzw. „TEST“); stellen Sie ihn vor dem Echtbetrieb auf live.

DHL

Geschäftskundenkonto mit API-Zugang. „DHL Kundennummer“, „DHL Partner ID“, „DHL Passwort“, „DHL Modus“; welche DHL-Produkte je Versandart gebucht werden, legen Sie in „DHL Produktzuordnungen“ fest. Retourenlabels sind ebenfalls möglich.

GLS

GLS ShipIT mit OAuth2-Zugangsdaten von GLS („GLS API - Modus“, „GLS API - Variante“). Ältere Basic-Auth-Zugangsdaten funktionieren noch bis 31.12.2026.

UPS

UPS-Geschäftskundenkonto und OAuth-2.0-Zugangsdaten aus dem UPS Developer Portal. Den gebuchten Service legen Sie mit „UPS Serviceprodukt“ fest, den Betrieb mit „UPS API Modus“.

DPD

„DPD API aktivieren“, „DPD API Modus“ und „DPD Serviceprodukt“.

Hermes

Zertifizierte Anbindung an Hermes, ausführlich im Hermes-Abschnitt.

Weitere

Planzer, Post AT, Post CH, SendCloud, ShippyPro und DHL Easylog, jeweils unter Versanddienstleister.


Hermes-Versand (HSI REST API)

Erstellen Sie Hermes-Versandetiketten und Retourenscheine direkt im XONIC Backend – per Knopfdruck über das Hermes Shipping Interface (HSI) mit OAuth2-Authentifizierung.

Neu ab XONIC 4.8.5: Native Anbindung an die Hermes-Order-API – kein CSV-Export, kein Portal-Login. XONIC ist offizieller Hermes-Softwarepartner; die Anbindung wurde von Hermes Germany im Juli 2026 zertifiziert und abgenommen.

Voraussetzungen

  • XONIC 4.8.6 oder neuer – die Software-Kennung, mit der sich XONIC als Softwarepartner bei Hermes ausweist, ist bereits hinterlegt. Sie müssen dort nichts eintragen.
  • Ihr Hermes-Geschäftskundenkonto – welche Zugangsdaten Sie erhalten, hängt von Ihrem Versandvolumen ab:
    • Selfservice (300–100.000 Sendungen/Jahr): Sie registrieren sich selbst im Hermes-Geschäftskundenportal und legen Benutzername und Passwort dort fest.
    • Key Account (über 100.000 Sendungen/Jahr): Sie werden von Hermes betreut und erhalten Ihre Zugangsdaten von Hermes.
Die Einstellungen finden Sie unter Einstellungen → Schnittstellen → Versanddienstleister → Hermes. Dort führt Sie eine Info-Box Schritt für Schritt durch die Einrichtung.
Noch auf XONIC 4.8.5? Dort ist die Software-Kennung noch nicht enthalten – wir schalten die Anbindung einmalig für Sie frei. Melden Sie sich dafür kurz bei unserem Support.

Einrichtung in drei Schritten

  1. Benutzername und Passwort Ihres Geschäftskundenkontos eintragen – beides ist Pflicht, ohne diese Angaben erteilt Hermes keinen Zugriff
  2. Kundensegment passend zu Ihrem Vertrag wählen (selfservice oder keyaccount) – siehe Warnung unten
  3. Unter Versandarten-Zuordnung je Versandart die Verpackungsart (Paket, Tüte, Fahrrad, Sperrgut) und die gewünschten Zusatzservices festlegen
Das Kundensegment ist die häufigste Fehlerquelle: Selfservice bucht über die Paketklasse (XS–XL, automatisch aus dem Gewicht abgeleitet), Key Account über Gewicht und Maße/Volumen. Hermes lehnt beide Angaben zusammen ab – ein falsch gesetztes Segment lässt jede Sendung scheitern.
Vor dem Echtbetrieb: Testen Sie mit dem Betriebsmodus sandbox – dabei entstehen keine echten Sendungen. Erst danach auf live umstellen.

Versandetiketten erstellen

  1. Gehen Sie zu Bestellungen → Bestellungen und öffnen Sie die zu versendende Bestellung
  2. Klicken Sie im Reiter Versand unter „Versandlabel erzeugen" auf „Hermes-Versandlabel anfordern"
  3. Weichen die Paketgewichte vom Standard ab, nutzen Sie „Hermes-Versandlabel mit individuellen Daten anfordern" – dort erfassen Sie die Gewichte selbst
  4. Das Versandetikett wird direkt als PDF erzeugt – ausdrucken und aufkleben
  5. Die Sendungsnummer wird automatisch in der Bestellung hinterlegt, inklusive Link zur Hermes-Sendungsverfolgung
Mehrere Bestellungen auf einmal: Markieren Sie die Bestellungen in der Übersicht und wählen Sie „Hermes-Versandlabel(s) anfordern". Unter Belege fasst „Hermes-Versandlabel" die bereits erzeugten Etiketten zum Sammeldruck zusammen. Mehrere Pakete einer Bestellung werden als eigenständige Sendungen mit je eigener Sendungsnummer erzeugt.
Kein Medienbruch: Kein manueller CSV-Export, kein Hermes-Portal-Login – alles direkt im XONIC Backend!

Retourenscheine erstellen

  1. Aktivieren Sie in den Hermes-Einstellungen den Schalter „Retourenlabel-Button anzeigen" (ab Werk ausgeschaltet)
  2. Klicken Sie in der Bestellung auf „Hermes-Retourenlabel anfordern"
  3. Sie erhalten den Retourenschein als PDF zum Beilegen oder Nachsenden
Für Inlandsretouren genügt die Sendungsnummer der Vorsendung – Hermes tauscht die Adressen automatisch. Retouren aus dem Ausland werden mit vollständiger Adresse erzeugt. Ein Retourenschein ist auch ohne vorheriges Hermes-Versandlabel möglich, etwa wenn die Ware anders zum Kunden kam.

Zusatzservices – automatisch aus der Bestellung

Die wichtigsten Services müssen Sie nicht je Sendung anklicken. XONIC leitet sie aus den Daten ab, die im Shop ohnehin stehen:

  • Sperrgut: greift automatisch, sobald ein Artikel der Bestellung als Sperrgut gekennzeichnet ist – dasselbe Kennzeichen wie in der Versandkostenberechnung
  • Nachnahme: wird nur gebucht, wenn die Bestellung auch tatsächlich per Nachnahme bezahlt wird. Den Betrag zieht XONIC aus der Bestellung – so kassiert der Zusteller nie bei einer bereits bezahlten Bestellung
  • Zollanmeldung: entsteht bei Zielen außerhalb der EU automatisch – aus Zolltarifnummer und Herkunftsland der Artikel sowie Ihren Zolldaten (EORI, USt-IdNr., optional IOSS)
  • Paketankündigung, WunschPaketShop, EilService und weitere: schalten Sie je Versandart in der Versandarten-Zuordnung frei
Zollsendungen brauchen zwei Angaben am Artikel: die Zolltarifnummer (exakt 11 Ziffern) und das Herkunftsland. Beide pflegen Sie als Zusatzfelder im Produkteditor. Fehlt die Zolltarifnummer, wird die Sendung bewusst nicht erzeugt – lieber ein klarer Hinweis als eine falsche Zollanmeldung.

OAuth2-Sicherheit

Die Kommunikation mit Hermes erfolgt ausschließlich verschlüsselt über den Industrie-Standard OAuth2. Ein Zugriff entsteht immer nur aus der Software-Kennung und Ihrem Geschäftskundenkonto zusammen – Ihre Zugangsdaten verbleiben in Ihrer XONIC-Installation und werden nie an Dritte weitergegeben.

DSGVO-konforme Paketankündigung

E-Mail-Adresse und Telefonnummer werden nur an Hermes übermittelt, wenn Ihr Kunde dem Versand-Tracking zugestimmt hat. Nachnahme und PaketShop-Zustellung setzen die Ankündigung zwingend voraus – fehlt die Einwilligung, wird die Sendung bewusst nicht erzeugt, statt die Daten ungefragt weiterzugeben.


Sendungsverfolgung

Mit einer Versandlabel-Anbindung trägt der Shop die Sendungsnummer selbst ein. Ohne Anbindung tragen Sie sie von Hand nach.

Sendungsnummer eintragen

In der Bestellung im Reiter „Versand“ bei „Trackingnummer(n) des Versandanbieters“ auf „Bearbeiten“ klicken und die Nummer eintragen.

Link zur Sendungsverfolgung

Den Link baut der Shop aus der „Tracking URL“ der Versandart und der Sendungsnummer, die er direkt anhängt. Tragen Sie die Adresse des Dienstleisters deshalb so ein, dass sie mit der Sendungsnummer endet, zum Beispiel mit …?piececode= am Ende.


Lieferzeit mit Ampelprofilen

Ampelprofile zeigen je nach Bestand eine Lieferzeit mit farbigem Symbol auf der Produktseite.

Profil anlegen

Unter Produkte → Ampelprofile legen Sie je Profil Stufen mit „Lagerbestand“, „Lieferzeit in Tagen“ (von und bis), „Liefertage“ (Wochentage), „Text“ und Symbol fest.

Artikeln zuweisen

Im Artikel im Reiter „Allgemein“ unter „Ampelprofil (Verfügbarkeitsampel)“. Die Anzeige folgt automatisch dem Bestand. Ab XONIC 4.10 lassen sich zusätzlich Liefertage je Land festlegen.

Ampelprofil mit drei Stufen: Lagerbestand, Lieferzeit in Tagen, Liefertage, Symbol mit Farbe und Text

Ein Ampelprofil mit drei Stufen: nicht auf Lager, ab 1 Stück „Nur noch wenige verfügbar“, ab 10 Stück „Auf Lager“. Zum Vergrößern anklicken.



Häufige Fragen

Ein Kunde aus der Schweiz kann nicht bestellen. Woran liegt das?

Ab Werk sind nur die EU-Länder wählbar. Setzen Sie bei der Länderzone mit der Schweiz „Sortierung in der Länderbox“ auf einen Wert über 0 und tragen Sie die Schweiz mit einer Preisstaffel in den „Länderzonen“ einer Versandart ein. Denken Sie an den Zoll und die Steuer für Lieferungen außerhalb der EU.

Wie biete ich „versandkostenfrei ab 50 Euro“ an?

Entweder im Modul „Versandkostenfrei“ mit einer Grenze je Land und Kundengruppe, oder direkt in der Staffel einer Versandart nach Warenwert mit einer Zeile „0 € ab 50 €“. Beachten Sie, dass die Staffel netto rechnet.

Kann ich einzelne Artikel versandkostenfrei verkaufen?

Ja, mit „Versandkostenfrei“ im Reiter „Preise“ des Artikels. Ob ein solcher Artikel die ganze Bestellung versandkostenfrei macht, legen Sie mit „Versandkostenvorrang“ unter Einstellungen → Checkout → Versand/Verpackung fest.

Warum fehlt der Knopf für das Versandlabel?

Die Einträge zum Anfordern der Labels erscheinen erst, wenn die Zugangsdaten des Dienstleisters unter Einstellungen → Schnittstellen → Versanddienstleister hinterlegt sind.

Warum führt der Tracking-Link ins Leere?

Der Shop hängt die Sendungsnummer direkt an die „Tracking URL“ der Versandart an. Die Adresse muss deshalb genau dort enden, wo die Sendungsnummer hingehört.

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