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Express-Checkout mit Stripe: einrichten, anbieten, prüfen

So bieten Sie Apple Pay, Google Pay und Link als Express-Kauf an: Stripe-Modul einrichten, Versandarten freigeben, den Hinweis statt des Knopfs verstehen und wiederhergestellte Bestellungen prüfen.

3 Stellen im Shop: Off-Canvas-Warenkorb, Warenkorb und Anmeldeseite
5 Zahlarten für den Express-Knopf, freigegeben im Stripe-Modul
6 Gründe für einen Hinweis statt des Knopfs
Geprüft Jede Express-Zahlung prüft der Shop bei Stripe, bevor sie als bezahlt gilt

Auf einen Blick

  • Express-Kauf: Der Kunde bezahlt im Zahlungsfenster seines Wallets und überspringt Adresseingabe, Versandauswahl und Bestellübersicht des Shops.
  • Einrichtung: Stripe-Modul mit Schlüsseln und erlaubtem Expresskauf, Stripe für die Versandarten freigegeben, Ihre Domain bei Stripe registriert.
  • Hinweis statt Knopf: Braucht der Warenkorb einen Schritt des normalen Bestellwegs, etwa eine Zustimmung in der Bestellübersicht, zeigt der Shop einen Hinweis, und der Kunde bestellt über den normalen Bestellweg. ab 4.10.0
  • Unklarer Zahlstatus: Ist der Zahlstatus einer Wallet-Zahlung unklar, nimmt der Shop in dieser Sitzung keine zweite Stripe-Zahlung an. ab 4.10.0
  • Wiederherstellung: Fehlt zu einem bezahlten Kauf die Bestellung, legt der Shop sie selbst an. Prüfen Sie solche Bestellungen, bevor Sie dem Kunden die Bestellbestätigung senden.
  • Verfügbarkeit: Funktionen mit diesem Kennzeichen kommen mit dem Update, ein Zusatzmodul ist nicht nötig. ab 4.10.0

In diesem Leitfaden


So funktioniert Express-Checkout mit Stripe

Mit dem Express-Knopf bezahlt der Kunde direkt im Zahlungsfenster seines Wallets. Adresseingabe, Versandauswahl und Bestellübersicht des Shops überspringt er.

  1. Knopf: Der Kunde wählt im Warenkorb eine Zahlart, etwa Apple Pay oder Google Pay.
  2. Wallet: Im Zahlungsfenster wählt er Lieferadresse und Versandart. Der Shop berechnet dazu Versandkosten und Gesamtbetrag.
  3. Prüfung: Nach der Zahlung fragt der Shop bei Stripe nach, ob das Geld eingegangen ist.
  4. Bestellung: Erst dann legt er die Bestellung an. Kehrt der Kunde nach der Zahlung nicht zurück, legt der Shop sie später selbst an.

Wo der Knopf erscheint

Im Off-Canvas-Warenkorb, auf der Warenkorbseite und auf der Anmeldeseite, dort nur mit Artikeln im Warenkorb. Darüber steht „Express-Checkout“. Produktseiten haben keinen Stripe-Express-Knopf.

Welche Zahlarten

Apple Pay, Google Pay und Link (die Bezahlfunktion von Stripe) sowie PayPal und Amazon Pay, je nach Auswahl im Stripe-Modul. Ob ein Knopf tatsächlich erscheint, entscheidet Stripe je Gerät und Browser.

Andere Express-Knöpfe

Die Knöpfe der eigenen Module Amazon Pay und PayPal Checkout gehören nicht zu Stripe. Sie führen zurück in die Bestellübersicht des Shops.


Express-Checkout einrichten

Eingerichtet wird an zwei Stellen: im Stripe-Modul des Shops und im Dashboard Ihres Stripe-Kontos.

Im Shop

  1. Modul öffnen: Unter Einstellungen → Checkout → Zahlungsarten das Modul „Stripe“ bearbeiten.
  2. Aktivieren: „Bezahlung per Stripe“ einschalten und „Öffentlicher Schlüssel“ sowie „Geheimer Schlüssel“ aus Ihrem Stripe-Konto eintragen.
  3. Zahlarten wählen: Die Tabelle „Zahlungsweisen“ mit dem Hilfetext „Wählen Sie hier, welche Zahlungsarten Sie über Stripe anbieten wollen.“ legt fest, welche der fünf Zahlarten aus der Übersicht unten der Express-Knopf zeigen darf. Dieselbe Tabelle bestimmt auch die Stripe-Zahlarten im normalen Bestellweg. Mehrere Zeilen sind möglich, etwa „Kreditkarten, ApplePay, GooglePay“ und „PayPal“.
  4. Expresskauf erlauben: „Stripe-Checkout (Expresskauf) erlauben“ bleibt eingeschaltet, das ist die Vorgabe. Ausgeschaltet erscheint an keiner der drei Stellen ein Knopf.
  5. Versandarten freigeben: Im Reiter „Versand und Zahlung“ des Moduls Stripe für die Versandarten freigeben, die das Wallet anbieten soll, und zusätzlich für „Versandkostenfrei“, auch wenn Sie diese Versandart gar nicht anbieten. Fehlt die Freigabe für „Versandkostenfrei“ oder für die Versandart, die im Warenkorb gewählt ist (ohne Wahl die günstigste), erscheint kein Knopf. Versandarten unter „Versandkosten werden nachträglich ermittelt (Versandmodule)“ (Einstellungen → Checkout → Versand/Verpackung) geben Sie für Stripe nicht frei: Für sie zöge das Wallet die Summe ohne Versand ein.
  6. Speichern: Beim Speichern legt der Shop seinen Webhook-Endpunkt bei Stripe an oder ergänzt ihn. Über den Webhook erfährt er von Zahlungen, auch wenn der Kunde nicht in den Shop zurückkehrt.
Zeile in der Tabelle „Zahlungsweisen“ Zahlarten im Express-Knopf
„Kreditkarten, ApplePay, GooglePay“ (Vorgabe) Apple Pay, Google Pay und Link
„PayPal“ PayPal
„AmazonPay“ Amazon Pay
„Alle Zahlungsarten“ Apple Pay, Google Pay, Link, PayPal und Amazon Pay

Bei Stripe

  • Domain registrieren: Registrieren Sie im Stripe-Dashboard jede Domain, auf der die Knöpfe erscheinen, auch Subdomains wie www, für Tests auch im Testmodus. Für Apple Pay ist das Pflicht. Stripe sieht die Registrierung auch für Google Pay, Link, PayPal und Amazon Pay vor. Registriert wird auf der Seite „Zahlungsmethoden-Domains“ (Anleitung von Stripe). Der Shop hat dafür keine eigene Funktion.
  • Zahlarten aktivieren: Welche Knöpfe Stripe zeigt, hängt auch davon ab, welche Zahlarten in Ihrem Stripe-Konto aktiv sind. Einige müssen Sie dort zuerst aktivieren.
  • Klarna: Die Tabelle „Zahlungsweisen“ steuert Klarna im Express-Knopf nicht. Ist Klarna in Ihrem Stripe-Konto aktiv, kann Stripe es dort zusätzlich zeigen. Die Bestellung entsteht dann voraussichtlich wie bei PayPal erst über die Wiederherstellung.
  • Gerät des Kunden: Ein Wallet-Knopf erscheint nur, wenn Browser, Gerät und Währung die Zahlart unterstützen und der Kunde sie eingerichtet hat. Ohne eingerichtetes Google Pay zeigt Stripe zum Beispiel keinen Google-Pay-Knopf.
Webhook prüfen: Der Health-Check unter Tools → Serverinfo & Health-Check meldet, wenn bei Stripe kein Webhook-Endpunkt für Ihren Shop eingetragen ist oder das „Webhook Secret“ fehlt. Für beide Fälle bietet er einen Knopf an. „Endpoint neu anlegen + Secret übernehmen“ trägt das Secret dabei selbst ein. Ein falsches Secret erkennt der Health-Check nicht, siehe Stolperfallen.

Wann der Shop Express nicht anbietet

Braucht der Warenkorb einen Schritt des normalen Bestellwegs, steht statt des Stripe-Knopfs ein Hinweis. In anderen Fällen fehlt der Knopf ohne Hinweis.

Hinweis statt Knopf

Auf dem Express-Weg überspringt der Kunde die Schritte des normalen Bestellwegs, auch die Bestellübersicht mit ihren Zustimmungen. Im Off-Canvas-Warenkorb, auf der Warenkorbseite und auf der Anmeldeseite steht deshalb an der Stelle des Stripe-Knopfs ein Hinweis. ab 4.10.0

Hinweis im Shop: „Express-Checkout ist für diesen Warenkorb nicht möglich: Mindestens ein Artikel erfordert vor der Bestellung Ihre Bestätigung oder eine Prüfung (z. B. Dienstleistung, digitaler Inhalt, B-Ware, Altersnachweis oder Datei-Upload). Bitte bestellen Sie über den regulären Bestellweg.“

Der Kunde bestellt dann über den normalen Bestellweg. Diese sechs Gründe lösen den Hinweis aus:

Grund Wann Warum
Dienstleistung Ein Artikel ist als „Dienstleistungsprodukt“ markiert, und unter Einstellungen → Checkout → Allgemein sind „Widerrufsrecht im Bestellprozess an/aus“ und „Ausschluss vom Widerrufsrecht für digitale Güter und Dienstleistungen“ eingeschaltet. Die Bestellübersicht holt die Zustimmung ein, dass die Dienstleistung vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnt (§ 356 Abs. 5 BGB).
Digitaler Inhalt Dieselben beiden Schalter, dazu „Download von Produkten aktivieren“ unter Einstellungen → Checkout → Download und am Artikel ein aktiver Download der Art „Kaufdownload“ mit Beschreibung in der Sprache des Kunden. Die Bestellübersicht holt die Zustimmung ein, dass die Bereitstellung vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnt (§ 356 Abs. 6 BGB).
B-Ware Ein Artikel ist als „Gebrauchtware/Mängelexemplar (B-Ware)“ markiert. Gilt immer. Die Bestellübersicht holt die ausdrückliche Bestätigung zur B-Ware ein (§ 476 BGB).
Altersgrenze Ein Artikel trägt „FSK 18“. Gilt immer. Der Express-Weg kennt keine Altersprüfung.
Datei-Upload Ein Artikel verlangt „Upload erforderlich (beim Kauf)“, und an dieser Warenkorbposition fehlt die Datei noch. Die Datei muss vor der Bestellung vorliegen.
Download ohne Konto Ein Artikel mit Kaufdownload liegt im Warenkorb, und der Käufer ist nicht mit einem Kundenkonto angemeldet. Gilt unabhängig von „Download von Produkten aktivieren“. Ohne Kundenkonto käme der Käufer nicht an seine Datei. Der normale Bestellweg verlangt dafür ein Konto.
  • Grund entfällt: Meldet sich der Kunde mit seinem Kundenkonto an, entfällt „Download ohne Konto“. Lädt er die Pflicht-Datei hoch, entfällt „Datei-Upload“. Der Knopf erscheint wieder, sobald kein Grund mehr vorliegt.
  • Personalisierte Ware: Sie löst den Hinweis nicht aus.
  • Prüfung im Shop: Der Shop entscheidet, bevor er weiß, welche Wallets das Gerät anbietet. Der Hinweis erscheint deshalb auch dort, wo das Gerät gar kein Wallet anbieten würde.
  • Warenkorb nachträglich geändert: Wird der Warenkorb erst nach dem Laden des Knopfs prüfpflichtig, lehnt der Shop die Zahlung vor dem Einzug ab und zeigt den Hinweis oben auf der Warenkorbseite.
  • Andere Express-Knöpfe: Amazon Pay und PayPal Checkout bleiben, weil sie in die Bestellübersicht zurückführen.

Knopf fehlt ohne Hinweis

In diesen Fällen bleibt die Stelle des Stripe-Knopfs leer:

  • Modul: „Bezahlung per Stripe“ ist aus, kein „Öffentlicher Schlüssel“ ist eingetragen, oder „Stripe-Checkout (Expresskauf) erlauben“ ist aus.
  • Versand und Zahlung: Stripe ist nicht für „Versandkostenfrei“ freigegeben oder nicht für die Versandart, die im Warenkorb gewählt ist (ohne Wahl die günstigste).
  • Zahlart nicht erlaubt: Für die Kundengruppe oder den einzelnen Kunden ist Stripe nicht als Zahlart erlaubt.
  • Mindestbestellwert: Der „Mindestbestellwert“ unter Einstellungen → Allgemein → Mindestwerte ist nicht erreicht.
  • Warenbestand: „Warenbestand überprüfen“ unter Einstellungen → Checkout → Warenbestand ist eingeschaltet, und ein Artikel ist nicht lieferbar.
  • Merkmale: Eine Merkmalskombination im Warenkorb ist nicht bestellbar.
  • Betrag: Die Summe des Warenkorbs ist 0.
  • Gerät: Stripe bietet auf dem Gerät keine der freigegebenen Zahlarten an.

Rechtshinweis am Knopf

Weil der Kunde auf dem Express-Weg die Bestellübersicht nicht sieht, steht unter dem Stripe-Knopf ein kurzer Rechtshinweis mit Links. ab 4.10.0

Sind beide Schalter eingeschaltet, lautet er:

Rechtshinweis im Shop: „Mit der Bestätigung im Zahlungsfenster bestellen Sie zahlungspflichtig. Es gelten unsere AGB und die Widerrufsbelehrung. Informationen zum Datenschutz finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.“

Welche Teile er nennt, folgt aus zwei Schaltern unter Einstellungen → Checkout → Allgemein. Der Satz zur Zahlungspflicht und der Link zur Datenschutzerklärung stehen immer da.

„AGB im Bestellprozess an/aus“ „Widerrufsrecht im Bestellprozess an/aus“ Der Hinweis verlinkt
an (Vorgabe) an (Vorgabe) AGB, Widerrufsbelehrung und Datenschutzerklärung
an aus AGB und Datenschutzerklärung
aus an Widerrufsbelehrung und Datenschutzerklärung
aus aus nur die Datenschutzerklärung

Wohin die Links führen

  • AGB: auf die „Alternative AGB PDF Datei“, wenn sie im Ordner files/ liegt, sonst auf die CMS-Seite der AGB, ab Werk „Allgemeine Geschäftsbedingungen“.
  • Widerrufsbelehrung: auf die „Alternative Widerruf PDF Datei“, sonst auf die CMS-Seite „Widerrufsrecht“.
  • Datenschutzerklärung: immer auf die CMS-Seite „Datenschutz“.

Es sind dieselben Ziele wie in der Bestellübersicht, und alle Links öffnen in einem neuen Tab. Die beiden PDF-Dateien stellen Sie unter Einstellungen → Allgemein → Grundeinstellungen ein.

  • Sichtbarkeit: Der Rechtshinweis erscheint erst, wenn Stripe auf dem Gerät mindestens eine Zahlart anbietet. Wo der Hinweis zur Prüfpflicht den Knopf ersetzt, fehlt er.
  • Eigener Wortlaut: Unter Tools → xoLanguage können Sie den Text mit einem eigenen Wert überschreiben (TEXT_EXPRESS_CHECKOUT_LEGAL_HINT und die Varianten mit _TERMS, _WITHDRAWAL und _PRIVACY). Die Platzhalter %1$s (AGB), %2$s (Widerrufsbelehrung) und %3$s (Datenschutzerklärung) stehen für die Links und müssen erhalten bleiben. Prüfen Sie den Rechtshinweis nach jeder Änderung unter dem Knopf: Fehlt ein Platzhalter, fehlt der zugehörige Link, und vertauschte Platzhalter verlinken auf die falschen Seiten. Ein Prozentzeichen schreiben Sie als %%, ein einzelnes % kann den Rechtshinweis ausblenden oder verfälschen.
Keine Rechtsberatung: Das Zahlungsfenster des Wallets zeigt neben den Versandarten nur den Shopnamen und den Gesamtbetrag, keine einzelnen Artikel. Ob das zusammen mit dem Rechtshinweis für Ihren Shop genügt, etwa für die Pflichten nach § 312j BGB, klären Sie bitte mit Ihrer Rechtsberatung.

Kundendaten aus dem Wallet

Ist der Kunde nicht angemeldet, übernimmt der Shop E-Mail-Adresse und Lieferadresse aus dem Wallet. Angemeldete Kunden behalten E-Mail-Adresse und Rechnungsadresse ihres Kontos, aus dem Wallet kommt nur die Lieferadresse.

Angemeldete Kunden

Sie bestellen in ihrem Kundenkonto. Die Adresse aus dem Wallet kommt als Lieferadresse in ihr Adressbuch, die Rechnungsadresse des Kontos bleibt.

Nicht angemeldet

Express meldet nie ein bestehendes Kundenkonto an. Es entsteht ein Gastdatensatz, auch wenn die E-Mail-Adresse zu einem Konto gehört. Wer in seinem Konto bestellen möchte, meldet sich vor dem Bezahlen an.

  • Kundenkonto statt Gast: Steht „Registrierungspflicht beim Bestellvorgang“ unter Einstellungen → Checkout → Kundendetails auf always_account oder always_account_and_guest_checkbox, legt Express ein Kundenkonto an und schickt die Zugangsdaten per E-Mail. Das gilt nur, wenn zu der E-Mail-Adresse noch kein Kundenkonto besteht.
  • Telefonnummer: Das Wallet fragt sie nur ab, wenn „Telefonnummer“ unter Einstellungen → Checkout → Kundendetails auf mandatory steht.

Versandart und Betrag im Wallet

Im Zahlungsfenster wählt der Kunde Lieferadresse und Versandart. Den Betrag dazu rechnet der Shop selbst.

  • Versandarten: Wählt der Kunde im Wallet eine Adresse, berechnet der Shop seine Versandarten. Ist der Kunde nicht angemeldet, rechnet er mit PLZ, Ort und Land dieser Adresse, bei angemeldeten Kunden mit der Lieferadresse aus dem Kundenkonto. Angeboten werden nur die Versandarten, für die Stripe unter „Versand und Zahlung“ freigegeben ist, das Wallet zeigt Name und Preis.
  • Vorauswahl: Vorausgewählt ist die Versandart aus dem Warenkorb, sonst die erste in der Reihenfolge Ihrer Versandmodule.
  • Betrag: Der Shop rechnet wie bei der Buchung mit Versand, Zuschlägen, Rabatten, Gebühren und Steuern. Bei jedem Wechsel der Versandart rechnet er neu.
  • Keine passende Versandart: Gibt es für die Adresse keine Versandart oder lässt sich die Summe nicht berechnen, lehnt das Wallet die Adresse ab. Die Meldung dazu kommt vom Wallet, nicht vom Shop.

Abgleich nach der Buchung

Nach dem Anlegen vergleicht der Shop den eingezogenen Betrag mit der Bestellung. Deckt die Zahlung die Bestellung nicht, erhält sie den Status aus „Bestellstatus (Asynchron bezahlt)“ bzw. ohne diese Einstellung Ihren Standardstatus statt des Status aus „Bestellstatus (Sofort bezahlt)“, dazu einen internen Vermerk.

Weicht der Betrag um mehr als 1 Cent ab oder enthält die Bestellung keine Artikel, schickt der Shop zusätzlich eine Mail an Sie, siehe Betreiber-Mail. ab 4.10.0

Abholung (Click & Collect)

  • Filiale wählen: Steht im Modul „Click & Collect“ die „Filialauswahl“ auf required, bietet das Wallet keine Abholung an, solange der Kunde nicht vorher im Shop eine Filiale gewählt hat. ab 4.10.0
  • Zahlarten der Filiale: Hat eine Filiale eigene Zahlarten ohne Stripe, entfällt die Abholung im Wallet ebenfalls.

Versandarten richten Sie unter Einstellungen → Checkout → Versandarten ein, mehr dazu im Leitfaden Versand & Lieferung.


Zahlstatus unklar: Schutz vor doppelter Zahlung

Kann der Shop eine Wallet-Zahlung nicht sofort als bezahlt bestätigen, legt er die Bestellung nicht gleich an und nimmt in dieser Sitzung keine zweite Stripe-Zahlung an. ab 4.10.0

Unklar ist der Zahlstatus in diesen Fällen:

  • Stripe meldet die Zahlung als in Bearbeitung oder nur als reserviert.
  • Der Status lässt sich gerade nicht prüfen, etwa bei einer Netzstörung oder einer Störung bei Stripe.
  • Der Bestellabschluss bricht ab, nachdem das Geld schon geflossen ist.
  • Zur Zahlung ist Geld geflossen, ohne dass eine Bestellung entstand, etwa nach einer Weiterleitung zu PayPal oder Amazon Pay oder bei geschlossenem Tab.

Was der Kunde sieht

Nach einem Abbruch im Zahlungsfenster landet der Kunde auf der Warenkorbseite. Oben steht eine dieser Meldungen:

Situation Meldung im Warenkorb
Zahlung unterwegs „Ihre Zahlung ist bei uns eingegangen, konnte dieser Bestellung aber noch nicht automatisch zugeordnet werden. Bitte zahlen Sie nicht erneut – der Betrag würde sonst ein zweites Mal abgebucht. Bitte melden Sie sich kurz bei uns, wir schließen Ihre Bestellung dann von Hand ab.“
Status nicht prüfbar „Wir konnten den Status Ihrer Zahlung gerade nicht prüfen. Bitte zahlen Sie vorsichtshalber nicht erneut und melden Sie sich kurz bei uns – wir klären den Vorgang und schließen Ihre Bestellung ab.“
Nicht bezahlt „Der Bezahlvorgang konnte nicht abgeschlossen werden. Bitte wählen Sie Ihre Zahlungsart erneut.“
Bestellung liegt vor „Ihre Bestellung zu dieser Zahlung liegt uns bereits vor, deshalb ist Ihr Warenkorb jetzt leer. Bitte zahlen Sie nicht erneut.“ Der Shop leert dafür den unveränderten Warenkorb und zeigt die Meldung einmal.

Nach einer Weiterleitung zu PayPal oder Amazon Pay kommt der Kunde nicht auf die Warenkorbseite zurück. Angemeldete Kunden sehen die passende Meldung auf der Seite „Zahlungsinformationen“, Gäste landen ohne Meldung auf der Anmeldeseite. Bei ihnen erscheint die Meldung, sobald sie erneut mit Stripe bezahlen wollen.

Wie die Sperre wirkt

  • Keine zweite Stripe-Zahlung: Einen neuen Express-Versuch lehnt der Shop vor dem Einzug ab. Der normale Bestellweg mit Stripe führt statt zur Bezahlseite von Stripe mit der Meldung zurück in den Warenkorb.
  • Geprüfte Zahlung: Ist eine Express-Zahlung bezahlt und geprüft, aber noch nicht gebucht, führt ein neuer Versuch direkt zum Bestellabschluss statt zu einer zweiten Zahlung.
  • Ende der Sperre: Die Sperre endet, wenn Stripe die Zahlung als nicht bezahlt meldet, wenn es zur Zahlung eine Bestellung gibt oder spätestens nach 24 Stunden.
  • Reichweite: Die Sperre gilt für Stripe in der Sitzung des Kunden. Andere Zahlarten und andere Geräte sperrt sie nicht.
Wenn sich ein Kunde meldet: Prüfen Sie im Stripe-Dashboard, ob die Zahlung eingegangen ist. Ist sie eingegangen, legt die Wiederherstellung die Bestellung an, sobald die Wartezeit verstrichen ist und der nächste Webhook von Stripe eintrifft. Ob sie schon da ist, sehen Sie unter Bestellungen → Bestellungen. Legen Sie keine Bestellung von Hand an; haben Sie schon eine angelegt, stornieren Sie die von Hand angelegte, nicht die wiederhergestellte.

Wiederhergestellte Bestellungen

Kommt der Kunde nach einer erfolgreichen Zahlung nicht in den Shop zurück, legt der Shop die Bestellung selbst an. Dafür braucht er den Stripe-Webhook.

  1. Meldung: Stripe meldet eine erfolgreiche Zahlung, zu der der Shop keine Bestellung hat. Der Shop merkt sich die Meldung.
  2. Wartezeit: Die Bestellung entsteht frühestens nach der Zeit aus „Bestellrestaurierung – Verzögerung (Minuten)“. Vorgabe sind 30 Minuten, erlaubt sind 5 bis 180. Die Wartezeit verhindert eine doppelte Bestellung, wenn der Kunde gleich zurückkehrt.
  3. Auslöser: Gemerkte Meldungen arbeitet der Shop ab, wenn der nächste Webhook von Stripe eintrifft. In ruhigen Zeiten kann es deshalb deutlich länger dauern als die eingestellte Wartezeit.
  4. Bestellung: Grundlage ist der Warenkorb-Schnappschuss. Beim Bezahlen speichert der Shop darin Inhalt und Summen des Warenkorbs.

Eine spätere Zahlungsbestätigung von Stripe setzt eine Stripe-Bestellung nur dann auf den Status aus „Bestellstatus (Sofort bezahlt)“, wenn Stripe den Einzug bestätigt und der Betrag die gebuchte Summe deckt. Eine unterdeckte Bestellung behält ihren Status.

Was Sie in der Bestellung sehen

  • Interner Hinweis: Jede wiederhergestellte Bestellung trägt im Verlauf einen Hinweis, den der Kunde nicht sieht. Er beginnt mit „Diese Bestellung wurde automatisch vom XONIC Shopsystem restauriert“ und bittet Sie, die Bestellung auf Richtigkeit und Dubletten zu prüfen, bevor Sie dem Kunden eine Bestellbestätigung senden.
  • Keine Bestellbestätigung: Die Wiederherstellung schickt dem Kunden keine Bestellbestätigung, er hat vom Shop also noch nichts erhalten. Nach Ihrer Prüfung senden Sie sie zeitnah selbst.

Was Sie tun

  1. Abgleichen: Bei Bestellungen mit Vermerk Betrag, Artikel, Erstattung und Anfechtung mit der Zahlung im Stripe-Dashboard vergleichen.
  2. Dubletten prüfen: Gibt es zum selben Warenkorb schon eine reguläre Bestellung, prüfen Sie im Stripe-Dashboard, ob zwei Zahlungen eingegangen sind. Nur dann ist die wiederhergestellte eine Dublette. Setzen Sie sie auf einen Storno-Status; mit eingeschalteter „Automatische Rückbuchung“ im Stripe-Modul erstattet der Shop dabei ihre Zahlung.
  3. Ergänzen: Fehlende Artikel im Bestelleditor nachtragen, siehe Bestellungen bearbeiten.
  4. Abschließen: Erst dann den Status setzen und die Bestellbestätigung senden: im Bestelleditor „Bestellbestätigung versenden“ einschalten und „Aktualisieren“ klicken.
Betreiber-Mail: Passen eingezogener Betrag und Bestellung nicht zusammen, schreibt der Shop den Vermerk „Achtung, die Buchung weicht von der Zahlung ab …“ in der Standardsprache des Shops. Einmal je Zahlung geht außerdem die Mail „Zahlung passt nicht zur Bestellung (Stripe): Bestellung …“ an die Adressen unter „Infomail Tickets“ (Einstellungen → Allgemein → Tickets & Aufgaben). Ohne gültige Adresse dort geht keine Mail hinaus. Die Vorgabe der Installation ist nur ein Platzhalter. ab 4.10.0
Ohne Mail: Wo der Shop keine Mail schickt, steht der Grund nur im internen Vermerk im Verlauf der Bestellung. Bei einer noch laufenden Zahlung gibt es weder Vermerk noch Mail. Damit Sie Bestellungen finden, die nicht als bezahlt gelten, legen Sie unter Bestellungen → Bestellstatus einen eigenen Status an, etwa „Zahlung prüfen“, und wählen ihn im Stripe-Modul bei „Bestellstatus (Asynchron bezahlt)“. Unter Bestellungen → Bestellungen filtern Sie dann nach diesem Status. Diesen Status erhalten auch Stripe-Bestellungen, deren Zahlung noch in Bearbeitung ist.

Umstellung auf das Express Checkout Element

Ab XONIC 4.10.0 nutzt Stripe-Express immer das Express Checkout Element von Stripe. Die Einstellung „Express Checkout Implementierung“ entfällt.

  • Was entfällt: Die Einstellung wählte zwischen legacy, dem älteren Payment Request Button von Stripe, und new, dem Express Checkout Element.
  • Was das Update tut: Es stellt die Einstellung selbst auf new, auch dort, wo einzelne Domains im Multishop einen eigenen Wert haben. An der Einstellung selbst müssen Sie nichts ändern.
  • Shops mit legacy: Sie zeigen nach dem Update das Express Checkout Element, ebenso ältere Installationen ohne diese Einstellung. Je nach Auswahl im Stripe-Modul erscheinen neben Apple Pay und Google Pay auch Link, PayPal und Amazon Pay.
  • PayPal und Amazon Pay: Lief Ihr Shop mit legacy und steht in der Tabelle „Zahlungsweisen“ eine Zeile mit „PayPal“, „AmazonPay“ oder „Alle Zahlungsarten“, etwa für die Bezahlseite von Stripe, erscheinen diese Zahlarten nach dem Update erstmals im Express-Knopf. Eine eigene Auswahl nur für den Express-Knopf gibt es nicht. Testen Sie diese Zahlarten nach dem Update, siehe Stolperfallen.
  • Eigene Templates: Sie brauchen keine Anpassung.
Nach dem Update: Sehen Sie sich den Express-Knopf einmal im Warenkorb an. Welche Zahlarten erscheinen, steuern die Auswahl im Stripe-Modul und die aktiven Zahlarten in Ihrem Stripe-Konto. Für Apple Pay muss Ihre Domain wie bisher bei Stripe registriert sein.

Die Einstellungen im Überblick

Die Schalter des Moduls „Stripe“ finden Sie unter Einstellungen → Checkout → Zahlungsarten, die übrigen an den genannten Stellen.

Bezahlung per Stripe
MODULE_PAYMENT_STRIPE_STATUS
Schaltet das Modul ein. Ohne Modul gibt es keinen Express-Knopf.
Öffentlicher Schlüssel
MODULE_PAYMENT_STRIPE_PUBLIC_KEY
Aus Ihrem Stripe-Konto. Ohne ihn erscheint kein Knopf.
Geheimer Schlüssel
MODULE_PAYMENT_STRIPE_SECRET_KEY
Aus Ihrem Stripe-Konto. Damit legt der Shop beim Speichern den Webhook-Endpunkt an.
Tabelle „Zahlungsweisen“
MODULE_PAYMENT_STRIPE_PAYMENTS
Legt die Stripe-Zahlarten im normalen Bestellweg und im Express-Knopf fest, siehe Einrichten. Vorgabe: „Kreditkarten, ApplePay, GooglePay“.
Stripe-Checkout (Expresskauf) erlauben
MODULE_PAYMENT_STRIPE_EXPRESS_CHECKOUT
Express-Knopf im Off-Canvas-Warenkorb, im Warenkorb und auf der Anmeldeseite. Vorgabe: an.
Webhook Secret
MODULE_PAYMENT_STRIPE_WEBHOOK_SECRET
Damit prüft der Shop die Signatur der Meldungen von Stripe. Legt er den Webhook-Endpunkt neu an, trägt er das Secret selbst ein.
Bestellrestaurierung – Verzögerung (Minuten)
MODULE_PAYMENT_STRIPE_RESTORE_DELAY_MINUTES
Wartezeit bis zur Wiederherstellung. Vorgabe 30, erlaubt 5 bis 180.
Bestellstatus (Sofort bezahlt)
MODULE_PAYMENT_STRIPE_ORDER_STATUS_ID
Status bestätigter Zahlungen. Vorgabe: „Zahlungseingang“.
Bestellstatus (Asynchron bezahlt)
MODULE_PAYMENT_STRIPE_ORDER_STATUS_ID_ASYNC
Status, solange eine Zahlung nicht als bezahlt gilt. Ohne Wert gilt Ihr Standardstatus. Ein eigener Status macht diese Bestellungen auffindbar, siehe Wiederherstellung.
Automatische Rückbuchung
MODULE_PAYMENT_STRIPE_AUTO_REFUND
Erstattet die Zahlung einer Stripe-Bestellung, sobald Sie sie auf einen Storno-Status setzen. Vorgabe: an.
Telefonnummer
REQUIRED_FIELD_TELEPHONE
Unter Einstellungen → Checkout → Kundendetails. Nur mit mandatory fragt das Wallet die Telefonnummer ab.
Registrierungspflicht beim Bestellvorgang
ACCOUNT_MODE
Unter Einstellungen → Checkout → Kundendetails. Mit always_account oder always_account_and_guest_checkbox legt Express ein Kundenkonto an.
AGB im Bestellprozess an/aus
DISPLAY_CONDITIONS_ON_CHECKOUT
Unter Einstellungen → Checkout → Allgemein. Steuert den AGB-Teil des Rechtshinweises. Vorgabe: an.
Widerrufsrecht im Bestellprozess an/aus
DISPLAY_WITHDRAWAL_ON_CHECKOUT
Unter Einstellungen → Checkout → Allgemein. Steuert den Widerrufsteil des Rechtshinweises und zählt für den Hinweis bei Dienstleistungen und Downloads. Vorgabe: an.
Ausschluss vom Widerrufsrecht für digitale Güter und Dienstleistungen
CONFIRM_VIRTUAL_WITHDRAWAL
Unter Einstellungen → Checkout → Allgemein. Zählt für den Hinweis bei Dienstleistungen und Downloads. Vorgabe: an.
Download von Produkten aktivieren
DOWNLOAD_ENABLED
Unter Einstellungen → Checkout → Download. Zählt für den Hinweis bei Downloads. Vorgabe: aus.
Infomail Tickets
SUPPORT_EMAILS_TO
Unter Einstellungen → Allgemein → Tickets & Aufgaben. Empfänger der Betreiber-Mail bei abweichender Buchung. ab 4.10.0
Filialauswahl
MODULE_SHIPPING_PICKUP_LOCATION_SELECTION
Unter Einstellungen → Checkout → Versandarten im Modul „Click & Collect“. Mit required bietet das Wallet Abholung erst an, wenn der Kunde eine Filiale gewählt hat. ab 4.10.0

Stolperfallen

Darauf sollten Sie achten

  1. Kein Knopf trotz aktivem Modul: Stripe ist unter „Versand und Zahlung“ nicht für „Versandkostenfrei“ freigegeben oder nicht für die Versandart, die im Warenkorb gewählt ist. Ein typischer Fall ist „Click & Collect“: Ab Werk ist dafür nur „Bezahlen bei Abholung“ freigegeben.
  2. Apple Pay fehlt: Die Domain ist bei Stripe nicht registriert, oder Browser und Gerät unterstützen Apple Pay nicht.
  3. Hinweis bei einem gewöhnlichen Warenkorb: Ein Artikel ist versehentlich als Dienstleistung, B-Ware oder „FSK 18“ markiert oder trägt einen Kaufdownload bzw. einen Pflicht-Upload.
  4. Versandart fehlt im Wallet: Stripe ist für diese Versandart unter „Versand und Zahlung“ nicht freigegeben.
  5. Bestellung erscheint spät oder gar nicht: Die Wiederherstellung läuft erst mit dem nächsten Webhook nach der Wartezeit. Prüfen Sie den Webhook im Health-Check.
  6. Test-Schlüssel im Live-Shop: Das Stripe-Modul hat nur ein Schlüsselpaar. Solange die Test-Schlüssel eingetragen sind, können echte Kunden nicht mit Stripe bezahlen, und beim Speichern übernimmt der Shop das „Webhook Secret“ des Testmodus. Nach dem Zurückstellen auf die Live-Schlüssel lehnt er deshalb alle Meldungen von Stripe ab, ohne dass der Health-Check das meldet. Abhilfe: „Webhook Secret“ leeren, speichern und im Health-Check „Endpoint neu anlegen + Secret übernehmen“ wählen.
  7. Keine Betreiber-Mail: Unter „Infomail Tickets“ steht keine gültige Adresse.
  8. Zweite Zahlung ohne Bestellung: Findet die Wiederherstellung kurz vor oder nach der Zahlung schon eine Stripe-Bestellung desselben Kunden über denselben Betrag, legt sie keine zweite an. Hat der Kunde tatsächlich zweimal bezahlt, fehlt zur zweiten Zahlung die Bestellung. Gleichen Sie Ihre Stripe-Zahlungen deshalb regelmäßig mit den Bestellungen ab.
  9. PayPal und Amazon Pay über Stripe: Beide leiten zum Anbieter weiter. Die Bestellung entsteht danach voraussichtlich erst über die Wiederherstellung, also nach der Wartezeit. Nach der Rückkehr sehen angemeldete Kunden die Meldung „Ihre Zahlung ist bei uns eingegangen …“, Gäste landen auf der Anmeldeseite. Prüfen Sie den Ablauf mit einer Testzahlung, bevor Sie diese Zahlarten im Stripe-Modul auswählen oder, wenn sie schon ausgewählt sind, gleich nach dem Update.
  10. Klarna im Express-Knopf: Ist Klarna in Ihrem Stripe-Konto aktiv, kann Stripe es im Express-Knopf zeigen, auch wenn die Tabelle „Zahlungsweisen“ Klarna nicht nennt.

Checkliste: Express-Checkout einrichten und testen

  • Version prüfen – unter Tools → xoUpdate oben rechts hinter „Shop:“. Hinweis statt Knopf, Rechtshinweis und die Sperre bei unklarem Zahlstatus gibt es ab XONIC 4.10.0.
  • Modul einrichten – „Bezahlung per Stripe“, beide Schlüssel, Zahlarten und „Stripe-Checkout (Expresskauf) erlauben“.
  • Versandarten freigeben – im Reiter „Versand und Zahlung“, „Versandkostenfrei“ eingeschlossen, ohne Versandarten mit nachträglich ermittelten Versandkosten.
  • Domain registrieren – im Stripe-Dashboard, auch mit www.
  • Webhook prüfen – der Health-Check meldet nichts zu Stripe. Ein falsches „Webhook Secret“ erkennt er allerdings nicht.
  • Infomail eintragen – eine gültige Adresse unter „Infomail Tickets“.
  • Testkauf – mit den Test-Schlüsseln von Stripe nur in einer Testinstallation, nie im Live-Shop, siehe Stolperfallen. Im Live-Shop testen Sie mit einer echten Zahlung, die Sie danach erstatten. Der Betrag im Wallet entspricht der Bestellsumme, auch nach einem Wechsel der Versandart, und die Bestellung steht auf dem Status aus „Bestellstatus (Sofort bezahlt)“, ab Werk „Zahlungseingang“.
  • Hinweis testen – ein Warenkorb mit einem Artikel als B-Ware zeigt den Hinweis statt des Knopfs, danach die Testdaten löschen.

Häufige Fragen

Warum steht im Warenkorb ein Hinweis statt des Express-Knopfs?

Der Warenkorb braucht einen Schritt, den nur der normale Bestellweg kennt: die Zustimmung bei Dienstleistungen und digitalen Inhalten (bei eingeschalteten Widerrufs-Schaltern) oder bei B-Ware, eine Pflicht-Datei oder ein Kundenkonto für Downloads. Bei Artikeln mit „FSK 18“ erscheint der Hinweis ebenfalls, weil der Express-Weg keine Altersprüfung kennt. Der Kunde bestellt dann über den normalen Bestellweg. Den Hinweis gibt es ab XONIC 4.10.0.

Warum erscheint gar kein Express-Knopf?

Meist ist Stripe im Reiter „Versand und Zahlung“ nicht für „Versandkostenfrei“ oder nicht für die im Warenkorb gewählte Versandart freigegeben, oder „Stripe-Checkout (Expresskauf) erlauben“ ist aus. Weitere Gründe sind ein nicht erreichter Mindestbestellwert, ein nicht lieferbarer Artikel oder eine für die Kundengruppe nicht erlaubte Zahlart. Ob ein Wallet-Knopf erscheint, entscheidet außerdem Stripe je Gerät und Browser.

Welche Versandarten bietet das Wallet an?

Die Versandarten, für die Stripe unter „Versand und Zahlung“ freigegeben ist und die der Shop für die Adresse berechnet: bei nicht angemeldeten Kunden für PLZ, Ort und Land aus dem Wallet, bei angemeldeten Kunden für die Lieferadresse aus dem Kundenkonto. Vorausgewählt ist die Versandart aus dem Warenkorb, sonst die erste in der Reihenfolge Ihrer Versandmodule.

Was passiert, wenn der Kunde bezahlt, aber nicht in den Shop zurückkehrt?

Der Shop legt die Bestellung selbst an, frühestens nach „Bestellrestaurierung – Verzögerung (Minuten)“ und sobald der nächste Webhook von Stripe eintrifft. Jede wiederhergestellte Bestellung trägt einen internen Hinweis, sie vor der Bestellbestätigung zu prüfen. Eine Bestellbestätigung erhält der Kunde erst, wenn Sie sie senden.

Warum gilt eine Express-Bestellung nicht als bezahlt?

Der eingezogene Betrag deckt die Bestellung nicht, oder die Zahlung ist noch in Bearbeitung. Außer bei einer noch laufenden Zahlung nennt ein interner Vermerk im Verlauf der Bestellung den Grund. Gleichen Sie die Bestellung mit der Zahlung im Stripe-Dashboard ab.

Warum wurde die Bestellung als Gast angelegt, obwohl der Kunde ein Konto hat?

Express meldet nie ein bestehendes Kundenkonto an. Gehört die E-Mail-Adresse zu einem Konto, entsteht ein Gastdatensatz. Wer in seinem Konto bestellen möchte, meldet sich vor dem Bezahlen an.

Kann ein Kunde versehentlich zweimal bezahlen?

Solange der Zahlstatus unklar ist, nimmt der Shop in dieser Sitzung keine zweite Stripe-Zahlung an und bittet den Kunden, nicht erneut zu zahlen. Andere Zahlarten und andere Geräte sperrt das nicht. Diese Sperre gibt es ab XONIC 4.10.0.

Muss ich nach dem Update etwas umstellen?

An der Einstellung nicht: „Express Checkout Implementierung“ entfällt ab XONIC 4.10.0, und das Update stellt sie selbst um. Lief Ihr Shop mit legacy und ist im Stripe-Modul „PayPal“, „AmazonPay“ oder „Alle Zahlungsarten“ gewählt, erscheinen diese Zahlarten danach erstmals im Express-Knopf. Testen Sie sie nach dem Update, und sehen Sie sich den Express-Knopf einmal im Warenkorb an.

Reicht der Rechtshinweis am Knopf rechtlich aus?

Das kann dieser Leitfaden nicht beurteilen. Ab XONIC 4.10.0 zeigt der Shop den Rechtshinweis nach Ihren Schaltern für AGB und Widerrufsrecht, das Zahlungsfenster des Wallets zeigt nur Shopname und Gesamtbetrag. Ob das für Ihren Shop genügt, klären Sie bitte mit Ihrer Rechtsberatung.

Weiterführende Leitfäden

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