Werbeplattformen & Conversion-Tracking
So messen Sie, welche Anzeigen bei Meta, TikTok, Microsoft Advertising, Pinterest und Criteo zu Bestellungen führen. Sie tragen im Backend nur die Kennung der Plattform ein. Den Code bindet der Shop selbst ein, meldet Seitenaufrufe, Warenkorb und Käufe und wartet dabei auf die Zustimmung Ihrer Besucher.
Auf einen Blick
- Ort: Meta und TikTok haben eigene Gruppen unter Einstellungen → Schnittstellen → SEO/SEA. Microsoft Advertising, Pinterest und Criteo stehen dort unter „Weitere Dienste“.
- Nur die Kennung: Tragen Sie die Pixel- oder Tag-ID ein, nie den kompletten Code der Plattform.
- Einwilligung: Jede Plattform bekommt eine eigene Kategorie im Cookie-Banner. Ohne Zustimmung lädt der Shop für sie nichts und sendet auch vom Server nichts.
- Vom Server: Meta (Conversions API) und TikTok (Events API) erhalten die Ereignisse zusätzlich vom Server, mit derselben Ereigniskennung wie im Browser. Microsoft, Pinterest und Criteo laufen nur im Browser.
- Meta Conversions API: In älteren Versionen kamen die Server-Ereignisse nicht bei Meta an, es lief nur der Pixel. Für die Conversions API braucht Ihr Shop diesen Stand.ab 4.9.142
- Prüfen: privates Fenster ohne Werbeblocker, im Cookie-Banner zustimmen, eine weitere Seite öffnen, dann mit dem Werkzeug der Plattform testen.
In diesem Leitfaden
Nicht Teil dieses Leitfadens: Google Analytics, Google Ads und der Tag Manager (Leitfaden Google Analytics, Ads & Tag Manager), der Produktfeed für Google (Leitfaden Google Merchant Center & Produktfeed) und Partnernetzwerke wie Adtraction (Leitfaden Partnerprogramm).
Welche Plattformen der Shop anbindet
Für diese Plattformen hat der Shop eigene Felder. Sobald eine Kennung eingetragen ist, erscheint die Plattform als eigene Kategorie im Cookie-Banner.
| Plattform | Einstellung | Weg | Kategorie im Cookie-Banner |
|---|---|---|---|
| Meta (Facebook, Instagram) | Einstellungen → Schnittstellen → SEO/SEA → Facebook (Meta) | Browser (Pixel) und Server (Conversions API) | „Facebook“ |
| TikTok | Einstellungen → Schnittstellen → SEO/SEA → TikTok | Server (Events API) und Browser (Pixel) | „TikTok“ |
| Microsoft Advertising | Einstellungen → Schnittstellen → SEO/SEA → Weitere Dienste → Bing Ads UET | Browser (UET-Tag) | „Bing Ads“ |
| Einstellungen → Schnittstellen → SEO/SEA → Weitere Dienste → Pinterest Tracking ID | Browser (Pinterest-Tag) | „Pinterest“ | |
| Criteo | Einstellungen → Schnittstellen → SEO/SEA → Weitere Dienste → Criteo Account ID | Browser | „Criteo“ |
Ältere Shops
Die eigenen Gruppen „Facebook (Meta)“ und „TikTok“ gibt es seit XONIC 4.8.5. In älteren Versionen stehen alle Felder unter Einstellungen → SEO / SEA → Tracking. Ihre Version sehen Sie unter Tools → xoUpdate oben rechts hinter „Shop:“.
Andere Plattformen
Für Plattformen ohne eigenes Feld nutzen Sie den Google Tag Manager. Der Cookie-Banner fragt dann aber keine eigene Kategorie für diese Plattform ab: Die Einwilligung binden Sie im Container selbst ein, siehe Leitfaden Google Analytics, Ads & Tag Manager.
Meta (Facebook, Instagram): Pixel und Conversions API
Der Shop meldet Ereignisse auf zwei Wegen an Meta: über den Pixel im Browser und, mit Zugriffsschlüssel, zusätzlich vom Server über die Conversions API. Beide Meldungen tragen je Ereignis dieselbe Kennung. Meta fasst sie deshalb zusammen und zählt nichts doppelt.
- Kopieren Sie im Meta Events Manager die Pixel-ID Ihres Datensatzes. Sie besteht nur aus Ziffern.
- Tragen Sie sie unter Einstellungen → Schnittstellen → SEO/SEA → Facebook (Meta) → Facebook (Meta) Pixel Tracking ID (inkl. Events) ein. Ab jetzt lädt der Pixel, und der Cookie-Banner zeigt die Kategorie „Facebook“.
- Erzeugen Sie im Events Manager in den Einstellungen des Datensatzes einen Zugriffsschlüssel für die Conversions API. Tragen Sie ihn in „Facebook (Meta) Conversion API Access Key“ ein. Bleibt das Feld leer, läuft nur der Pixel.
- Prüfen Sie den Erklärtext der Kategorie „Facebook“ im Cookie-Banner, siehe Einwilligung.
- Testen Sie mit einem Testkauf, siehe Prüfen.
Für Pixel und Conversions API genügen die Zeilen 3 und 4; App ID und App Secret brauchen Sie nur zum Teilen von Newsartikeln. Zum Vergrößern anklicken.
Pixel im Browser
- Der Shop ruft den Pixel als kleines Bild von
facebook.com/trauf: auf jeder Seite einmal für den Seitenaufruf (PageView) und, wo die Seite eines hat, einmal für ihr Ereignis. - Das Meta-Skript
fbevents.jslädt er nicht. Deshalb setzt der Pixel kein Meta-Cookie. - Bei angemeldeten Kunden hängt er Kundendaten an, als SHA-256-Hashwert und damit pseudonymisiert, siehe Datenschutz.
Conversions API vom Server
- Bei jedem Seitenaufbau schickt der Shop dieselben Ereignisse direkt an Meta, mit IP-Adresse, Browserkennung und bei angemeldeten Kunden gehashten Kundendaten.
- Kommt ein Besucher über einen Link mit Klick-Kennung von Meta, etwa aus einer Anzeige, übergibt der Shop diese Kennung auf der ersten aufgerufenen Seite mit.
- In älteren Versionen kam über die Conversions API kein Ereignis bei Meta an; dort lief nur der Pixel.ab 4.9.142
„Facebook (Meta) App ID“ und „Facebook (Meta) App Secret“ in derselben Gruppe brauchen Sie nur, um Newsartikel auf Ihrer Facebook-Seite zu posten, siehe Teilen. Für Pixel und Conversions API sind sie nicht nötig.
Microsoft Advertising (UET-Tag)
Für Microsoft Advertising bindet der Shop den UET-Tag ein. Er meldet jeden Seitenaufruf und auf der Bestellbestätigung den Kauf mit Umsatz.
- Legen Sie in Microsoft Advertising einen UET-Tag an und kopieren Sie seine Tag-ID. Das ist eine Zahl; den Code-Schnipsel von Microsoft brauchen Sie nicht.
- Tragen Sie die Tag-ID unter Einstellungen → Schnittstellen → SEO/SEA → Weitere Dienste → Bing Ads UET ein. Der Cookie-Banner zeigt dann die Kategorie „Bing Ads“.
- Legen Sie in Microsoft Advertising ein Conversion-Ziel für das Ereignis
purchasean und übernehmen Sie den Umsatz aus dem Ereignis. Den Kauf meldet der Shop ohne weiteren Code.
Die Tag-ID für Microsoft Advertising gehört in „Bing Ads UET“, nicht in „Microsoft Clarity: TrackingID“. Zum Vergrößern anklicken.
Was der Shop meldet
- Auf jeder Seite den Seitenaufruf.
- Auf der Bestellbestätigung das Ereignis
purchasemit dem Warenwert netto (ohne Versand und Steuer) als Umsatz, der Währung und den Artikeln mit Artikelnummer, Menge und Bruttopreis.
Microsoft Clarity ist ein eigener Dienst
In derselben Gruppe steht „Microsoft Clarity: TrackingID“. Clarity zeichnet das Verhalten der Besucher auf und hat mit dem Conversion-Tracking von Microsoft Advertising nichts zu tun. Clarity hat im Cookie-Banner eine eigene Kategorie „Microsoft Clarity“. Verwechseln Sie die beiden IDs nicht.
Einwilligungssignale sendet der Shop an Microsoft nicht. Der UET-Tag lädt erst, wenn der Besucher der Kategorie „Bing Ads“ zugestimmt hat. Microsoft sieht den Tag deshalb nur bei Besuchern mit Zustimmung.
TikTok: Pixel und Events API
TikTok erhält die Ereignisse vom Server über die Events API und im Browser über das TikTok-Pixel. Beides läuft mit denselben Zugangsdaten und je Ereignis mit derselben Kennung, TikTok fasst die Meldungen zusammen.
Die Einstellungen stehen unter Einstellungen → Schnittstellen → SEO/SEA → TikTok:
| Einstellung | Eintrag |
|---|---|
| „TikTok Events API aktivieren“ | Hauptschalter, ab Werk false. Erst mit true lädt etwas. |
| „TikTok Pixel-ID (Events API)“ | die Pixel-ID der Datenquelle für Web-Ereignisse aus dem TikTok Events Manager, nur Buchstaben und Ziffern |
| „TikTok Access-Token (Events API)“ | das Access-Token derselben Datenquelle. Der Shop nutzt es nur auf dem Server und zeigt es im Backend maskiert. |
| „Betriebsart“ | live (Vorgabe) sendet echte Ereignisse. sandbox schickt die Server-Ereignisse als Testereignisse in den Bereich „Test Events“ des Events Managers; dort zählen sie nicht in der Auswertung. |
| „Testereignis-Code“ | nur für sandbox: der Code aus „Test Events“ |
Erst mit Schalter auf true, Pixel-ID und Access-Token lädt der Shop etwas für TikTok; das Token zeigt die Liste nur als Zeichenzahl. Zum Vergrößern anklicken.
true und ohne Access-Token lädt der Shop gar nichts, auch kein Browser-Pixel, und der Cookie-Banner zeigt keine Kategorie „TikTok“.Events API
Der Shop meldet Produktansichten, Warenkorb, Suche, Registrierung, Kasse und Kauf direkt an TikTok. Den Kauf meldet er mit einer festen Kennung je Bestellung: Ruft ein Kunde die Bestellbestätigung erneut auf, zählt TikTok den Kauf nicht doppelt.ab 4.9.29
TikTok-Pixel im Browser
Der Shop lädt das Pixel von analytics.tiktok.com und meldet dieselben Ereignisse mit derselben Kennung. Einen eigenen Schalter hat das Pixel nicht: Es läuft immer zusammen mit der Events API.ab 4.9.35
Klick-Kennung
Kommt ein Besucher über eine TikTok-Anzeige, merkt sich der Shop die Klick-Kennung für den Besuch. Mit Zustimmung legt er sie für sieben Tage in einem Cookie ab, damit auch ein späterer Kauf der Anzeige zugeordnet wird.
- Stellen Sie die „Betriebsart“ nach dem Test zurück auf
live. Solangesandboxeingestellt ist, gelten auch echte Käufe nur als Testereignisse. - „Name des TikTok-Accounts“ unter Einstellungen → Design → Social Media ist nur der Link zu Ihrem Profil. Mit dem Tracking hat er nichts zu tun.
Pinterest und Criteo
Beide laufen nur im Browser. Sie tragen eine Kennung unter Einstellungen → Schnittstellen → SEO/SEA → Weitere Dienste ein, den Rest übernimmt der Shop.
Pinterest-Tag
- Tragen Sie die Tag-ID aus Ihrem Pinterest-Werbekonto in „Pinterest Tracking ID“ ein. Im Cookie-Banner erscheint die Kategorie „Pinterest“.
- Der Shop meldet Seitenaufrufe, Kategorieseiten, Suche, Registrierung, „In den Warenkorb“ und den Kauf als Ereignis
checkoutmit Bestellnummer, Warenwert netto und Artikeln. - Bei angemeldeten Kunden übergibt er die E-Mail-Adresse als Hashwert.
- Eine Anbindung vom Server hat der Shop für Pinterest nicht.
Criteo
- Tragen Sie Ihre Konto-ID von Criteo in „Criteo Account ID“ ein. Im Cookie-Banner erscheint die Kategorie „Criteo“.
- Der Shop meldet Startseite, Kategorie- und Suchergebnisse, Produktseite, Warenkorb und den Kauf mit Bestellnummer und Artikeln zum Nettopreis.
- Bei angemeldeten Kunden und im Kauf übergibt er die E-Mail-Adresse des Kunden.
Welche Ereignisse der Shop meldet
Die Ereignisse folgen der Seite, die der Besucher aufruft. Als Artikel-ID melden alle Plattformen die Artikelnummer, dieselbe wie im Produktfeed.
| Seite oder Aktion | Meta | TikTok | Microsoft | Criteo | |
|---|---|---|---|---|---|
| jede Seite | PageView | Seitenaufruf (nur Pixel) | Seitenaufruf | Seitenaufruf | – |
| Startseite | – | – | – | pagevisit | viewHome |
| Kategorieseite | ViewCategory | ViewContent | – | viewcategory | viewList |
| Produktseite | ViewContent | ViewContent | – | – | viewItem |
| in den Warenkorb gelegt | AddToCart | AddToCart | – | AddToCart | – |
| Warenkorb | – | – | – | pagevisit | viewBasket |
| Suche | Search | Search | – | search | viewList |
| Registrierung abgeschlossen | CompleteRegistration | CompleteRegistration | – | signup | – |
| Kasse: Versand | InitiateCheckout | InitiateCheckout | – | pagevisit | viewBasket |
| Kasse: Zahlung | AddPaymentInfo | AddPaymentInfo | – | pagevisit | – |
| Bestellbestätigung | Purchase | Purchase | purchase | checkout | trackTransaction |
- „In den Warenkorb gelegt“ melden Meta und Pinterest auf der Produktseite. TikTok meldet es auch beim Schnellkauf aus Produktlisten, Meta über die Conversions API ebenfalls.ab 4.9.145
- Pinterest meldet
pagevisitauf den übrigen Seiten. Auf Produktseiten und auf der Anmeldeseite meldet es nur den Seitenaufruf.
Welchen Wert der Kauf hat
Die Plattformen erhalten unterschiedliche Beträge. Vergleichen Sie Umsätze deshalb nur innerhalb einer Plattform.
| Plattform | Wert des Kaufs |
|---|---|
| Meta | Gesamtbetrag der Bestellung mit Versand und Steuer |
| TikTok | Warenwert brutto, ohne Versand |
| Microsoft | Warenwert netto, ohne Versand |
| Warenwert netto, ohne Versand | |
| Criteo | Nettopreis und Menge je Artikel |
Die Einstellung „Google Tracking: Preisbasis“ aus dem Leitfaden Google Analytics, Ads & Tag Manager gilt nur für Google, nicht für diese Plattformen.
Einwilligung im Cookie-Banner
Jede Plattform hat eine eigene Kategorie im Cookie-Banner. Solange der Besucher ihr nicht zustimmt, lädt der Shop für diese Plattform nichts und sendet auch vom Server nichts. Einzige Ausnahme ist Sovendus mit „Sovendus: Verhalten ohne Einwilligung“ auf anonymous, siehe Sovendus.
Banner einstellen
Unter Einstellungen → Datenschutz → Allgemein:
- „Cookie Consent Tool: Modus“ auf
modallassen (Vorgabe). Mitfalsezeigt der Shop keinen Banner und behandelt alle Dienste so, als hätten die Besucher zugestimmt. - „Datenschutzeinwilligungen für Trackingskripte“ auf
falselassen (Vorgabe). Dann ist keine Kategorie vorausgewählt.
Wann eine Kategorie erscheint
- „Facebook“, „Bing Ads“, „Pinterest“, „Criteo“, „Microsoft Clarity“: sobald die Kennung eingetragen ist
- „TikTok“: erst mit Schalter auf
true, Pixel-ID und Access-Token - „Sovendus“: sobald Source Number und Medium Number eingetragen sind
Jede eingerichtete Plattform erscheint als eigene Kategorie im Cookie-Banner, keine ist vorausgewählt. Zum Vergrößern anklicken.
Warum auch das Tracking vom Server auf die Zustimmung wartet
Die Conversions API von Meta und die Events API von TikTok laufen vom Server aus. Auch sie übermitteln personenbezogene Daten zu Werbezwecken an den Anbieter: die IP-Adresse, die Browserkennung und bei angemeldeten Kunden gehashte Angaben wie die E-Mail-Adresse. Der Shop verlangt dafür dieselbe Zustimmung wie für den Pixel im Browser und sendet erst danach. Der Weg über den Server ersetzt die Einwilligung also nicht; er macht die Messung bei Besuchern mit Zustimmung nur zuverlässiger. Das ist eine Erläuterung, keine Rechtsberatung.
Neue Plattform, neue Abfrage
Richten Sie eine Plattform neu ein, zeigt der Shop Besuchern, die schon gewählt haben, den Banner noch einmal. Bis sie neu wählen, bleibt die neue Plattform für sie aus.
Erklärtexte im Banner
Den Text zur Kategorie „Facebook“ pflegen Sie unter CMS → CMS-Manager im Baustein $tracking_facebook. Für TikTok, Microsoft, Pinterest und Criteo zeigt der Banner nur den Namen. Beschreiben Sie diese Dienste in Ihrer Datenschutzerklärung.
Shops, die vor XONIC 4.9.96 eingerichtet wurden, zeigen bei „Facebook“ noch den alten Text mit dem Satz „Die USA sind ein Land, das nach EU-Verordnung 2016/679 keinen angemessenen Schutz für personenbezogene Daten bietet.“ Das Update ersetzt ihn durch den neuen Text, solange Sie ihn nicht geändert haben. Einen geänderten Text mit diesem Satz meldet der HealthCheck; passen Sie ihn dann selbst an.ab 4.10
Prüfen: Kommt alles an?
Testen Sie nach dem Einrichten so, wie ein Kunde den Shop sieht: mit Zustimmung im Cookie-Banner und mit einem Testkauf.
- Öffnen Sie den Shop in einem privaten Fenster ohne Browser-Erweiterungen. Werbeblocker verhindern, dass die Tags laden.
- Stimmen Sie im Cookie-Banner zu, mit „Alle Cookies akzeptieren“ oder unter „Individuelle Cookieeinstellungen“ für die Plattform.
- Öffnen Sie danach eine weitere Seite. Manche Dienste starten erst mit dem nächsten Seitenaufruf nach der Zustimmung.
- Prüfen Sie mit dem Werkzeug der Plattform (Tabelle unten), ob Seitenaufruf und Produktansicht ankommen.
- Bestellen Sie einen Artikel, zum Beispiel per Vorkasse, und prüfen Sie, ob der Kauf mit Wert ankommt.
| Plattform | Browser prüfen | Server prüfen |
|---|---|---|
| Meta | In den Entwicklerwerkzeugen des Browsers im Reiter „Netzwerk“ nach facebook.com/tr filtern: je Seite ein Aufruf für PageView und, wo die Seite eines hat, einer für ihr Ereignis. | Im Meta Events Manager bei Ihrem Datensatz: Ereignisse mit Eingang über Browser und über Server |
| TikTok | TikTok Pixel Helper oder im Reiter „Netzwerk“ nach analytics.tiktok.com filtern | TikTok Events Manager; mit „Betriebsart“ sandbox und Testereignis-Code im Bereich „Test Events“ |
| Microsoft | Browser-Erweiterung UET Tag Helper oder im Reiter „Netzwerk“ nach bat.bing.com filtern | – |
Pinterest Tag Helper oder im Reiter „Netzwerk“ nach pinimg.com filtern | – | |
| Criteo | im Reiter „Netzwerk“ nach criteo filtern | – |
Das Prüfwerkzeug erkennt nichts
Für alle Plattformen
- Keine Zustimmung: Ohne Zustimmung zur Kategorie der Plattform lädt der Shop nichts. Haben Sie früher abgelehnt, löschen Sie die Cookies des Shops oder nutzen Sie ein neues privates Fenster.
- Gerade erst zugestimmt: Rufen Sie eine weitere Seite auf.
- Falscher Eintrag: Im Feld steht der komplette Code der Plattform oder eine ID mit Leerzeichen und Zusätzen. Tragen Sie nur die ID ein.
- Werbeblocker oder Schutzfunktion des Browsers aktiv.
- Cookie-Banner fehlt ganz: Steht „Cookie Consent Tool: Modus“ auf
false, laden alle Dienste ohne Abfrage. Fehlt trotzdem etwas, liegt es nicht an der Einwilligung.
Je Plattform
- TikTok: Steht „TikTok Events API aktivieren“ auf
falseoder fehlt das Access-Token, lädt kein Pixel. Vor XONIC 4.9.35 gab es gar kein Browser-Pixel. Server-Ereignisse zeigt der Pixel Helper nie an, sie sehen Sie nur im Events Manager. - Meta: Der Shop ruft den Pixel als Bild auf, ohne das Meta-Skript. Prüfen Sie im Reiter „Netzwerk“ und im Events Manager. Server-Ereignisse kommen erst ab XONIC 4.9.142 an.
- Microsoft: Microsoft sieht den UET-Tag nur bei Besuchern, die „Bing Ads“ zugestimmt haben. Prüfen Sie außerdem, dass nicht die ID von Microsoft Clarity im Feld steht.
- Pinterest und Criteo: Prüfen Sie Zustimmung und ID wie oben.
Produktkataloge für Meta, TikTok und Pinterest
Einen eigenen Katalog-Feed für Meta, TikTok oder Pinterest erzeugt der Shop nicht. Er liefert einen Produktfeed im Format des Google Merchant Center (XML, RSS 2.0). Nimmt die Plattform dieses Format an, tragen Sie dort dieselbe Feed-Adresse ein.
Feed-Adresse erzeugen
Die Adresse stellen Sie unter Tools → Google Merchant Center im „Feed-URL Generator“ mit dem Feed-Typ „Google Merchant Center (XML)“ zusammen. Wie das geht und welche Artikel der Feed grundsätzlich weglässt, steht im Leitfaden Google Merchant Center & Produktfeed. Der Feed nennt jeden Artikel mit seiner Artikelnummer, wie die Ereignisse auch.
Artikel ausschließen
- Öffnen Sie unter Produkte → Kategorien / Produkte den Artikel und tragen Sie im Reiter „Sonstiges“ im Feld „xoport Filter“ ein Kennwort ein, etwa
ohnemeta. - Hängen Sie an die Feed-Adresse, die Sie bei der Plattform eintragen,
&products_xoport=ohnemeta&blacklist=1an. - Der Feed unter dieser Adresse lässt nun alle Artikel mit diesem Kennwort weg. Ihre Feed-Adresse für Google bleibt unverändert.
Mit dem Kennwort im Feld „xoport Filter“ lassen Sie den Artikel im Feed für eine Plattform weg. Zum Vergrößern anklicken.
- Ohne
&blacklist=1wirkt das Kennwort umgekehrt: Der Feed enthält dann nur Artikel mit diesem Kennwort. - Der Shop sucht das Kennwort als Teil des Feldinhalts.
metaträfe also auchohnemeta. Wählen Sie Kennwörter, die nicht in anderen enthalten sind. - Mehrere Kennwörter trennen Sie mit Semikolon, etwa
ohnemeta;ohnetiktok. Leerzeichen entfernt der Shop beim Speichern. - Dasselbe Feld nutzen die Multichannel-Marktplätze mit ihrer Einstellung „Ausschlussliste (Blacklist): xoPort“. Nehmen Sie für jeden Kanal ein eigenes Kennwort.
Facebook: Beiträge teilen und Profile verlinken
Mit dem Tracking hat das Teilen nichts zu tun. Der Shop bietet dafür drei Wege.
Newsartikel posten
- Unter Einstellungen → Schnittstellen → SEO/SEA → Facebook (Meta) „Facebook (Meta) App ID“ und „Facebook (Meta) App Secret“ Ihrer Facebook-App eintragen.
- Unter Einstellungen → SEO / SEA → Facebook OAuth mit „Mit Facebook verbinden“ Ihre Facebook-Seite verbinden. Solange App ID und App Secret fehlen, zeigt die Seite die Redirect-URI, die Sie in Ihrer Facebook-App eintragen.
- Im gespeicherten Newsartikel unter „Social Media“ auf „Sofort posten“ klicken.
Teilen-Knopf auf der Produktseite
Unter Einstellungen → Design → Produktdetailansicht → Share (Teilen) Button anzeigen schalten Sie den Knopf ein oder aus (ab Werk an). Er öffnet das Teilen-Menü des Geräts. Wo es das nicht gibt, kopiert er den Link in die Zwischenablage.
Profile verlinken
Die Adressen Ihrer Profile tragen Sie unter Einstellungen → Design → Social Media ein, etwa „Url zur Facebook Firmenseite/Profil“ oder „Name des TikTok-Accounts“. Der Shop verlinkt die Profile dann.
Wie der Beitrag aussieht und wann Facebook terminierte Artikel veröffentlicht, steht im Leitfaden Newsartikel.
Sovendus und Partnernetzwerke
Sovendus blendet auf der Bestellbestätigung Gutscheine von Partnershops ein. Sie richten es unter Einstellungen → Schnittstellen → SEO/SEA → Sovendus ein.
Einstellungen
- „Sovendus: Traffic Source Number (je Sprache)“ und „Sovendus: Traffic Medium Number (je Sprache)“: die Nummern von Sovendus. Ohne Source Number ist Sovendus in dieser Sprache aus.
- „Sovendus: Verhalten ohne Einwilligung“:
strict(Vorgabe) lädt ohne Zustimmung nichts.anonymouslädt Sovendus ohne Kundendaten. Ob das für Sie freigeschaltet ist, klären Sie mit Sovendus. - „Sovendus: Landing-Page-Script auf der Startseite (Schweiz)“: von Sovendus für Schweizer Shops verlangt.
Widget erscheint doppelt
Der Shop bindet Sovendus auf der Bestellbestätigung selbst ein. Prüfen Sie, ob der Sovendus-Code zusätzlich im Tag Manager, in einem eigenen Template oder in einem Text der Bestellbestätigung steht, und entfernen Sie diesen zweiten Einbau. Bleibt das Widget doppelt, sprechen Sie uns an.
Kundendaten wie Name und Anschrift übergibt der Shop an Sovendus nur mit Zustimmung zur Kategorie „Sovendus“. Partnernetzwerke wie Adtraction, AWIN und ADCELL beschreibt der Leitfaden Partnerprogramm.
Stolperfallen
- Doppelt gezählt: Die Plattform ist im Shop eingetragen und zusätzlich im Tag Manager, im Template oder per eigenem Skript eingebaut. Nutzen Sie nur einen Weg.
- Plattform im Tag Manager: Der Cookie-Banner fragt nur Kategorien für Dienste ab, deren Kennung im Shop eingetragen ist. Für Tags anderer Anbieter im Container regeln Sie die Einwilligung selbst.
- Bestellbestätigung erneut aufgerufen: Lädt ein Kunde die Bestellbestätigung neu, kann der Kauf bei Meta, Microsoft, Pinterest und Criteo noch einmal ankommen. TikTok erkennt die Wiederholung an der festen Kennung der Bestellung.
- Ganzer Code im Feld: Die Felder nehmen nur die ID. Der Shop baut den Code selbst.
- Kategorie fehlt im Banner: Die Kennung ist leer, bei TikTok fehlen Schalter oder Access-Token.
- Umsätze passen nicht zusammen: Jede Plattform erhält einen anderen Kaufwert, siehe Ereignisse.
- TikTok im Testbetrieb vergessen: Mit „Betriebsart“
sandboxlanden auch echte Käufe nur bei den Testereignissen.
Datenschutz
Nennen Sie jede Plattform, die Sie einsetzen, in Ihrer Datenschutzerklärung. Die folgende Übersicht zeigt, was der Shop übergibt. Sie ist ein Hinweis, keine Rechtsberatung.
| Plattform | Was der Shop übergibt |
|---|---|
| Meta | besuchte Seite, Ereignisdaten (Artikelnummern, Werte), IP-Adresse und Browserkennung; bei angemeldeten Kunden als Hashwert: E-Mail-Adresse, Vor- und Nachname, Ort, Postleitzahl, Kundennummer, Geschlecht (wenn erfasst), im Pixel zusätzlich das Geburtsdatum; die Klick-Kennung aus einem Link von Meta, für den ganzen Besuch und mit Zustimmung im Cookieab 4.9.145 |
| TikTok | Seitenadresse und verweisende Seite, Ereignisdaten, IP-Adresse und Browserkennung; bei angemeldeten Kunden als Hashwert: E-Mail-Adresse, Telefonnummer (mit Landesvorwahl, ohne Vorwahl ergänzt aus dem Land der Rechnungsadresseab 4.9.145; vorher nur im internationalen Format wie +49) und Kundennummer; die Klick-Kennung einer TikTok-Anzeige, mit Zustimmung sieben Tage im Cookie |
| Microsoft | Seitenaufrufe und der Kauf mit Umsatz und Artikeln |
| Seitenaufrufe und Ereignisse; bei angemeldeten Kunden die E-Mail-Adresse als Hashwert | |
| Criteo | Ereignisse mit Artikelnummern; die E-Mail-Adresse angemeldeter Kunden und der Bestellung, nur als Hashwertab 4.9.145 (in älteren Versionen im Klartext) |
| Sovendus | Bestellnummer, Warenwert, Währung und Gutscheincode; mit Zustimmung Name, Anschrift, E-Mail-Adresse, Telefonnummer und Geburtsdatum |
- Laden die Tags im Browser, erhält der Anbieter zusätzlich IP-Adresse und Browserdaten des Besuchers.
- Die Anbieter können Daten außerhalb der EU verarbeiten. Ob und welche Verträge Sie mit ihnen schließen und wie Sie das in der Datenschutzerklärung darstellen, klären Sie mit Ihrer Rechtsberatung.
- Ihre Rechtstexte pflegen Sie im CMS-Manager, siehe Leitfaden CMS-Manager & E-Mails.
Häufige Fragen
Wo hinterlege ich den Meta-Pixel im Shop?
Brauche ich die Conversions API zusätzlich zum Pixel?
Warum greift das serverseitige Meta-Tracking erst nach Cookie-Zustimmung?
Wo hinterlege ich das Microsoft-Advertising-UET-Tag?
Wie richte ich das Conversion-Tracking für Microsoft Advertising (Bing) ein?
purchase mit dem Warenwert netto als Umsatz, der Währung und den Artikeln. In Microsoft Advertising legen Sie ein Conversion-Ziel für dieses Ereignis an, siehe Microsoft Advertising.Warum erkennt Microsoft das UET-Tag im Shop nicht?
Wo hinterlege ich das TikTok-Pixel im Backend?
true, dazu „TikTok Pixel-ID (Events API)“ und „TikTok Access-Token (Events API)“ aus dem TikTok Events Manager. Das Feld „Name des TikTok-Accounts“ unter Social Media ist nur der Profillink.Reicht das Hinterlegen des TikTok-Pixels für das Conversion-Tracking?
true, die Pixel-ID und das Access-Token. Fehlt eines davon, lädt er gar nichts, auch kein Browser-Pixel. Außerdem muss der Besucher im Cookie-Banner der Kategorie „TikTok“ zustimmen. Die Events API gibt es ab XONIC 4.9.29, das Browser-Pixel ab XONIC 4.9.35.Warum erkennt der TikTok Pixel Helper das hinterlegte Pixel nicht?
Wie schließe ich Artikel aus dem Facebook-Feed aus?
ohnemeta, und hängen Sie an die Feed-Adresse, die Meta abruft, &products_xoport=ohnemeta&blacklist=1 an. Ihre Feed-Adresse für Google bleibt davon unberührt, siehe Produktkataloge.Wie richte ich die Facebook-Anbindung zum Teilen von Inhalten ein?
Warum erscheint das Sovendus-Widget doppelt auf der Bestellbestätigung?
Kann ich für mehrere Shops (Multishop) eigene IDs nutzen?
Gibt es eine Anbindung vom Server auch für Pinterest oder Microsoft?
Weiterführende Leitfäden
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