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Verträge & Abos: verkaufen, abrechnen, verlängern

So verkaufen Sie Abos und Verträge im XONIC Shop: Vertragsartikel anlegen, Folgerechnungen erzeugen, Kündigungen bearbeiten und auf Wunsch per SEPA-Lastschrift einziehen.

6 Zahlungsintervalle von monatlich bis jährlich
2 Preisbasen: je Abrechnung oder für das Vertragsjahr
12 Monate Laufzeit ab dem Kaufdatum, danach Verlängerung
Automatisch Der Vertrag entsteht mit der Bestellung

Auf einen Blick

  • Vertragsartikel: Ein Artikel mit „Vertragsgegenstand/Abo“ und einer Intervall-Option wird beim Kauf zum Vertrag, sobald unter Einstellungen → Vertragswesen → Vertragswesen an/aus eingeschaltet ist.
  • Laufzeit: Ein Vertrag aus dem Checkout läuft ein Jahr. Rechnet der Shop über das Laufzeitende hinaus ab, verlängert sich die Laufzeit um ein weiteres Jahr, bis Sie ein Kündigungsdatum eintragen.
  • Folgerechnungen: „Fällige Bestellungen erzeugen“ legt die Rechnungen der weiteren Abrechnungszeiträume an, „Benachrichtigungen verschicken“ mailt sie an die Kunden.
  • Preisbasis: Der Katalogpreis gilt wahlweise je Abrechnung oder für das ganze Vertragsjahr. Beim Vertragsjahr berechnet der Warenkorb nur den ersten Abrechnungszeitraum. ab 4.9.134
  • Kündigung: Kunden fragen sie im Kundenkonto an. Sie tragen „Wirksam ab“ im Vertrag ein, danach beendet der Shop den Vertrag selbst.
  • Lastschrift: Rechnungen aus Verträgen lassen sich per SEPA-Lastschrift über Stripe einziehen. ab 4.9.17

In diesem Leitfaden


So funktioniert das Vertragswesen

Das Vertragswesen verwandelt einen Kauf in einen laufenden Vertrag. Danach stellt der Shop jeden weiteren Abrechnungszeitraum selbst in Rechnung, bis der Vertrag gekündigt ist.

  1. Vertragsartikel: Sie markieren einen Artikel als „Vertragsgegenstand/Abo“ und wählen ein Merkmal als Intervall-Option, etwa „Zahlungsintervall“ mit den Werten monatlich, halbjährlich und jährlich.
  2. Kauf: Der Kunde wählt ein Intervall und bestellt. Mit der Bestellung legt der Shop den Vertrag an. Die Bestellung ist die Rechnung für den ersten Abrechnungszeitraum.
  3. Vertrag: Er trägt Laufzeit, Zahlungsintervall, den Betrag je Abrechnung und das Datum der nächsten Bestellung.
  4. Folgerechnungen: Ist ein Zeitraum fällig, erzeugt das Vertragswesen die nächste Bestellung mit Rechnung und verschickt sie auf Knopfdruck an den Kunden.
  5. Verlängerung: Erreicht die Abrechnung das Laufzeitende, beginnt automatisch die nächste Laufzeit.
  6. Kündigung: Mit dem Datum „Wirksam ab“ rechnet der Shop nur noch die Zeiträume ab, die vorher beginnen, und setzt den Vertrag danach auf gekündigt.

Laufzeit

Der Zeitraum, für den der Vertrag geschlossen ist. Verträge aus dem Checkout laufen ein Jahr ab dem Kaufdatum und verlängern sich jeweils um ein Jahr.

Zahlungsintervall

Wie oft abgerechnet wird: monatlich, alle 2, 3 oder 4 Monate, halbjährlich oder jährlich. Es kommt aus dem Wert, den der Kunde gewählt hat. Im Vertrag heißt es „Abrechnungsperiode“.

Betrag je Abrechnung

Der Betrag, den jede Rechnung des Vertrags trägt. Ob der Katalogpreis schon dieser Betrag ist oder der Jahrespreis, legt die Preisbasis fest.

Zwei Intervalle im Vertrag: Im Vertrag stehen unter „Laufzeit & Abrechnung“ zwei Felder mit der Beschriftung „Intervall“. Das Vertragsintervall bestimmt die Länge der Laufzeit (Verträge aus dem Checkout: jährlich), die Abrechnungsperiode bestimmt, wie oft eine Rechnung entsteht.

Erste Einrichtung in sechs Schritten

In dieser Reihenfolge ist Ihr Shop bereit für den ersten Vertrag.

  1. Einschalten: Unter Einstellungen → Vertragswesen „Vertragswesen an/aus“ auf true stellen und unter „Vertrags-/Abo-Terminologie“ wählen, ob Ihre Kunden von Verträgen oder von Abos lesen.
  2. Bestellstatus festlegen: Auf derselben Seite „Standard-Bestellstatus (Vertragswesen)“ wählen und diesen Status unter „Bestellstati für E-Mailbenachrichtigung (Vertragswesen)“ ebenfalls auswählen. Sonst verschickt „Benachrichtigungen verschicken“ keine Rechnungen.
  3. Vertragsartikel anlegen: Artikel als „Vertragsgegenstand/Abo“ markieren und die Intervall-Option zuordnen, siehe Vertragsartikel.
  4. Mailvorlage prüfen: Unter CMS → Mails & Marketing / Automatisierungen die Vorlage „Bestellbestätigung (Vertragswesen)“ an Ihren Ton anpassen. Mit ihr gehen die Folgerechnungen hinaus.
  5. Testkauf: Den Artikel mit einem Testkonto bestellen und den Vertrag unter Verträge → Vertragsübersicht kontrollieren: Betrag, Abrechnungsperiode und nächste Bestellung.
  6. Regelmäßig abrechnen: Fällige Verträge per „Fällige Bestellungen erzeugen“ abrechnen und die Rechnungen mit „Benachrichtigungen verschicken“ zustellen, siehe Folgerechnungen.

Vertragswesen einschalten

Alle Grundeinstellungen liegen unter Einstellungen → Vertragswesen. Ab Werk ist das Vertragswesen ausgeschaltet.

Einstellungen → Vertragswesen: Vertrags-/Abo-Terminologie b2c, Vertragswesen an/aus true, Vertragsartikel: Preisbasis period, Standard-Bestellstatus und Bestellstati für E-Mailbenachrichtigung auf Offen, Bestellstatus nach E-Mailbenachrichtigung Versendet, Versandkostenberechnung leer, Kündigungsanfrage im Kundenkonto erlauben true

Die ersten acht Einstellungen des Vertragswesens: eingeschaltet, Abo-Sprache, Preisbasis und die Bestellstatus für Folgerechnungen und deren Versand. Zum Vergrößern anklicken.

Die wichtigsten Schalter

  • „Vertragswesen an/aus“: schaltet die Vertragsanlage beim Kauf, den Kontopunkt für Kunden und das Backend-Menü „Verträge“ ein.
  • „Vertrags-/Abo-Terminologie“: b2b spricht im Kundenkonto von Verträgen und nennt Kosten zzgl. USt., b2c (Vorgabe) spricht von Abos und nennt Kosten inkl. USt.
  • „Kündigungsanfrage im Kundenkonto erlauben“: Vorgabe an.

Das Menü „Verträge“

Erst mit eingeschaltetem Vertragswesen erscheint im Backend das Menü Verträge mit der Vertragsübersicht und den Zahlungsmandaten. In der Kundenmaske kommt der Reiter „Verträge“ hinzu. Ist das Menü nicht zu sehen, prüfen Sie zuerst „Vertragswesen an/aus“ und dann die Rechte Ihrer Benutzergruppe unter Einstellungen → Administratoren → Benutzergruppen.

Vertragsstatus

Ab Werk legt der Shop die Vertragsstatus „Standard“, „Kosten“ und „Gekündigt“ an. Neue Verträge bekommen „Standard“.

Eigene Status pflegen Sie unter Tools → Allgemeine Stati beim Typ „Verträge“. Dort markieren Sie einen Status „Als Aktiv-Status“ oder „Als Kündigungs-Status“. Folgerechnungen entstehen nur für Verträge mit einem Aktiv-Status.


Vertragsartikel anlegen

Ein Vertragsartikel ist ein normaler Artikel mit zwei Zusätzen: dem Schalter „Vertragsgegenstand/Abo“ und einer Intervall-Option.

  1. Schalter setzen: Im Produkteditor im Reiter Allgemein „Vertragsgegenstand/Abo“ auf JA stellen und speichern. Danach erscheint der Reiter Vertragswesen.
  2. Merkmal anlegen: Im Reiter Merkmale ein Merkmal für das Intervall anlegen, zum Beispiel „Zahlungsintervall“ mit den Werten monatlich, halbjährlich und jährlich. Es muss eine Auswahl sein: Die Optionstypen „Text“, „Textarea“, „Show only“ und „hide“ sind als Intervall-Option nicht erlaubt. Den Preis je Wert tragen Sie wie gewohnt als Aufpreis ein.
  3. Intervall-Option wählen: Im Reiter Vertragswesen auf „Intervall-Option auswählen“ klicken und das Merkmal wählen. Der Knopf zeigt danach „Intervall-Option: …“ mit dem Namen des Merkmals.
  4. Intervall je Wert: Zurück im Reiter Merkmale hat jeder Wert des gewählten Merkmals nun eine Auswahl für das Intervall. Ordnen Sie jedem Wert sein Intervall zu, von monatlich bis jährlich. Ein Wert mit „einmalig“ erzeugt keinen Vertrag.
  5. Vertragsbeschreibung: Im Reiter Vertragswesen den Text für die Rechnung je Sprache pflegen (siehe unten).
Produkteditor des Artikels Kaffee-Abo Hausmischung 1 kg, Reiter Vertragswesen: Knopf „Intervall-Option: Zahlungsintervall“, Schalter „aktuellen Preis nutzen im Vertrag“ auf nein, Sprachreiter DE, blauer Hilfekasten mit den Platzhaltern und die Vertragsbeschreibung „Kaffee-Abo, Zahlung {contracts_period_interval}“ mit der Zeile „Zeitraum: {contracts_calculation_period}“

Im Reiter Vertragswesen sind die Intervall-Option, der Preisschalter und die Vertragsbeschreibung für die Rechnung gepflegt. Zum Vergrößern anklicken.

Produkteditor, Reiter Merkmale: Merkmal Zahlungsintervall mit den Werten monatlich, halbjährlich und jährlich, je einem Aufpreis netto und rechts in jeder Zeile der Auswahl des Intervalls; darunter der Kopf des Merkmals Einrichtung Mahlgrad mit „einmalige Kosten“ auf ja

Rechts in jeder Zeile der Intervall-Option wählen Sie das Intervall, die Einrichtungsgebühr steht als eigenes Merkmal auf „einmalige Kosten“. Zum Vergrößern anklicken.

Vertragsbeschreibung

Der Text steht beim Artikel auf jeder Rechnung, die das Vertragswesen erzeugt. Platzhalter füllt der Shop beim Erzeugen selbst:

  • {contracts_term} laufende Vertragslaufzeit, von – bis
  • {contracts_calculation_period} abgerechneter Zeitraum, von – bis
  • {contracts_period_interval} Zahlungsintervall, etwa „monatlich“
  • {contracts_interval} Vertragsintervall der Laufzeit, bei Verträgen aus dem Checkout „jährlich“
  • {contracts_next_order_date} Fälligkeitstag dieser Abrechnung

Die Zeile „Zeitraum:“

Den bezahlten Zeitraum liest das Vertragswesen aus einer eigenen Zeile:

Zeitraum: {contracts_calculation_period}

Lassen Sie das Wort „Zeitraum“ unverändert. Eine Zeile wie „Abrechnungszeitraum: …“ wird nicht erkannt, dann lässt sich zum Beispiel eine vorhandene Rechnung nicht mit dem Vertrag verknüpfen.

„aktuellen Preis nutzen im Vertrag“

Mit JA gibt der Schalter im Reiter Vertragswesen neuen Verträgen aus dem Checkout „Tagesaktuellen Preis verwenden“ mit. Dann übernimmt der Vertrag spätere Preisänderungen des Artikels für die Kundengruppe des Kunden. Mit NEIN behält er den Preis aus der Bestellung.

Einmalkosten

Eine Einrichtungsgebühr legen Sie als eigenes Merkmal an und stellen es auf „einmalige Kosten“. Sie wird nur mit der ersten Bestellung berechnet, nie mit einer Folgerechnung. Den Schalter zeigt der Reiter Merkmale nur, wenn unter Einstellungen → Checkout → Zusammenfassung das Modul „einmalige Optionskosten“ aktiv ist.


Preisbasis: Preis je Abrechnung oder für das Vertragsjahr

Die Einstellung legt fest, wofür der Katalogpreis eines Vertragsartikels steht: für einen Abrechnungszeitraum oder für das ganze Vertragsjahr. ab 4.9.134

Sie finden sie unter Einstellungen → Vertragswesen → Vertragsartikel: Preisbasis. Vorgabe ist period. Mit dem Update ändert sich in keinem Shop etwas, bis Sie umstellen.

Stelle period (Vorgabe) year
Bedeutung des Katalogpreises Betrag je Abrechnung Preis für das Vertragsjahr
Produktseite Katalogpreis Katalogpreis, also weiter der Jahrespreis
Warenkorb, Checkout, Angebotsanfrage, Bestelleditor voller Zeilenpreis erster Abrechnungszeitraum: Zeilenpreis geteilt durch die Rechnungen pro Jahr
Einheit der Zeile Einheit des Artikels der Zeitraum, etwa „Monat“, „Quartal“ oder „Halbjahr“, bei jährlicher Zahlung die Einheit des Artikels
Vertrag Zeilenpreis als Betrag je Abrechnung geteilter Betrag je Abrechnung

Die Rechenregel

Berechneter Preis = Zeilenpreis ÷ Rechnungen pro Jahr. Monatlich teilt durch 12, alle 2 Monate durch 6, alle 3 Monate durch 4, alle 4 Monate durch 3, halbjährlich durch 2 und jährlich durch 1.

Beispiel mit Jahrespreisen über die Intervall-Option, netto:

Gewählter Wert Jahrespreis im Katalog Berechnet mit der Bestellung
monatlich 2.388 € 199 € (÷ 12)
halbjährlich 2.148 € 1.074 € (÷ 2)
jährlich 1.788 € 1.788 € (÷ 1)

Der Vertrag übernimmt 199 € als Betrag je Abrechnung und stellt die folgenden elf Monate selbst in Rechnung.

Wann geteilt wird

Nur wenn alle vier Bedingungen erfüllt sind. Sonst gilt der volle Preis wie bisher.

  1. „Vertragswesen an/aus“ steht auf true.
  2. „Vertragsartikel: Preisbasis“ steht auf year.
  3. Der Artikel ist „Vertragsgegenstand/Abo“ und hat eine Intervall-Option.
  4. Der gewählte Wert trägt ein Intervall, also nicht „einmalig“.

Was geteilt wird

Der Grundpreis und alle Aufpreise der Zeile, denn der Vertrag berechnet die ganze Zeile in jedem Zeitraum. Ausgenommen sind Merkmale mit „einmalige Kosten“, etwa eine Einrichtungspauschale: Sie werden einmal berechnet und nie geteilt.

Hinweis, Mehrshop, Rundung

  • Steht die Preisbasis auf year, zeigt der Reiter Vertragswesen im Produkteditor einen Hinweis.
  • Die Preisbasis gilt für alle Domains gleich. Solange sie auf year steht, gilt auch „Vertragswesen an/aus“ für alle Domains gleich.
  • Geteilt wird vor dem Runden. Ist der Jahrespreis nicht glatt teilbar, zum Beispiel 1.000 € ÷ 12, weicht die Summe der Raten um Cent vom Jahrespreis ab.
Nicht für Artikel mit Preis je Abrechnung. Die Einstellung gilt für den ganzen Shop. Ein Artikel, dessen Katalogpreis schon für einen Abrechnungszeitraum gilt, darf bei year keine Intervall-Option tragen, sonst wird er zu billig: Ein Monatspreis von 30 € würde durch 12 geteilt. Prüfen Sie vor dem Umstellen alle Artikel mit Intervall-Option.

Was beim Kauf passiert

Mit der Bestellung legt der Shop je Vertragsartikel einen Vertrag an, ohne Zutun im Backend.

  • Nur mit Intervall: Ein Vertrag entsteht, wenn das Vertragswesen eingeschaltet ist und der Kunde einen Wert mit Intervall gewählt hat.
  • Laufzeit: ein Jahr ab dem Kaufdatum. Die Bestellung deckt den ersten Abrechnungszeitraum, die nächste Bestellung ist einen Zeitraum später fällig.
  • Betrag: Der Vertrag übernimmt den Preis der Bestellzeile als Betrag je Abrechnung.
  • Preis festhalten: Bei Preisbasis year und bei Intervall-Werten mit Aufpreis legt der Shop den Vertrag ohne „Tagesaktuellen Preis verwenden“ an. So bleibt der vereinbarte Betrag stehen. ab 4.9.134
  • Status und Verknüpfung: Der Vertrag bekommt den Standard-Vertragsstatus. Die Bestellansicht nennt unter „Verträge“ den Vertrag, im Vertrag steht die Bestellung im Reiter „Bestellungen“.
  • Zahlungsart: Der Vertrag rechnet per Rechnung ab. Hat der Kunde ein aktives Lastschriftmandat, gehen seine Folgerechnungen als SEPA-Lastschrift hinaus, siehe Lastschrift.
Bestelleditor: Fügen Sie einen Vertragsartikel im Backend einer Bestellung hinzu, rechnet der Editor genauso wie der Warenkorb und füllt die Platzhalter der Vertragsbeschreibung mit echten Daten. Einen Vertrag legt der Bestelleditor nicht an: Das tun Sie über „Vertrag anlegen“ und verknüpfen die Rechnung anschließend mit dem Vertrag. ab 4.9.134

Verträge verwalten

Alle Verträge finden Sie unter Verträge → Vertragsübersicht. Die Verträge eines einzelnen Kunden zeigt der Reiter „Verträge“ in seiner Kundenmaske.

Vertragsübersicht mit den Reitern Verträge, Fällige Bestellungen erzeugen, Cron: generate_orders und Vorausplanung, den Filtern Vertragsstatus, Vertragsgegenstand und Datum, der Suche, dem Knopf Vertrag anlegen und drei Kaffee-Abo-Verträgen von Erika Musterfrau und der Musterladen GmbH, einer davon gekündigt

Die Vertragsübersicht zeigt je Vertrag Status, Kunde, Produkt, Preis netto und brutto, Vertragsdatum, nächste Bestellung, Laufzeit und Abrechnungsperiode. Zum Vergrößern anklicken.

Liste und Filter

Die Liste zeigt je Vertrag Nummer, Status, Kunde, Produkt, Preis, Vertragsdatum, nächste Bestellung, Intervall und Abrechnungsperiode.

Gefiltert wird nach Vertragsstatus, Vertragsgegenstand und dem Datum der nächsten Bestellung. Die Suche „Verträge durchsuchen“ findet Vertragsnummer, Kundennummer, Name, Firma und Produkt. In langen Auswahllisten wie dem Vertragsgegenstand können Sie tippen und suchen. ab 4.10

Aktionen je Vertrag

  • „Bearbeiten“ und „Löschen“
  • „Kundenzuordnung ändern“, um den Vertrag einem anderen Kunden zu geben
  • „Vertrag duplizieren“
  • „Zeige Bestellungen zu diesem Vertrag“
  • „nächste Bestellung aus Vertrag erzeugen“ rechnet den nächsten Zeitraum sofort ab, auch vor dem Fälligkeitstag

Einen Vertrag bearbeiten

„Bearbeiten“ öffnet den Vertrag mit den Reitern „Alles“, „Vertragspartner“, „Vertragsgegenstand“, „Vertragsdaten“, „Vorlage“, „Projekte“, „Bestellungen“ und „Verlauf“. Einen Vertrag ohne Kauf legen Sie über „Vertrag anlegen“ an, aus der Kundenmaske heraus ist der Kunde dabei schon gewählt.

Vertrag 19801 von Erika Musterfrau, Reiter Vertragsdaten mit den Bereichen Grunddaten (Vertragsdatum, Nächste Bestellung, Zahlungsart Rechnung, Vertrag immer als Einzelrechnung), Laufzeit & Abrechnung mit dem Knopf „Vorhandene Rechnung verknüpfen“ und Kündigung mit Eingang 01.10.2026 und Wirksam ab 31.12.2026

Im Reiter Vertragsdaten stehen Termine, Zahlungsart, Laufzeit und Abrechnungsperiode sowie die Kündigung des Vertrags. Zum Vergrößern anklicken.

Partner und Gegenstand

„Vertragspartner“ enthält Kunde, Rechnungs- und Lieferadresse. „Vertragsgegenstand“ enthält Produkt, Anzahl, Steuersatz, Preis, die Merkmale des Vertrags und den Schalter „Tagesaktuellen Preis verwenden“.

Vertragsdaten

„Grunddaten“ mit Vertragsdatum, nächster Bestellung, Zahlungsart und „Vertrag immer als Einzelrechnung“. „Laufzeit & Abrechnung“ mit Beginn und Intervall der Laufzeit und der Abrechnungsperiode, das Ende rechnet der Shop selbst. Dazu „Kündigung“, siehe Kündigung.

Vorlage

Unter „Eigenes Template“ hinterlegen Sie für diesen einen Vertrag einen eigenen Rechnungstext. Er ersetzt die Vertragsbeschreibung des Artikels.

Vorausplanung

Der Reiter „Vorausplanung“ summiert je Artikel die Mengen aller Verträge, deren nächste Bestellung in einem frei wählbaren Zeitraum liegt, etwa für den Einkauf. Gezählt wird der nächste Termin jedes Vertrags.

Erstrechnung verknüpfen

Haben Sie die erste Rechnung außerhalb des Vertragswesens geschrieben, verknüpfen Sie sie im Reiter Vertragsdaten über „Vorhandene Rechnung verknüpfen“. Sonst rechnet der nächste Lauf den Zeitraum ein zweites Mal ab. Verträge mit Preis, aber ohne Rechnung sammelt der Reiter „Verträge ohne Rechnung“. ab 4.9.116


Folgerechnungen erzeugen und verschicken

Jeden fälligen Abrechnungszeitraum macht das Vertragswesen zu einer neuen Bestellung mit Rechnung. Verschickt wird in einem zweiten Schritt.

  1. In der Vertragsübersicht „Fällige Bestellungen erzeugen“ wählen. Fällig ist jeder Vertrag mit Aktiv-Status, dessen nächste Bestellung heute oder früher liegt.
  2. Die Seite „Vorschau der erzeugten Bestellungen“ prüfen. Deckt eine noch nicht verknüpfte Rechnung den Zeitraum schon ab, zeigt die Vorschau einen roten Hinweis. ab 4.9.116
  3. Mit „Bestellungen jetzt erzeugen“ bestätigen. Die neuen Bestellungen erhalten den „Standard-Bestellstatus (Vertragswesen)“.
  4. „Benachrichtigungen verschicken“ wählen, damit die Kunden ihre Rechnungen per Mail erhalten.
Vorschau der erzeugten Bestellungen mit zwei vorbereiteten Bestellungen für Erika Musterfrau (monatlich, 24,90 €) und die Musterladen GmbH (jährlich, 259,00 €), je mit Adressen, Vertragsbeschreibung samt Zeitraum und Summen, darunter die Zusammenfassung und der Knopf „Bestellungen jetzt erzeugen“

Vor dem Erzeugen zeigt die Vorschau jede vorbereitete Bestellung mit Adressen, Vertragsbeschreibung und Summen. Zum Vergrößern anklicken.

Was der Lauf erledigt

  • Sammelrechnung: Fällige Verträge eines Kunden mit gleicher Rechnungs- und Lieferadresse und gleicher Zahlart landen auf einer Rechnung. Mit „Vertrag immer als Einzelrechnung“ bekommt ein Vertrag eine eigene.
  • Rechnungsnummer: Mit eigenem Rechnungsnummernkreis vergibt der Lauf die Nummer sofort, sofern der Betrag über 0 liegt.
  • Weiterdrehen: Danach zeigt der Vertrag den nächsten Abrechnungszeitraum und den nächsten Termin. Über das Laufzeitende hinaus beginnt die nächste Laufzeit.
  • Einzelne Verträge: „nächste Bestellung aus Vertrag erzeugen“ in der Zeile oder „Bestellungen aus markierten Verträgen erzeugen“ für eine Auswahl.

Benachrichtigungen

  • „Benachrichtigungen verschicken“ schreibt an alle Vertragsbestellungen mit einem Status aus „Bestellstati für E-Mailbenachrichtigung (Vertragswesen)“ und setzt sie danach auf „Bestellstatus nach E-Mailbenachrichtigung (Vertragswesen)“, ab Werk „Versendet“.
  • Die Mail nutzt die Vorlage „Bestellbestätigung (Vertragswesen)“ und hängt die Rechnung als PDF an, dazu die Anhänge, die Sie unter Einstellungen → Schnittstellen → E-Mail-Marketing / CRM → E-Mailoptionen für die Bestellbestätigung eingeschaltet haben.
  • Eine Kopie geht an die Adressen aus „Bestellungskopie per E-Mail an“ in den E-Mailoptionen und an die Adressen aus „E-Mailadresse (Rechnung)“ in der Kundenmaske.
  • Mit eigenem Rechnungsnummernkreis gehen nur Bestellungen mit Rechnungsnummer hinaus. Fehlt ein Zahlungsziel oder ist es kürzer als Einstellungen → Checkout → Allgemein → Zahlungsziel in Tagen, setzt der Versand es neu.
Fester Rhythmus: Rechnen Sie die fälligen Verträge regelmäßig ab, etwa wöchentlich, und verschicken Sie danach die Benachrichtigungen. Für einen automatischen Lauf sprechen Sie den XONIC-Support an.

Kündigung und Vertragsende

Eine Kündigung tragen Sie im Vertrag ein. Den Rest erledigt das Vertragswesen: Es rechnet bis zum Ende ab und setzt den Vertrag danach auf gekündigt.

  1. Kündigung erfassen: Im Vertrag im Reiter Vertragsdaten unter „Kündigung“ das Datum „Eingang“ und das Datum „Wirksam ab“ eintragen und speichern. Ein gespeicherter Eingang lässt sich nicht mehr ändern.
  2. Restliche Zeiträume: Jeder Abrechnungszeitraum, der vor „Wirksam ab“ beginnt, wird noch voll abgerechnet.
  3. Ende: Beginnt der nächste Zeitraum an oder nach „Wirksam ab“, setzt der Shop den Vertrag auf den Kündigungs-Status und erzeugt keine Bestellung mehr. Liegt „Wirksam ab“ schon beim Speichern heute oder früher, geschieht das sofort.
  4. Kontrolle: Für jede automatische Kündigung legt der Shop im Ticketsystem eine Aufgabe „Automatische Vertragskündigung“ mit allen Vertragsdaten an.

Anfrage aus dem Kundenkonto

Fragt ein Kunde im Kundenkonto eine Kündigung an, trägt der Shop den Eingang selbst ein. Bei eingeschaltetem Ticketsystem entsteht ein Ticket „Kündigungsanfrage für Abo/Vertrag #…“, sonst eine E-Mail an die Adresse aus „Infomail Tickets“ unter Einstellungen → Allgemein → Tickets & Aufgaben bzw. an die Shop-Adresse. „Wirksam ab“ tragen Sie selbst ein.

Wann der Shop prüft

Fällige Kündigungen setzt der Shop beim Speichern des Vertrags, beim Öffnen der Vertragsübersicht und bei „Fällige Bestellungen erzeugen“ um. Von Hand starten Sie die Prüfung über „Kündigungen jetzt ausführen“ im Aktionsmenü der Vertragsübersicht.

Rechtlich prüfen lassen: Für Verträge mit Verbrauchern gelten gesetzliche Vorgaben zu Laufzeit, Verlängerung und Kündigung. Lassen Sie Ihre Vertragsbedingungen und den Kündigungsweg rechtlich prüfen.

Zahlungserinnerungen und Mahnungen

Bleibt eine Vertragsrechnung offen, kann das Vertragswesen in mehreren Stufen erinnern und mahnen. Die Stufen laufen erst, wenn sie für Ihren Shop eingerichtet sind.

  • „Mahnwesen: Verfahren“: legacy (Vorgabe) mahnt aus der Vertragsverwaltung, marketing lässt die Mahnstufen als Ereignisse der Marketing-Automatisierung laufen, off mahnt gar nicht. ab 4.9.17
  • Karenz: „Karenz bis Zahlungserinnerung (Tage)“, „Karenz bis 1. Mahnung (Tage)“ und „Karenz bis 2. Mahnung (Tage)“, ab Werk 20, 17 und 17 Tage. Die erste Frist zählt ab Rechnungsdatum und ab der letzten Änderung der Bestellung.
  • „Zahlungsziel der Mahnstufen (Tage)“: eine Kommaliste mit einem Wert je Stufe, ab Werk 7,7,7,7.
Einrichtung: Die Mahnstufen brauchen eigene Bestellstatus, Mailvorlagen und einen regelmäßigen Lauf. Das richtet der XONIC-Support mit Ihnen ein. Das Verfahren marketing setzt das Modul Marketing-Automatisierung voraus, siehe Marketing & Automatisierung. XONIC Premium: Marketing / Automatisierungen & Künstliche Intelligenz

Einzug per SEPA-Lastschrift

Rechnungen aus Verträgen lassen sich über ein SEPA-Lastschriftmandat einziehen, das Ihr Kunde bei Stripe erteilt. ab 4.9.17

Voraussetzungen

  • Das Zahlungsmodul Stripe ist installiert und eingerichtet, siehe Zahlungsarten.
  • SEPA-Lastschrift ist in Ihrem Stripe-Konto freigeschaltet. Stripe verlangt dafür eine zusätzliche Prüfung, beantragen Sie sie früh.
  • Die Gläubiger-ID ist entschieden: eigene oder die von Stripe. Nach der ersten echten Zahlung lässt sie sich nicht mehr ändern.

Einschalten

  1. Unter Einstellungen → Vertragswesen „Bestellstatus bei erfolgreichem Einzug“ setzen, üblich ist „Zahlungseingang“. Bleibt es bei „Kein Wechsel“, wird eine per Lastschrift bezahlte Rechnung weiter gemahnt.
  2. „Bestellstatus während des Einzugs“ und „Bestellstatus bei fehlgeschlagenem Einzug“ wählen, „Vorlauf bis zum Einzug (Tage)“ und „Höchstbetrag je Einzug“ prüfen.
  3. Unter „Mandatswiderruf: Privatkunden“ und „Mandatswiderruf: Geschäftskunden“ festlegen, ob Kunden ihr Mandat im Konto selbst beenden (self_service) oder nur anfragen (request). Die Geschäftskunden-Regel gilt für die Gruppen aus „Mandatswiderruf: Geschäftskunden-Gruppen“.
  4. Zuletzt „Einzug über Zahlungsmandate an/aus“ auf true stellen.

So erteilt der Kunde das Mandat

  • Im Kundenkonto unter „Zahlungsmittel“ mit „Bankkonto für Lastschrift hinterlegen“ oder in der Vertragskarte mit „Auf SEPA-Lastschrift umstellen“. Die Bankdaten gibt er auf einer Seite von Stripe ein.
  • Oder Sie erzeugen in der Kundenmaske über „Aktion“ → „Lastschrift-Link erzeugen“ einen Link und schicken ihn selbst. Er gilt 14 Tage, einstellbar unter „Gültigkeit des Einrichtungslinks (Stunden)“.
  • Seine aktiven Verträge mit Preis hängt der Shop danach selbst an das Mandat. Ausnahme: Verträge mit „Nicht per Lastschrift einziehen“, etwa wenn ein Dritter zahlt.

Einziehen

  • Die Vertragsübersicht zeigt die Reiter „Lastschrift: Vorschau“ und „Lastschrift: jetzt einziehen“. Die Vorschau nennt je Rechnung, ob eingezogen würde und warum nicht.
  • Für den automatischen Einzug stehen unter Verträge → Zahlungsmandate im Kasten „Cron-Adressen“ zwei Adressen zum Kopieren: der Einzug (täglich) und der Abgleich der Mandate (stündlich).
  • Unter Verträge → Zahlungsmandate gleichen Sie Mandate ab, pausieren, setzen fort oder widerrufen sie.

Welche Rechnungen eingezogen werden

  • Nur Rechnungen, die das Vertragswesen erzeugt hat. Eine im Bestelleditor angelegte Rechnung zieht der Shop nie ein.
  • Nur Rechnungen, die als Lastschrift-Rechnung ausgestellt wurden, also bei aktivem Mandat entstanden sind. ab 4.9.116
  • Erst nach dem Vorlauf aus „Vorlauf bis zum Einzug (Tage)“: Die Rechnung ist die Vorabankündigung der Lastschrift.
  • Erst nachdem „Benachrichtigungen verschicken“ die Rechnung zugestellt hat. ab 4.9.116
  • Keine Rechnungen aus der Zeit vor dem Mandat. Sie bleiben Überweisungsrechnungen. ab 4.9.116
  • Liegt der Betrag über „Höchstbetrag je Einzug“, zieht der Shop gar nicht ein, die Rechnung bleibt beim Überweisen.
Hinweis in der Rechnungsmail: In der Vorlage „Bestellbestätigung (Vertragswesen)“ steht Text zwischen {mandate:if_active} und {/mandate:if_active} nur bei Rechnungen, die eingezogen werden, Text zwischen {mandate:if_none} und {/mandate:if_none} nur bei Kunden ohne Mandat. {mandate:debit_date} nennt den frühesten Einzugstag, {mandate:portal_url} verlinkt die Lastschrift-Seite im Kundenkonto. ab 4.9.116

Verträge im Kundenkonto

Kunden finden ihre Verträge im Kundenkonto unter „Abonnements“ bzw. „Verträge“, die Seite heißt „Meine Abos“ bzw. „Meine Verträge“.

Kundenkonto, Seite Meine Abos: Kacheln Aktive Abos 1 (1 gekündigt), Kosten pro Jahr und Nächste Abbuchung, Umschalter Aktive Abos und Gekündigte Abonnements, Suche und Sortierung, darunter die aufgeklappte Karte des Kaffee-Abos mit Abo-Preis, Zahlung monatlich, nächster Abbuchung, Rechnungsadresse und dem Link „Abo kündigen“

Auf „Meine Abos“ sehen Kunden ihre laufenden Abos und können eine Kündigung anfragen. Zum Vergrößern anklicken.

Übersicht

Oben stehen die aktiven Verträge, die Kosten pro Jahr und die nächste Rechnung bzw. Abbuchung. Darunter folgt eine Karte je Vertrag mit Betrag, Zahlungsintervall und Laufzeit. Kunden schalten zwischen aktiven und beendeten Verträgen um, suchen und sortieren. ab 4.9.17

Kündigung anfragen

Mit „Kündigungsanfrage im Kundenkonto erlauben“ zeigt die Karte eines laufenden Vertrags „Abo kündigen“ bzw. „Vertrag kündigen“. Nach einer Bestätigung geht die Anfrage an Sie, siehe Kündigung. Danach steht auf der Karte „Kündigung bereits angefragt“ mit Datum und, sobald Sie es eingetragen haben, „Wirksam ab“.

Ist die Lastschrift eingerichtet, zeigen Verträge ohne Mandat den Knopf „Auf SEPA-Lastschrift umstellen“, und das Kundenkonto bekommt den Punkt „Zahlungsmittel“.


Die Einstellungen im Überblick

Alle Schalter liegen unter Einstellungen → Vertragswesen.

Grundeinstellungen

Vertrags-/Abo-Terminologie
b2b (Verträge, zzgl. USt.) oder b2c (Abos, inkl. USt., Vorgabe) im Kundenkonto.
Vertragswesen an/aus
Schaltet das Vertragswesen ein. Vorgabe: false.
Vertragsartikel: Preisbasis
period (Vorgabe) oder year, siehe Preisbasis. ab 4.9.134
Standard-Bestellstatus (Vertragswesen)
Status der Bestellungen, die aus einem Vertrag entstehen. Ohne Auswahl gilt der Standard-Bestellstatus des Shops.
Bestellstati für E-Mailbenachrichtigung (Vertragswesen)
Bestellungen in diesen Status erhalten eine Mail über „Benachrichtigungen verschicken“. Ohne Auswahl geht nichts hinaus.
Bestellstatus nach E-Mailbenachrichtigung (Vertragswesen)
Status nach dem Versand der Benachrichtigung. Vorgabe: „Versendet“.
Versandkostenberechnung (Vertragswesen)
Versandart der Bestellungen aus dem Vertragswesen. Ohne Auswahl tragen sie „Versandkostenfrei“.
Kündigungsanfrage im Kundenkonto erlauben
Vorgabe: true.

Mahnwesen

Karenz bis Zahlungserinnerung, bis 1. Mahnung und bis 2. Mahnung (Tage)
Vorgaben 20, 17 und 17 Tage.
Zahlungsziel der Mahnstufen (Tage)
Ein Wert je Stufe, Vorgabe 7,7,7,7.
Mahnwesen: Verfahren
legacy (Vorgabe), marketing oder off.

Lastschrift

Einzug über Zahlungsmandate an/aus
SEPA-Lastschrift über hinterlegte Mandate. Vorgabe: false.
Zugelassene Zahlungsanbieter
Vorgabe stripe.
Vorlauf bis zum Einzug (Tage)
Abstand zwischen Rechnung und Einzug, Vorgabe 3.
Höchstbetrag je Einzug
Vorgabe 9.500 in der Shopwährung. Darüber zieht der Shop nicht ein.
Einzugsversuche je Rechnung und Wartezeit zwischen Einzugsversuchen (Tage)
Vorgaben 2 Versuche im Abstand von 5 Tagen. Danach fällt die Rechnung zurück in den normalen Ablauf.
Bestellstatus bei erfolgreichem Einzug, während des Einzugs und bei fehlgeschlagenem Einzug
Ab Werk „Kein Wechsel“. Den Status bei erfolgreichem Einzug unbedingt setzen.
Mandatswiderruf: Privatkunden, Geschäftskunden und Geschäftskunden-Gruppen
Privatkunden ab Werk self_service, Geschäftskunden request. Ohne gewählte Gruppen gilt für alle die Privatkunden-Regel.
Gültigkeit des Einrichtungslinks (Stunden)
Vorgabe 336, also 14 Tage.
Rechnungen einziehen bis Alter (Tage)
Ältere Rechnungen zieht der Lauf nicht mehr ein, Vorgabe 120.

Die Einträge „Lizenzen: …“ und „KPI-Dashboard: …“ gehören zur Lizenzverwaltung von XONIC und werden in Ihrem Shop nicht gebraucht. Lassen Sie sie, wie die Cron-Einstellungen der Zahlungsmandate, unverändert.


Stolperfallen

Darauf sollten Sie achten

  1. Keine Rechnungsmails: „Bestellstati für E-Mailbenachrichtigung (Vertragswesen)“ enthält den Status der neuen Bestellungen nicht.
  2. Einmalgebühr als normaler Aufpreis: Bei Preisbasis year wird sie mitgeteilt. Merkmal auf „einmalige Kosten“ stellen.
  3. Bestandsartikel mit Intervall-Option: Gilt ihr Preis schon je Abrechnung, werden sie bei year zu billig.
  4. „Abrechnungszeitraum:“ statt „Zeitraum:“: Dann findet das Vertragswesen den bezahlten Zeitraum nicht.
  5. Kein Intervall am Wert: Ein Wert ohne Intervall oder mit „einmalig“ erzeugt keinen Vertrag.
  6. Vertragswesen aus: Dann entstehen beim Kauf keine Verträge, und das Menü „Verträge“ fehlt.
  7. Erstrechnung von Hand: Ohne Verknüpfung mit dem Vertrag rechnet der nächste Lauf denselben Zeitraum noch einmal ab.
  8. Status ohne Aktiv-Kennzeichen: Verträge in einem eigenen Status ohne „Als Aktiv-Status“ bekommen keine Folgerechnung.
  9. Lastschrift bezahlt, trotzdem gemahnt: „Bestellstatus bei erfolgreichem Einzug“ steht auf „Kein Wechsel“.
  10. Mehrere Domains: Die Preisbasis gilt für alle Domains gleich.

Checkliste: Preisbasis auf Vertragsjahr umstellen

  • Version prüfen – unter Tools → xoUpdate, die Einstellung gibt es ab XONIC 4.9.134.
  • Artikel prüfen – alle Artikel mit Intervall-Option: Gilt der Preis für das Jahr?
  • Einmalkosten markieren – Einrichtungsgebühren auf „einmalige Kosten“.
  • Bestehende Verträge prüfen – Verträge mit „Tagesaktuellen Preis verwenden“ an Artikeln mit Intervall-Option rechnen danach mit dem geteilten Jahrespreis.
  • Umstellen – „Vertragsartikel: Preisbasis“ auf year.
  • Testkauf je Intervall – Warenkorb und Bestellung zeigen den ersten Abrechnungszeitraum.
  • Vertrag kontrollieren – Betrag je Abrechnung, Abrechnungsperiode und nächste Bestellung, danach die Testdaten löschen.

Häufige Fragen

Verlängert sich ein Vertrag automatisch?

Ja. Erreicht die Abrechnung das Ende der Laufzeit, beginnt die nächste Laufzeit, bei Verträgen aus dem Checkout ein weiteres Jahr. Das endet erst mit einem Kündigungsdatum „Wirksam ab“ im Vertrag.

Wie kündige ich einen Vertrag im Backend?

Im Vertrag im Reiter Vertragsdaten unter „Kündigung“ „Eingang“ und „Wirksam ab“ eintragen und speichern. Zeiträume, die vorher beginnen, rechnet der Shop noch ab, danach setzt er den Vertrag auf gekündigt.

Kann ich die nächste Rechnung vorziehen?

Ja, mit „nächste Bestellung aus Vertrag erzeugen“ in der Zeile des Vertrags. Der Shop rechnet den nächsten Zeitraum sofort ab und schiebt den Termin weiter.

Warum stehen mehrere Verträge auf einer Rechnung?

Der Lauf fasst fällige Verträge eines Kunden mit gleichen Adressen und gleicher Zahlart zusammen. Soll ein Vertrag immer eine eigene Rechnung bekommen, setzen Sie in seinen Vertragsdaten „Vertrag immer als Einzelrechnung“.

Warum hat mein Kunde keine Rechnungsmail bekommen?

Die Mail geht erst mit „Benachrichtigungen verschicken“ hinaus, und nur an Bestellungen mit einem Status aus „Bestellstati für E-Mailbenachrichtigung (Vertragswesen)“. Mit eigenem Rechnungsnummernkreis braucht die Bestellung außerdem eine Rechnungsnummer.

Warum zeigt die Produktseite den Jahrespreis und der Warenkorb weniger?

Bei Preisbasis year steht der Katalogpreis für das Vertragsjahr. Die Produktseite zeigt ihn unverändert, der Warenkorb berechnet nur den ersten Abrechnungszeitraum. Die weiteren Zeiträume stellt das Vertragswesen in Rechnung.

Kann ich die Preisbasis je Artikel einstellen?

Nein, die Einstellung gilt für den ganzen Shop. Artikel ohne Intervall-Option berührt sie nicht.

Wie berechne ich eine Einrichtungsgebühr nur einmal?

Als Merkmal mit „einmalige Kosten“. Der Schalter erscheint, wenn das Modul „einmalige Optionskosten“ unter Einstellungen → Checkout → Zusammenfassung aktiv ist. So wird die Gebühr einmal berechnet und nie geteilt.

Was passiert mit bestehenden Verträgen, wenn ich die Preisbasis umstelle?

Sie behalten ihren Betrag je Abrechnung. Ausnahme: Verträge mit „Tagesaktuellen Preis verwenden“ an Artikeln mit Intervall-Option rechnen danach mit dem Jahrespreis geteilt durch ihr Zahlungsintervall. Prüfen Sie diese Verträge vor dem Umstellen.

Warum ist aus einer Bestellung kein Vertrag entstanden?

Meist ist das Vertragswesen ausgeschaltet, der Artikel hat keine Intervall-Option, oder der gewählte Wert trägt kein Intervall. Bestellungen aus dem Bestelleditor erzeugen nie einen Vertrag.

Was ist nach der Aktivierung des Vertrags mit meinem Zahlungsanbieter zu tun?

Das gehört nicht zum Vertragswesen. Wie Sie einen Zahlungsanbieter wie VR Payment im Shop einrichten, steht im Leitfaden Zahlungsarten.

Wie schalte ich das automatische Newsletter-Abo nach einer Bestellung ab?

Abos in diesem Leitfaden sind Verträge mit wiederkehrender Rechnung. Das Newsletter-Abo nach einer Bestellung erklärt der Leitfaden Newsletter.

Weiterführende Leitfäden

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